Ibiza Clubs 2026: die 8 wichtigsten Clubs, Preise und die beste Partysaison
Aktualizováno 22.9.2026
Auf keiner anderen Insel liegen so viele große Clubs so dicht beieinander. Zwischen Ende April und Mitte Oktober spielen auf Ibiza an einem ganz normalen Dienstag DJs, für die du daheim ein Festivalticket kaufen müsstest, der Bass drückt dir auf den Brustkorb, und irgendwo regnet es gerade Konfetti von der Decke. Die Ibiza Clubs sind dabei keine einzelne große Party, sondern ein ganzer Kalender aus Residencies, Opening- und Closing-Partys und Namen, für die halb Europa anreist. Genau darin verlierst du dich schnell, und dein Urlaubsbudget gleich mit. Wir sortieren dir deshalb, wann die Saison läuft, welcher Club wofür steht und wo du Geld sparst.
Ibiza Clubs auf einen Blick
Partysaison: Openings am letzten Aprilwochenende (2026 vom 24. bis 26. April), Hauptsaison Juni bis August, Closings von Mitte September bis Mitte Oktober.
Die acht großen Clubs: Pacha (der Klassiker), Ushuaïa (Open Air am Tag), Amnesia (feiert 2026 seine 50. Saison), Hï, der neue Hyperclub [UNVRS] (laut DJ Mag Top 100 Clubs 2026 die Nummer eins der Welt), DC-10 (roh, Circoloco), dazu Eden und Es Paradis (Wasserparty) in San Antonio, beide günstiger.
Eintritt: meist 40 bis 80 €, Top-Events 80 bis über 100 €; kleinere Partys und frühe Online-Tickets ab etwa 20 bis 40 €.
Getränke: in den Superclubs 18 bis 25 € für einen Longdrink, Wasser 5 bis 13 €.
Sparen kannst du mit Online-Vorverkauf, einem Warm-up am Sunset Strip in San Antonio und dem nächtlichen Discobus (je nach Linie 3 bis 5,60 €) statt Taxi.
Ibiza Clubs: wann die Partysaison läuft
Die Insel feiert von Ende April bis Anfang Oktober, danach sind die großen Clubs zu. Wer im November nach einer Clubnacht sucht, findet praktisch nichts. Wann beginnt die Partysaison auf Ibiza also genau? Der Rhythmus ist jedes Jahr ähnlich:
Opening-Partys (Ende April bis Mai): Die Clubs öffnen nacheinander und überbieten sich mit Line-ups. Das eigentliche Opening-Wochenende liegt Ende April: 2026 öffneten Hï, Pacha und Amnesia am 24. April, Ushuaïa und [UNVRS] am 26. April. Amnesia legte zu seiner 50. Saison am 9. Mai noch eine zweite Opening-Nacht nach.
Hochsaison (Juni bis August): Alle Residencies laufen, jeder Wochentag hat seine Party, und die Insel ist so voll und so teuer wie nie im Jahr.
Closing-Partys (Mitte September bis Mitte Oktober): Für viele Stammgäste der beste Teil der Saison. Stimmung wie bei der letzten Runde, die Preise für Flüge und Unterkünfte sinken, die Menschenmassen werden dünner.
Aus Deutschland kommst du in der Saison direkt: Nonstop-Verbindungen nach Ibiza gibt es unter anderem ab Berlin, München, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg, dazu ab Köln/Bonn, Stuttgart und Hannover. Alle diese Strecken sind saisonal, schau also vor der Planung in den aktuellen Flugplan. Vom Flughafen nach San Antonio sind es rund 23 Straßenkilometer.
💡 Tipp: Du willst ein großes Line-up ohne das Gedränge im August und zu etwas vernünftigeren Preisen? Dann nimm Juni oder September. Opening- und Closing-Partys haben eine großartige Stimmung, die Tickets dafür sind aber teurer und schnell weg. Kauf sie also früh.
Ibiza Clubs: Eintritt, Drinks und Reservierung
Bevor es um die einzelnen Clubs geht, ein paar Zahlen, damit du weißt, worauf du dich einlässt. Günstig ist Ibiza nicht: Eine einzige Nacht kostet hier schnell mehr als ein ganzer Urlaubstag anderswo in Europa.
Eintritt: Eine normale Party kostet 40 bis 80 €, ein Top-Event mit großem Headliner auch 80 bis 100 € und mehr. Kleinere oder weniger gefragte Partys und frühe Vorverkaufstickets bekommst du schon für 20 bis 40 €.
