Aktualizováno 27.9.2026
Wer zum ersten Mal ein Foto von Ses Illetes sieht, hält es meistens für die Karibik. Flaches, türkisfarbenes Wasser, heller Sand, der fast weiß leuchtet, und dahinter nichts als Dünen. Tatsächlich liegt das alles eine halbe Stunde Fährfahrt von Ibiza entfernt. Die Formentera Strände gehören zu den schönsten in ganz Europa, und die kleinste bewohnte Insel der Balearen trägt deshalb nicht umsonst den Spitznamen „Karibik des Mittelmeers“. Dazu kommt eine Ruhe, die du auf der Nachbarinsel Ibiza vergeblich suchst. Uns hat die Insel damals völlig umgehauen: Ein Foto von dort steht bis heute auf unserem Nachttisch und erinnert uns jeden Abend daran, wie schön Europa sein kann.



Formentera Strände auf einen Blick
- Der berühmteste: Ses Illetes auf der Landzunge Es Trucadors im Norden, regelmäßig in den Ranglisten der schönsten Strände der Welt.
- Der längste: die Platja de Migjorn an der Südküste, rund fünf Kilometer Sand und Fels, auf denen du selbst im August noch Platz findest.
- Für den Sonnenuntergang: Cala Saona mit ihren rötlichen Klippen, nach Westen ausgerichtet.
- Zum Schnorcheln: die klaren Buchten rund um das Fischerdorf Es Caló an der Nordküste.
- Mit Kindern: die flache Lagune Estany des Peix beim Hafen La Savina, ruhig wie ein Pool.
- Für Abenteurer: die unbewohnte Insel Espalmador mit dem Strand S’Alga, nur mit dem Boot erreichbar.
- Anreise: Formentera hat keinen Flughafen, du fliegst nach Ibiza und nimmst die Fähre (rund 30 Minuten). Auf der Insel kommst du am besten mit Roller, Rad oder Bus voran.
Formentera Strände: die 18 schönsten Strände und Buchten der Insel
Formentera ist mit rund 83 km² winzig, hat aber knapp 70 Kilometer Küste. Heißt für dich: Niemand muss hier Handtuch an Handtuch liegen. Die Strände verteilen sich auf alle Himmelsrichtungen, Ses Illetes im Norden, Migjorn im Süden, Cala Saona im Westen und die Buchten von Es Caló an der Nordküste Richtung La Mola. Ohne eigenes Fahrzeug schaffst du zwei, vielleicht drei davon, mit dem Roller hast du in ein paar Tagen alle gesehen. Kleine Klarstellung, weil es im Netz oft durcheinandergeht: Formentera gehört nicht zu Mallorca, sondern bildet zusammen mit Ibiza die Pityusen. Wir haben die Strände so sortiert, wie du sie wahrscheinlich entdecken wirst, von den bekanntesten bis zu den Buchten, die kaum jemand findet.1. Ses Illetes: die Ikone der Insel
Ein schmaler Streifen heller Sand, links und rechts flaches, türkisfarbenes Wasser: Das ist das meistfotografierte Motiv Formenteras. Ses Illetes liegt an der Nordspitze der Insel auf der Landzunge Es Trucadors, mitten im Naturpark Ses Salines, und das offizielle Tourismusportal der Insel nennt den Strand ausdrücklich einen der schönsten der Welt. Seinen Namen hat er von den kleinen Inseln, die vor der Küste liegen. Das Wasser ist so flach und ruhig, dass es an ein Schwimmbecken erinnert, und weil der Strand nach Westen schaut, bleibt das Licht bis zum Abend weich. Ideal für Paare, Fotografen und alle, die einmal im Leben Karibik-Kulisse ohne Langstreckenflug wollen.💡 Komm vor elf Uhr. Gegen Mittag sind die Parkplätze voll und die Liegen vor den Restaurants Juan y Andrea, Es Ministre oder Beso Beach vergeben. Die Zufahrt zu Ses Illetes ist 2026 vom 10. Mai bis Mitte Oktober gebührenpflichtig und auf 384 Autos und 1.132 Motorräder begrenzt: je nach Zeitraum 5 bis 7 € pro Auto und 3 bis 5 € pro Motorrad, am teuersten vom 16. Juli bis 31. August. Zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem E-Auto kommst du kostenlos rein.