Getränke: In Superclubs wie Ushuaïa oder Hï zahlst du für einen Longdrink rund 18 bis 25 €, Bier ist etwas günstiger, und selbst Wasser kostet 5 bis 13 €. Ja, du hast richtig gelesen. (Und kleiner Hinweis: Aus dem Wasserhahn auf der Toilette kommt nicht nur warmes, sondern auch leicht salziges Wasser.)
VIP-Tisch: In den großen Clubs geht es grob bei 800 € los, nach oben ist alles offen. Das lohnt sich nur, wenn ihr eine größere Gruppe seid.
💡 Tipp: Am meisten sparst du mit dem Online-Vorverkauf. Je früher, desto besser, denn je näher das Datum rückt und je mehr Tickets weg sind, desto teurer wird es. Tickets und auch Tische für einzelne Partys bekommst du über GetYourGuide →. An der Abendkasse zahlst du fast immer am meisten.
8 legendäre Ibiza Clubs (und was sie unterscheidet)
Jeder der großen Clubs auf Ibiza hat seinen eigenen Charakter, sein eigenes Publikum und seinen eigenen Sound. Um diese acht dreht sich der Großteil der Saison, vom polierten Klassiker über rohen Underground bis zum ganz neuen Hyperclub. Welcher Club auf Ibiza der beste ist, hängt deshalb vor allem davon ab, wie du feiern willst.
1. Pacha, die Ikone mit den Kirschen
Die berühmteste Adresse der Insel und der einzige der alten großen Clubs, der direkt in Ibiza-Stadt liegt, nahe am Hafen. Das Logo mit den zwei Kirschen kennst du, auch wenn du nie hier warst. Pacha ist eleganter, etwas „erwachsener“ und weniger Festival als die Open-Air-Arenen, also die sichere Wahl für deine erste Nacht auf Ibiza. Seit Jahren läuft hier freitags Music On von Marco Carola, ein Klassiker für Techno und Tech House, und sonntags Solomun +1, die Residency des Hamburger DJs. Eintritt und Drinks liegen im oberen Bereich. Alles zu Preisen, Dresscode und Programm steht in unserem Guide Pacha Ibiza: Eintritt und Preise.
2. Ushuaïa, Open-Air-Party am Tag
Ushuaïa in Playa d’en Bossa hat die Regeln neu geschrieben: Die großen Partys laufen hier bei Tageslicht unter freiem Himmel, auf einer riesigen Bühne am Pool des Hotels. Laut Club beginnen die meisten Events um 17 Uhr und enden um 23 Uhr, ANTS am Samstag startet schon um 15 Uhr. Das fühlt sich eher nach Festival als nach Club an, und die Massen kommen wegen Namen wie Calvin Harris, ANTS oder Swedish House Mafia, die 2026 hier ihre bislang längste Ibiza-Residency spielen. Perfekt, wenn du keine Nachteule bist und lieber am Nachmittag loslegst. Der Eintritt gehört zu den teuersten der Insel und die Sonne kennt keine Gnade: Nimm eine Kopfbedeckung mit und trink genug Wasser, auch wenn es Clubpreise kostet.Zur Größenordnung: Auf das Gelände passen knapp 8.000 Menschen, damit gehört Ushuaïa zu den größten Venues der Insel. Das Tagesprogramm ist streng getaktet, und weil um 23 Uhr Schluss ist, stellt sich für viele nur eine Frage: Wohin danach? Die Antwort liegt auf der anderen Straßenseite.
💡 Tipp: Ushuaïa ist der „Tagclub“, Hï auf der anderen Straßenseite der „Nachtclub“. Viele machen deshalb das klassische Double: nachmittags Ushuaïa, danach rüber ins Hï. Wenn du den Weg nach Playa d’en Bossa ohnehin einmal zahlst, plan beides für denselben Tag.
3. Amnesia, zwei Räume, eine Terrasse und 50 Saisons
Die Legende an der Straße zwischen Ibiza-Stadt und San Antonio, eröffnet 1976 in San Rafael, gilt als Wiege von House und Techno auf der Insel. Sie hat zwei verbundene Räume, den Main Room und die berühmte Terrasse mit Glasdach und Nebelkanonen, auf der bis zum Morgen getanzt wird. 2026 feiert Amnesia seine 50. Saison, entsprechend groß fällt das Programm aus. Es mischt House und härteren Techno: Freitags läuft Glitterbox (Disco und House mit Federn und Glitzer), dazu kommen Techno-Nächte wie Pyramid. Die Atmosphäre ist rauer und weniger poliert als im Pacha, dafür umso energiegeladener.
4. Hï Ibiza, der High-Tech-Superclub
Der modernste der großen Clubs, eröffnet 2017 auf dem Gelände des legendären Space in Playa d’en Bossa. Erstklassiger Sound und Lichttechnik, zwei Haupträume (Theatre und Club Room) und dazu der skurrile „Wild Corner“ bei den Toiletten, wo ebenfalls ein DJ auflegt. Von 2022 bis 2025 wählten die DJ-Mag-Leser Hï viermal in Folge zum besten Club der Welt. Hier feiert ein junges, internationales und partyhungriges Publikum zu den größten Namen der elektronischen Szene. Hï ist das nächtliche Gegenstück zum Ushuaïa direkt gegenüber, und einer der teuersten Clubs, was Drinks angeht.
5. [UNVRS], der Hyperclub, der gleich die Welt erobert hat
Die größte Neuheit der letzten Jahre, und direkt eine Sensation. [UNVRS] (gesprochen wie „Universe“) hat 2025 in San Rafael eröffnet, dort, wo früher das legendäre Privilege stand, einst laut Guinness-Buch der größte Club der Welt. Dahinter stehen Yann Pissenem und The Night League, die Macher von Ushuaïa und Hï, also erwartet dich eine Produktion auf Festivalniveau: drei verbundene Räume, Arena-Sound und -Licht und Platz für rund 10.000 Menschen. Nach der ersten Saison wählten die DJ-Mag-Leser den Club gleich zur Nummer eins der Top 100 Clubs 2026. Die Residencies ziehen die größten Namen an, unter anderem Carl Cox, Anyma, FISHER, John Summit, David Guetta und elrow. Der Eintritt liegt grob bei 50 bis 120 €, die Drinks auf dem Niveau der anderen Superclubs (Bier um 18 €, Wasser um 15 €).
💡 Tipp: [UNVRS] liegt nur etwa einen Kilometer von Amnesia entfernt an der Straße Ibiza–San Antonio, also nicht in Playa d’en Bossa wie Hï. Denk daran, wenn du den Heimweg planst. Beim Dresscode achtet die Tür vor allem auf eins: keine Fußballtrikots und keine Flip-Flops.
6. DC-10, roher Underground am Flughafen
Unscheinbar, aus Beton, ohne jeden Glamour, und genau deshalb lieben ihn die Fans. DC-10 liegt direkt an der Start- und Landebahn des Flughafens und ist die Heimat der kultigen Montagsparty Circoloco. Kein VIP-Firlefanz, der Fokus liegt auf der Musik (House, Techno) und einer sehr undergroundigen Atmosphäre. Das ist kein Ort für einen schicken Abend, sondern für ehrliches Tanzen mit Leuten, die wegen der Musik gekommen sind. Kleinere Kapazität, rohes Ambiente: Wer das „echte“ Ibiza sucht, landet hier.
💡 Tipp: Im DC-10 wird Fotografieren und Filmen auf der Tanzfläche eher ungern gesehen, es geht ums Hier und Jetzt. Stell dich darauf ein und lass das Handy in der Tasche.
7. Eden, die günstigere Party in San Antonio
In San Antonio, dem Zentrum des jüngeren und budgetfreundlicheren Clubbings, steht Eden, seit 1999 im Geschäft (direkt gegenüber liegt sein Rivale Es Paradis). Das Publikum ist jünger, Eintritt und Drinks sind in der Regel freundlicher als in den Superclubs auf der anderen Seite der Insel, und als Bonus hast du den Sunset Strip gleich um die Ecke. Dazu rühmt sich der Club seines Soundsystems von Void, und bei House- und Techno-Fans wächst sein Ruf von Jahr zu Jahr. Ideal, wenn du vor allem zum Feiern nach Ibiza fliegst und nicht dein ganzes Budget an einer einzigen Tür lassen willst.