2. Platja de Llevant: der wildere Zwilling von Ses Illetes
Auf der anderen Seite derselben Landzunge Es Trucadors liegt Llevant, an manchen Stellen nur rund fünfzig Meter von Ses Illetes entfernt, einmal quer über die Dünen. Der Strand schaut nach Osten, im Sommer weht hier öfter der Levante, und die Wellen sind lebhafter, was Windsurfer freut. Dafür ist es deutlich ruhiger und weniger voll: knapp anderthalb Kilometer heller Sand, weite Dünen, ein paar Felsnasen dazwischen. Llevant gilt als bester FKK-Strand der Insel. Viel Infrastruktur gibt es nicht, nur einzelne Strandbuden wie das Tanga und den Kiosk Vapor Manolito.3. Platja de Migjorn: der längste Strand Formenteras
Migjorn heißt die gesamte Südküste, rund fünf Kilometer lang, und selbst in der Hochsaison findest du hier immer noch eine ruhige Ecke für dich allein. Breite Sandabschnitte wechseln sich mit kleinen Felsbuchten ab, und jeder Abschnitt hat seinen eigenen Namen: von Westen nach Osten Es Mal Pas, Es Ca Marí, Es Racó Fondo, Es Còdol Foradat, Es Valencians, Es Arenals und Es Copinar. Dazwischen stehen einige der legendärsten Strandbars der Insel. Perfekt für lange Spaziergänge, für Ruhe und für den Drink am Abend, denn trotz der Südlage siehst du hier schöne Sonnenuntergänge.💡 An der Migjorn stehen zwei Inselklassiker unter den Chiringuitos: die Blue Bar mit ihrer Hippie-Atmosphäre und der Piratabus. Komm am späten Nachmittag und bleib zum Aperitif, bis die Sonne weg ist.
4. Cala Saona: der schönste Sonnenuntergang
Die einzige Sandbucht zwischen den Steilküsten im Südwesten ist nur etwa 140 Meter lang, aber ziemlich breit. Sie liegt geschützt vor dem vorherrschenden Wind, und das Wasser wird langsam tief, also ein guter Strand für Familien mit Kindern. Der eigentliche Grund herzukommen ist aber der Abend: Weil die Bucht nach Westen schaut, leuchten die rötlichen Klippen ringsum orange und rot, während die Sonne im Meer versinkt. Von Sant Francesc sind es rund 5,5 Kilometer, mit dem Roller gut zehn Minuten, am Ende der Straße gibt es einen Parkplatz. Es gibt Liegen, freie Flächen ohne Liegen und eine Strandbar mit Aussicht, und am Rand stehen alte Bootshütten der Fischer.5. Es Caló und Ses Platgetes: ein Paradies zum Schnorcheln
Direkt beim kleinen Fischerdorf Es Caló de Sant Agustí an der Nordküste liegen drei winzige Strände, die zusammen Ses Platgetes heißen, „die kleinen Strände“. Sand und Fels wechseln sich ab, und genau das macht sie zu einem der besten Schnorchelreviere Formenteras: Hinter jeder Felsnase sieht der Meeresboden anders aus. Jede Bucht hat ihren eigenen Charakter, eine eher sandig, eine mit Felsen, eine dritte von einem Felsvorsprung in zwei natürliche Becken geteilt. Rund um den Naturhafen stehen die historischen hölzernen Bootsrampen (escars), die sternförmig angeordnet sind und seit 2002 unter Denkmalschutz stehen. Mit Blick auf die Klippen von La Mola schmeckt der frische Fisch in den Lokalen am Hafen gleich doppelt.6. Caló des Mort: die versteckte Bucht für Entdecker
Die winzige Bucht am südöstlichen Ende der Migjorn, eingeklemmt zwischen goldgelben Sandsteinklippen, gehört zu den fotogensten Orten der Insel. Ein kleines Stück Sand, glasklares, türkisfarbenes Wasser und alte Bootshütten der Fischer, direkt in den Stein gebaut. Bequem ist der Weg nicht: Du kommst nur zu Fuß über einen Pfad oberhalb der Klippen hin, der bei den Hotels am Ende von Es Arenals beginnt, und die Inselverwaltung warnt ausdrücklich vor Steinschlag. Die Zufahrt in diesen Bereich ist in der Saison außerdem reguliert. Service gibt es keinen, nimm Wasser, Proviant und Sonnenschutz mit.💡 Caló des Mort ist klein und im Sommer schnell voll. Geh früh morgens oder am späten Nachmittag hin, dann ist die Bucht am ruhigsten und das Licht auf den Klippen am schönsten.