8. Es Paradis, Wasserparty unter der Glaspyramide
Gleich gegenüber vom Eden steht Es Paradis, erkennbar an seinem Pyramidendach, das der Club selbst als das schönste Dach Ibizas bewirbt. Seit über 50 Jahren gehört er zur Szene von San Antonio. Berühmt ist er vor allem für die Fiesta del Agua (Wasserparty): Die Tanzfläche in Form eines Amphitheaters wird geflutet (die Rede ist von rund 80.000 Litern) und verwandelt sich in ein riesiges Becken, während Hymnen wie „Singing in the Rain“ oder „It’s Raining Men“ laufen. 2026 steht sie laut Club jeden Montag und jeden Samstag im Programm, grob von Ende April bis Mitte Oktober. Die Kapazität liegt bei etwa 3.000 Leuten, Eintritt und Drinks gehören zu den freundlicheren auf der Insel.
💡 Tipp: Bei der Fiesta del Agua wirst du nass, garantiert. Zieh Kleidung und Schuhe an, denen Wasser nichts ausmacht, und pack das Handy in eine wasserdichte Hülle.
Warm-up zum Sonnenuntergang in San Antonio
Bevor die Nacht losgeht, gehört auf Ibiza der Sonnenuntergang am Sunset Strip (Ses Variades) in San Antonio zum Ritual. An der Promenade am Meer liegen Café del Mar (der Chill-out-Klassiker, eröffnet 1980) und Café Mambo (seit 1994) direkt nebeneinander. DJs spielen Warm-up-Sets, und die Musik wird dichter, je tiefer die Sonne ins Meer sinkt. Günstiger und schöner kannst du einen Abend nicht beginnen: Drink bestellen, ans Wasser setzen und danach weiter in den Club. Café Mambo ist meist clubbiger und lauter, Café del Mar ruhiger.
💡 Tipp: Komm rechtzeitig zum Sunset. Die Plätze am Geländer und in den vorderen Reihen der Bars sind in der Saison lange vor Sonnenuntergang besetzt. Und weil die Drinks am Strip günstiger sind als im Club, machst du das Vorglühen am besten hier.
Bootsparty: Feiern auf dem Meer als Vorprogramm
Zu Ibiza gehört auch die Party auf dem Boot. Am späten Nachmittag legt das Schiff ab, an Deck legt ein DJ auf, es wird getanzt und getrunken, zwischendurch springen alle ins Meer, und am Abend geht es nahtlos im Club weiter. Die bekannteste und günstigste ist Float Your Boat: Die Sunset Boat Party legt 2026 dienstags und samstags um 18 Uhr an der Marina von San Antonio (Passeig de la Mar) ab und ist gegen 21 Uhr zurück. Das reine Bootsticket kostet laut Anbieter 49 €, zwei Becher Sangria zur Begrüßung sind dabei. Wer gleich weiterfeiern will, nimmt ein Kombiticket mit Clubeintritt (Eden am Samstag, Es Paradis). Aus Playa d’en Bossa fährt außerdem Oceanbeat mit Open Bar und Badestopps. Je nach Anbieter und Paket liegen Bootspartys grob zwischen 50 und 130 €.
💡 Tipp: In der Saison sind die Boote oft vorab ausverkauft, sichere dir deinen Platz also online. Nimm Sonnencreme und Kopfbedeckung mit und zieh die Badesachen gleich drunter, dann bist du bei den Badestopps sofort dabei.
Tagclubs vs. Nachtclubs auf Ibiza
Auf Ibiza wird praktisch rund um die Uhr gefeiert, und das kannst du je nach Partytyp nutzen:
Tagsüber (Open Air): Ushuaïa ist der König des Tages, Party ab dem Nachmittag am Pool in der Sonne, Schluss um 23 Uhr. Perfekt, wenn du die Nacht nicht bis zum Morgen durchziehen willst.
Nachts: Pacha, Amnesia, Hï und DC-10 kommen ab Mitternacht in Fahrt und laufen bis in den Morgen, meist bis sechs Uhr. Die Party beginnt später, als du denkst: Vor ein Uhr ist es oft noch halb leer.
Kombination: Der Klassiker ist Sunset in San Antonio → Ushuaïa am Tag → nachts rüber ins Hï. Oder entspannter: Sunset Strip → Eden.
Anreise zu den Clubs: Discobus statt Taxi
Taxis sind in der Saison teuer, selten frei, und nachts stehst du dafür Schlange. Die Rettung heißt Discobus: Nachtbusse, die 2026 vom 1. Juni bis 30. September die ganze Nacht zwischen Ibiza-Stadt, Playa d’en Bossa, San Antonio und den großen Clubs pendeln. Eine Fahrt kostet laut Betreiber je nach Linie 3 bis 5,60 €, ein Bruchteil des Taxipreises.