7. Es Pujols: der Strand mitten im Ort
Der einzige große Strand Formenteras, der direkt an einen Ferienort grenzt. Der Sand zieht sich laut Inselverwaltung knapp 700 Meter an der Promenade entlang, das Wasser wird langsam tief, und hinter dir liegen Restaurants, Bars, Eisdielen, kleine Läden und Liegenverleih. Zwischen den Sandabschnitten stehen auf den Felsen die typischen Bootshütten der Fischer, und nach Norden schaust du auf eine Reihe kleiner Inselchen. Es Pujols passt zu Familien, die alles in Laufweite haben wollen, und zu allen, die abends etwas mehr Leben suchen.8. Es Cavall d’en Borràs: Sonnenuntergang nahe am Hafen
Der erste Strand, auf den du im Naturpark Ses Salines triffst, nur rund zwei Kilometer vom Hafen La Savina entfernt. Er ist nach Nordwesten ausgerichtet, und bei klarem Wetter siehst du von hier die Silhouette Ibizas und die Felsinsel Es Vedrà im Abendlicht. Hinter dem Strand wächst ein dichter Wacholderwald, im flachen Wasser mischt sich der helle Sand mit Seegras. An der Küste liegen Strandlokale mit ganz unterschiedlicher Stimmung, darunter das bekannte Beso Beach und das Tiburón. Ein toller erster Stopp direkt nach der Fähre, wenn du sofort ans Meer willst, und zu Fuß oder mit dem Rad ein kurzer Ausflug. Wie Es Vedrà von Ibiza aus aussieht, zeigen wir dir in unserem Artikel über die Aussichtspunkte auf Es Vedrà.
9. Es Arenals: Komfort und gute Restaurants
Der östliche Teil der langen Migjorn und einer ihrer belebtesten Abschnitte, mit eigenem kulinarischem Profil. Rundherum stehen Hotels und eine Reihe guter Restaurants, dazu Chiringuitos, Liegen- und Kajakverleih und in der Saison Rettungsschwimmer. Der Sand ist fein und hell, das Wasser flach, du kannst viele Meter weit stehen. Damit ist Es Arenals eine sichere Wahl für Familien und für alle, die einen Strandtag mit voller Infrastruktur und gutem Essen wollen. Die Stimmung ist spürbar gepflegter als auf den wilden Abschnitten der Migjorn, und der kostenlose Parkplatz an der Straße nach La Mola ist praktisch.10. Cala en Baster: die Felsbucht der Einheimischen
Eine Felsbucht an der Nordküste bei Sant Ferran, die vor allem die Inselbewohner lieben. Sand gibt es hier keinen, dafür kristallklares Wasser, Felsplatten zum Hinlegen und Höhlen, die Fischer einst von Hand in den Sandstein gegraben haben, um ihre Boote zu schützen. Ein wunderbarer Ort zum Schnorcheln und zum Abtauchen vor dem Trubel. Der Weg führt über eine Schotterpiste und einen schmalen Pfad, der Einstieg ins Wasser ist felsig. Bei Ostwind lieber meiden, dann schlägt das Meer hier hart an.
11. Ses Canyes und Sa Roqueta: die unbekanntesten Strände im Norden
Zwei wenig bekannte Strände zwischen Es Pujols und Ses Illetes, erreichbar über unbeschilderte Feldwege oder in gut zehn Minuten zu Fuß von Es Pujols. Genau deshalb kommen hierher die Leute, die Stille wichtiger finden als Instagram. Ses Canyes liegt geschützt hinter einem Riff, das Wasser bleibt ruhig, und am Boden aus Sand, Fels und Seegras schwimmen die Fische bis ans Ufer. Sa Roqueta ist ein kleiner Sandstrand mit Felsnasen, von Dünen gegen den Salzsee Estany Pudent abgeschirmt. Über dem Strand steht das gleichnamige Hostal mit Restaurant und Meerblick, in dem du mit den Füßen fast im Sand gut isst.12. Estany des Peix: die Lagune wie ein Pool für Familien
Die flache Salzwasserlagune gleich westlich des Hafens La Savina ist ein sicherer Spielplatz für Familien mit kleinen Kindern. Laut Inselverwaltung ist sie nirgends tiefer als drei Meter, fast ohne Wellen und wärmer als das offene Meer, also eine Art Naturpool. Eine schmale Öffnung verbindet sie mit dem Meer, und hinein fahren nur kleine Boote. Das ruhige Wasser macht die Lagune auch zu einem beliebten Revier zum Lernen: Stand-up-Paddling, Kajak, Windsurfen, Segeln. Infrastruktur gibt es kaum, bring Wasser und Schatten selbst mit.13. Es Còdol Foradat: das ruhigere Gesicht der Migjorn
Ein naturbelassener Abschnitt aus Sand und Kieseln etwa in der Mitte der Migjorn, zu dem eine unbefestigte, aber gut befahrbare Piste führt. Er ist ungefähr zweihundert Meter lang, das Wasser ist außergewöhnlich klar, und zwischen den Steinen lässt es sich gut schnorcheln. Es ist hier spürbar ruhiger als im benachbarten Es Arenals, und ein Teil der Besucher badet ohne Badehose. An der Straße steht das gleichnamige, gut bewertete Restaurant Es Còdol Foradat, sonst gibt es kaum Infrastruktur.14. Es Ram: die verborgene Bucht unter La Mola
Eine abgelegene Bucht im Südosten der Insel, versteckt unter dem Felsmassiv von La Mola, und eines der am besten gehüteten Geheimnisse Formenteras. Pinien und Felsen ringsum, kristallklares Wasser und Ruhe selbst in der Hochsaison. Hinunter geht es über einen Pfad, rechne grob mit zehn Minuten zu Fuß und festen Schuhen. Die Zufahrt in diesen Bereich ist in der Saison reguliert, informier dich vor Ort, wo du parken darfst. Bars oder Service gibt es keine, dafür ist Es Ram ideal zum Schnorcheln und Apnoetauchen.15. Racó de Sa Pujada: die Bucht für alle, die übers Wasser kommen
Eine winzige Bucht an der Nordostküste, eingeschlossen von hohen Klippen, die sie vor dem Wind schützen und für eine fast überirdische Ruhe sorgen. Ein markierter Weg führt nicht hinunter, praktisch erreichst du sie nur vom Meer aus, mit dem Boot oder dem Kajak. Das Wasser ist unglaublich klar, Besucher gibt es kaum. Ein Tipp für Abenteurer, die völlige Einsamkeit ohne jede Infrastruktur suchen.16. Es Carnatge: die wilden Felsen der Nordküste
Zerklüftete Felsküste im Norden der Insel, mit sehr wenigen Touristen und ohne jeden Service. Sand findest du hier praktisch nicht, ins Wasser steigst du von den Felsen aus, dafür ist dir die Ruhe so gut wie sicher. Du kommst nur zu Fuß her, und es ist einer der Orte, an die FKK-Anhänger und Liebhaber absoluter Stille ausweichen. Nimm Badeschuhe, eigenen Schatten und Proviant mit.17. Es Torrent des Arbocers: ein abgelegenes Stück Sand
Eine unscheinbare Bucht im Süden zwischen Es Ram und Caló des Mort, grob gerade einmal hundertzwanzig Meter lang. Gerade weil sie so abgelegen ist, verirrt sich kaum jemand hierher, und die Ruhe hält auch mitten im Sommer. Bars oder Liegen gibt es nicht, bring alles selbst mit. Passt für Paare und Einzelgänger, die eine Bucht fast für sich allein haben wollen.
18. Espalmador (S’Alga): eine unbewohnte Insel wie bei Robinson
Gleich nördlich von Formentera liegt die unbewohnte Insel Espalmador und darauf ein Juwel, der Strand S’Alga (Es Racó de S’Alga): ein langer Bogen aus hellem Sand und Wasser, durchsichtig wie Glas. Die Insel ist ein wildes, geschütztes Naturgebiet im Naturpark Ses Salines, ohne Bars und ohne jede Infrastruktur. Hin kommst du nur übers Meer, meistens mit dem Boot oder Katamaran ab dem Hafen La Savina. Zu Fuß durch die Meerenge von der Spitze von Es Trucadors hinüberzuwaten, ist wegen der starken Strömung verboten, auch wenn es von oben harmlos aussieht.💡 Nimm nach Espalmador eigenes Wasser, Essen und Schatten mit. Es ist ein Schutzgebiet: Motoren laufen nicht unnötig, geankert wird nicht auf den Seegraswiesen (Posidonia), und Feuer ist tabu. Im Sommer achten Parkwächter auf die Regeln.