Linie D1 verbindet San Antonio mit [UNVRS], Amnesia, Pacha und Ibiza-Stadt, D2 Playa d’en Bossa mit Ushuaïa, Ibiza-Stadt und Pacha, D3 San Antonio mit [UNVRS], DC-10, Ushuaïa, Hï und Playa d’en Bossa.
Bezahlt wird beim Fahrer, halte Bargeld und Kleingeld bereit.
Außerhalb der Hauptsaison fährt der Discobus nur eingeschränkt, 2026 zum Beispiel vom 1. bis 10. Oktober zu den Closing-Partys. Schau vorher in den aktuellen Fahrplan.
💡 Tipp: Such dir die Unterkunft danach aus, wie du feiern willst. San Antonio = jüngeres Publikum, günstigere Partys und der Sunset Strip; Playa d’en Bossa = nah an Ushuaïa und Hï; Ibiza-Stadt = Pacha und die Atmosphäre der Altstadt. Angebote rund um den Sunset Strip vergleichst du über Unterkünfte in San Antonio →, näher an den Clubs über Playa d’en Bossa →.
Was eine Clubnacht auf Ibiza kostet (Budget)
Damit du vorher rechnen kannst: ein grobes Budget für eine Clubnacht pro Person. Sparen lässt sich vor allem beim Eintritt (Vorverkauf), bei den Drinks (Warm-up am Strip statt an der Clubbar) und beim Heimweg (Discobus).
Posten
Richtwert (1 Person / Nacht)
Clubeintritt (Vorverkauf)
40–80 €
Drinks im Club (2–4 Getränke)
40–80 €
Warm-up-Drink am Sunset Strip
10–20 €
Discobus (hin und zurück)
6–11 €
Gesamt
ca. 100–190 € / Nacht
Die Unterkunft ist da noch nicht drin. Für ein Bett im Hostel in San Antonio rechnest du in der Saison grob ab 30 €, Apartments und Hotels kosten deutlich mehr. Wir würden dir das Hostel empfehlen, denn viel Zeit verbringst du dort ohnehin nicht.
Worauf du beim Feiern auf Ibiza achten solltest
Machen wir uns nichts vor: Die größten Clubs der Welt auf einer Insel, die fast nur fürs Feiern bekannt ist, bringen auch ihre Risiken mit. Das häufigste ist ganz banal: Dir geht mitten in der Nacht das Geld aus. Am besten trinkst du ein, zwei Drinks, bevor du losgehst, und kaufst im Club vor allem Wasser. Dazu kommen die Risiken, die es in jedem Club gibt, etwa dass dir jemand etwas ins Glas mischt. Lass dein Getränk also nicht unbeaufsichtigt stehen. Und behalte die Abfahrtszeiten der Busse für den Rückweg im Blick, damit du am Ende nicht doch ein teures Taxi zahlst.
Wo du übernachtest, wenn du zum Feiern kommst
Die Lage entscheidet hier über den Taxipreis und darüber, wie du um fünf Uhr morgens ins Bett kommst. Wer vor allem wegen der Clubs anreist, wohnt in Ibiza-Stadt oder in Playa d’en Bossa, von wo du zu Ushuaïa und Hï zu Fuß gehst. San Antonio ist günstiger und lauter, und der Sonnenuntergang liegt vor der Tür, aber zu den großen Clubs fährst du quer über die Insel.
Am günstigsten: ein Hostelbett in San Antonio, grob ab 30 € pro Person und Nacht, außerhalb der Hauptsaison auch weniger.
Mittelklasse: ein Doppelzimmer im Hotel in Ibiza-Stadt oder Playa d’en Bossa kostet in der Saison grob 120 bis 220 €.
Ruhe abseits vom Trubel: Santa Eulària an der Ostküste und der Norden der Insel. Dort schläfst du gut, zur Party musst du aber fahren.
Praktischer Rat: Im August sind die Preise am höchsten, dasselbe Zimmer kostet im Mai oder Oktober oft nur einen Bruchteil.
Wann beginnt die Partysaison auf Ibiza?
Die Clubsaison läuft von Ende April bis Anfang Oktober. Die Opening-Partys finden am letzten Aprilwochenende und im Mai statt (2026 vom 24. bis 26. April), die Hochsaison ist von Juni bis August, die Closing-Partys laufen von Mitte September bis Mitte Oktober. Außerhalb dieser Zeit haben die großen Clubs geschlossen.Was kostet der Eintritt in die Clubs auf Ibiza?