Aktuelle Preise und freie Zimmer vergleichst du über unsere Unterkunftskarte für Formentera.
Anreise nach Formentera: Flug nach Ibiza, dann Fähre
Formentera hat keinen Flughafen, der Weg führt also immer über die Nachbarinsel. Aus Deutschland fliegst du nach Ibiza: In der Saison gibt es Direktflüge unter anderem ab Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln/Bonn, Stuttgart, Frankfurt und München, je nach Abflughafen bist du gut zwei bis knapp drei Stunden unterwegs. Im Winter wird das Angebot dünn, dann geht es oft nur mit Umstieg, etwa in Palma, Barcelona oder Madrid. Mehr zur Anreise, zu Flügen und zur Wahl der Unterkunft auf der Nachbarinsel findest du in unserem Ratgeber zum Ibiza Urlaub. Und wenn du vor der Fähre noch ein paar Tage auf Ibiza bleibst, zeigen wir dir die stillen Seiten der Insel in Ibiza ohne Party.Vom Flughafen Ibiza fährst du mit dem Bus oder Taxi in den Hafen von Ibiza-Stadt. Dort legen die Fähren nach Formentera am eigenen, gut ausgeschilderten Formentera-Terminal ab und bringen dich in den Hafen La Savina, den einzigen Weg auf die Insel. Mit der Schnellfähre dauert die Überfahrt rund 30 Minuten.- Takt: Im Sommer fährt tagsüber etwa alle halbe Stunde eine Fähre in jede Richtung, im Winter ungefähr stündlich oder seltener.
- Preis: Für Erwachsene zu Fuß liegt eine einfache Fahrt grob zwischen 20 und 30 €, zu gefragten Uhrzeiten und in der Hochsaison auch mehr, mit Auto oder Motorrad deutlich teurer. Online und rechtzeitig gebucht ist es meist günstiger.
- Reedereien: Auf der Strecke fahren Baleària, Trasmapi, Formentera Lines und Aquabus. Vergleich die Abfahrten vor der Buchung, die Anleger im Hafen unterscheiden sich je nach Anbieter.
Unterwegs auf Formentera: Roller, Rad oder Bus
Die Strände liegen rund um die ganze Insel verteilt, ohne fahrbaren Untersatz kommst du also nicht weit. Am beliebtesten sind Roller und Fahrrad, die du direkt im Hafen La Savina gleich nach der Ankunft mietest. Mit dem Roller hast du in zwei Tagen alle Strände gesehen und bist von keinem Fahrplan abhängig.- Roller: die bequemste Art, an einem Tag Norden und Süden der Insel mitzunehmen.
- Fahrrad und E-Bike: Formentera ist flach und von einem Netz grüner Wege (Rutas Verdes) durchzogen, auf denen du vom Inselinneren bis ans Meer kommst. Ins Naturgebiet von Ses Illetes fährst du mit dem Rad kostenlos.
- Bus: Die Linien fahren vom Hafen unter anderem nach Es Pujols, nach El Pilar de la Mola, in der Saison auch nach Cala Saona und direkt zum Strand Ses Illetes. Die aktuellen Fahrpläne stehen bei Bus Formentera.
- Auto: praktisch für Familien, aber in der Hochsaison ist Parken schwierig, vor allem bei Ses Illetes. Wichtig: Vom 1. Juni bis 30. September brauchst du für ein eigenes Auto oder Motorrad eine kostenpflichtige Genehmigung über formentera.eco, das Kontingent ist begrenzt. Auf Ibiza gemietete Autos dürfen in dieser Zeit gar nicht auf die Insel, du mietest also direkt auf Formentera.
- Zufahrt Ses Illetes: 2026 kostet sie je nach Zeitraum 5 bis 7 € pro Auto und 3 bis 5 € pro Motorrad, zu Fuß und mit dem Rad ist sie frei.
Formentera Strände: wann hinfahren?
Die Saison auf Formentera läuft von Mai bis Oktober. Dann ist es warm, das Meer lädt zum Baden ein, und alle Lokale und Verleiher haben geöffnet. Das beste Verhältnis aus Wetter und Ruhe bieten Juni und September: fast Augustwetter, aber ungefähr halb so viele Menschen. Wer die Insel fast für sich haben will, nimmt Mai oder Oktober, dann ist das Meer aber nicht immer warm. Wir waren im März dort und hatten die Strände ganz für uns allein, und das war einfach traumhaft. Wie sich Luft und Wasser über das Jahr auf der Nachbarinsel entwickeln, zeigt unsere Klimatabelle zum Ibiza Wetter.Juli und August sind die vollsten und teuersten Monate. Dazu kommen dann die Tagesausflügler von Ibiza, an den berühmtesten Stränden ist es deshalb zwischen elf und vier Uhr am dichtesten. Wie so ein Tagesausflug in einen Kurztrip passt, steht in unserem Plan fürs Ibiza Wochenende. Unterkunft und Fähre buchst du für diese Zeit am besten weit im Voraus.Was du für die Strände auf Formentera einpackst
Schatten ist an Formenteras Stränden Mangelware, und einige der schönsten Buchten haben überhaupt keine Infrastruktur. Es lohnt sich also, vorbereitet anzureisen.- Wasser und Proviant: Pflicht vor allem auf Espalmador, in Cala en Baster oder Ses Canyes, wo du nichts kaufen kannst.
- Schatten: eine Strandmuschel oder ein leichter Sonnenschirm, natürlichen Schatten gibt es kaum.
- Badeschuhe und Schnorchel: vor allem für die Felsbuchten bei Es Caló und Cala en Baster.
- Bargeld: für kleine Strandbuden und Kioske.
- Müllbeutel: An den geschützten Stränden hinterlässt du keine Spuren.
Häufige Fragen
Welche Strände auf Formentera sind die schönsten?Als schönster gilt Ses Illetes auf der Landzunge im Norden, der regelmäßig zu den bestbewerteten Stränden der Welt gezählt wird. Zur Spitze gehören außerdem die lange Migjorn im Süden, Cala Saona mit ihren Sonnenuntergängen, die klaren Buchten bei Es Caló und die wilde Insel Espalmador mit dem Strand S’Alga.Wie komme ich von Ibiza zu den Stränden auf Formentera?Nur mit der Fähre ab dem Hafen von Ibiza-Stadt nach La Savina, die Überfahrt dauert rund 30 Minuten. Auf der Insel mietest du am besten gleich im Hafen einen Roller oder ein Fahrrad, weil die Strände rund um die ganze Insel verteilt sind. Zu Ses Illetes, Es Pujols und in der Saison nach Cala Saona fährt außerdem der Bus.Kostet der Strand Ses Illetes Eintritt?Die Strände selbst sind kostenlos. Bezahlen musst du nur für die Zufahrt mit dem Fahrzeug in den Naturpark Ses Salines bei Ses Illetes: 2026 vom 10. Mai bis Mitte Oktober je nach Zeitraum 5 bis 7 € pro Auto und 3 bis 5 € pro Motorrad. Zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem E-Auto ist die Zufahrt frei.Wann ist die beste Zeit für die Strände auf Formentera?Ideal sind Juni und September, dann ist das Wetter fast wie im August, aber ohne die größten Menschenmassen. Mai und Oktober sind ruhig, das Meer ist aber nicht immer warm. Juli und August sind am heißesten, gleichzeitig am vollsten und am teuersten.Gibt es auf Formentera FKK-Strände?Ja. Als bester FKK-Strand gilt die Platja de Llevant auf der Landzunge Es Trucadors. FKK-Anhänger treffen sich aber auch an einigen Abschnitten der Migjorn, etwa bei Es Còdol Foradat, an der Felsküste Es Carnatge und auf der Insel Espalmador.Kann ich mit dem Auto nach Formentera fahren?Ja, die Fähren nehmen Autos mit. Vom 1. Juni bis 30. September brauchst du dafür aber eine kostenpflichtige Genehmigung über formentera.eco, 2026 für Autos 6 € pro Tag im Juni und September und 9 € pro Tag im Juli und August, jeweils mit Mindestbetrag. Auf Ibiza gemietete Autos, Wohnmobile und Quads sind in dieser Zeit verboten. Für die Strände sind Roller oder Rad ohnehin praktischer.
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