Eine normale Party kostet 40 bis 80 €, Top-Events mit großem Headliner auch 80 bis 100 € und mehr. Kleinere Partys und frühe Vorverkaufstickets bekommst du ab etwa 20 bis 40 €. Getränke sind im Ticket meist nicht enthalten.Warum sind die Getränke in den Ibiza Clubs so teuer?
Die Preise sind seit Jahren hoch: In Superclubs wie Ushuaïa und Hï kostet ein Longdrink rund 18 bis 25 €, selbst Wasser 5 bis 13 €. Am meisten sparst du, wenn du den Warm-up-Drink am Sunset Strip in San Antonio nimmst, dazu Tickets früh online kaufst, mit dem Discobus fährst und lieber im Juni oder September kommst als im August.Welcher Club auf Ibiza ist der beste für den ersten Besuch?
Die sichere Wahl ist Pacha (der Klassiker in Ibiza-Stadt) oder Ushuaïa, das Open Air am Tag, wenn du keine Nachteule bist. Wer rohen Underground sucht, geht ins DC-10; wer günstiger feiern will, ins Eden in San Antonio.Wie kommt man nachts zwischen den Clubs hin und her?
Am günstigsten mit dem Discobus. Er fährt 2026 vom 1. Juni bis 30. September die ganze Nacht und verbindet Ibiza-Stadt, Playa d’en Bossa, San Antonio und die großen Clubs, vom 1. bis 10. Oktober gibt es noch Fahrten zu den Closing-Partys. Eine Fahrt kostet je nach Linie 3 bis 5,60 €, bezahlt wird beim Fahrer. Taxis sind teurer und nachts schwer zu bekommen.Ab wie viel Jahren darf man in die Clubs auf Ibiza?
In den großen Clubs erst ab 18, und du musst dein Alter mit einem gültigen Ausweis nachweisen können. Ushuaïa schreibt ausdrücklich, dass Jüngere auch in Begleitung von Erwachsenen nicht reinkommen. Nimm deshalb Personalausweis oder Reisepass mit, ein Foto auf dem Handy reicht in der Regel nicht.Wann öffnen die Clubs auf Ibiza, und wann ist Schluss?
Die Nachtclubs (Pacha, Amnesia, Hï, DC-10) kommen erst gegen ein Uhr richtig in Fahrt und laufen bis in den Morgen, meist bis sechs Uhr. Die Ausnahme ist Ushuaïa: Dort beginnen die meisten Events um 17 Uhr (ANTS am Samstag um 15 Uhr) und enden um 23 Uhr.Wo übernachtet man auf Ibiza am besten für den Partyurlaub?
San Antonio ist am günstigsten und liegt am nächsten am Sunset Strip und am Eden (jüngeres Publikum), Playa d’en Bossa liegt bei Ushuaïa und Hï, Ibiza-Stadt beim Pacha und der Altstadt. Such dir die Gegend nach den Clubs aus, die du besuchen willst; mit dem Discobus kommst du aber überall hin.Lohnen sich die Opening- oder Closing-Partys?
Ja, wenn dich höhere Preise und schnell ausverkaufte Tickets nicht stören. Die Opening-Partys (Ende April, Mai) haben Star-Line-ups und eine festliche Stimmung; die Closing-Partys (Mitte September bis Mitte Oktober) halten viele für den besten Teil der Saison, dazu sinken dann die Preise für Flüge und Unterkünfte.Was ist [UNVRS], und lohnt sich ein Besuch?
[UNVRS] ist der neue „Hyperclub“, der 2025 in San Rafael auf dem Gelände des früheren Privilege eröffnet hat. Er hat Platz für rund 10.000 Menschen, drei verbundene Räume und eine Produktion auf Festivalniveau, und nach seiner ersten Saison wählten ihn die DJ-Mag-Leser in den Top 100 Clubs 2026 auf Platz eins. Hier spielen Namen wie Carl Cox, Anyma oder David Guetta. Der Eintritt liegt grob bei 50 bis 120 €.Lohnt sich eine Bootsparty auf Ibiza?
Ja, wenn du Baden, Musik und Vorglühen vor dem Club verbinden willst. Die günstige Sunset Boat Party von Float Your Boat legt 2026 dienstags und samstags um 18 Uhr in San Antonio ab und ist gegen 21 Uhr zurück. Das reine Bootsticket kostet 49 € inklusive Begrüßungs-Sangria, mit Clubeintritt gibt es Kombitickets. Andere Bootspartys liegen grob zwischen 50 und 130 €.
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