Malaysia · 22.7.2026

Penang Sehenswürdigkeiten: 15 Tipps für George Town, Tempel und Street Food

Penang, Malajsie: 15 tipů, co tady musíte podniknout

Aktualizováno 27.9.2026

Wer in Malaysia nach dem besten Essen fragt, bekommt fast immer dieselbe Antwort: Penang. Die kleine Insel vor der Westküste gilt als kulinarische Hauptstadt Südostasiens, und ihre Altstadt George Town steht auf der UNESCO-Welterbeliste. Wir waren zum chinesischen Neujahr dort und haben unsere Penang Sehenswürdigkeiten in 15 Tipps zusammengefasst: von den Gassen George Towns über den größten buddhistischen Tempel des Landes und die Standseilbahn auf den Penang Hill bis zum Strand von Batu Ferringhi und dem Street Food, für das Reisende um die halbe Welt fliegen. Dazu kommt alles, was du für die Planung aus Deutschland brauchst: Anreise, Unterkunft, Preise in Ringgit und Euro.

Penang Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

  • Warum hin: das UNESCO-Städtchen George Town, Tempel aller Religionen, Street Art und das beste Street Food Malaysias, alles auf einer kleinen Insel.
  • Beste Zeit: Dezember bis März (am wenigsten Regen). Mit Schwüle und kurzen Schauern kommst du aber das ganze Jahr zurecht.
  • Wie lange: 3–4 Tage für George Town und Umgebung, mit Strand und Nationalpark gern 5–6 Tage.
  • Budget: ab etwa RM 75–200 pro Person und Tag (rund 16–43 €) als Backpacker.
  • Unterwegs: Die Insel ist klein, es fahren günstige Busse von Rapid Penang und Grab. Ein Mietwagen ist unnötig.
  • Übernachten: beim ersten Besuch ganz klar George Town, für Strandtage Batu Ferringhi.

Beste Reisezeit für Penang

Penang liegt nur gut fünf Breitengrade nördlich des Äquators. Kalt wird es hier nie: Das Thermometer pendelt das ganze Jahr ungefähr zwischen 24 und 33 °C, und die Luftfeuchtigkeit bleibt hoch. Am angenehmsten ist es von Dezember bis März, dann scheint am häufigsten die Sonne, das Meer ist ruhig und ganze Tage zu Fuß durch die Stadt sind gut auszuhalten. Praktisch für uns in Deutschland: Genau dann ist bei uns Winter. Am meisten regnet es von September bis November. Abschrecken lassen solltest du dich davon nicht, denn meist kommt der Regen als heftiger Nachmittagsschauer, der nach einer Stunde vorbei ist. Außerhalb der Saison ist die Insel spürbar leerer und die Zimmer sind günstiger. Wie das Wetter im ganzen Land verteilt ist, erklären wir im Artikel Malaysia beste Reisezeit.
💡 Tipp: Leg anstrengende Programmpunkte im Freien (Penang Hill, Nationalpark) auf den Vormittag. Den typischen Nachmittagsschauer sitzt du dann beim Mittagessen im Hawker Centre oder in einem klimatisierten Museum aus.

Anreise nach Penang und unterwegs auf der Insel

Einen Direktflug aus Deutschland nach Penang gibt es nicht, du steigst mindestens einmal um. Die bequemsten Wege führen über Singapur (von dort fliegen Singapore Airlines und Scoot weiter nach Penang), über Kuala Lumpur mit einem Inlandsflug von knapp einer Stunde oder über die Golfregion: Qatar Airways (saisonal) und flydubai fliegen Penang an, jeweils mit Zwischenstopp auf Langkawi. Gelandet wird am Penang International Airport (PEN) im Südosten der Insel, rund 16 Kilometer vom Zentrum George Towns entfernt. Wer schon auf dem Festland unterwegs ist, kann auch mit dem ETS-Zug von Kuala Lumpur nach Butterworth fahren und mit der Fähre übersetzen, die günstige und ziemlich fotogene Variante.Vom Flughafen nach George Town (ca. 45–60 Minuten) hast du drei Möglichkeiten: den Bus von Rapid Penang (Linie 401E bis zum Busterminal Weld Quay, ungefähr RM 2,70, also etwa 0,60 €), Grab (die asiatische Uber-Alternative, grob RM 30 bzw. gut 6 €) oder ein Taxi (etwa RM 50, um 11 €). Willst du direkt an den Strand, fährt die Linie 102 vom Flughafen bis nach Batu Ferringhi und Teluk Bahang. Auf der Insel sind die Busse von Rapid Penang am billigsten, für kurze Strecken ist Grab am bequemsten: Eine Fahrt durch die Innenstadt kostet meist nur ein paar Euro, und handeln musst du auch nicht. Ein Mietwagen lohnt sich auf Penang nicht, in den engen Gassen von George Town wäre er eher ein Klotz am Bein.
💡 Tipp: Flüge nach Malaysia und Inlandsverbindungen vergleichst du bei Kayak →. Lade dir Grab noch zu Hause aufs Handy und besorg dir eine malaysische SIM-Karte oder eSIM, denn ohne mobile Daten funktioniert die App kaum.

Bunte Lampions an einem Tempel auf Penang

Wo übernachten auf Penang?

Für den ersten Besuch empfehlen wir George Town. Du wohnst mitten im Geschehen, erreichst die Sehenswürdigkeiten, die Street Art und die besten Garküchen zu Fuß und hast hier die größte Auswahl an günstigen Unterkünften. Ein Bett im Schlafsaal kostet grob RM 25–50 (etwa 5–11 €), ein gemütliches Zimmer im Guesthouse oder in einem Boutique-Hotel in einem restaurierten Altbau gibt es ab ungefähr RM 90–160 (etwa 19–34 €). Wer ans Meer will, fährt nach Batu Ferringhi im Norden: ruhiger, etwas teurer und mit echtem Resort-Gefühl.Unterkünfte in der Altstadt von George Town findest du im Angebot für George Town →, Strandhotels im Angebot für Batu Ferringhi →.
💡 Tipp: Wenn du in einem Denkmal schlafen willst, such nach umgebauten Shophouses und Peranakan-Häusern rund um die Armenian Street und die Chulia Street. Du wohnst dann mitten im Welterbe und startest morgens direkt vor der Haustür zur Street-Art-Runde.

Penang Sehenswürdigkeiten: 15 Tipps, was du sehen und erleben solltest

Wir haben die Tipps grob vom Zentrum George Towns nach außen sortiert, damit du sie sinnvoll zu Tagestouren zusammenstellen kannst. Eintrittspreise ändern sich, nimm sie als Richtwerte. Umgerechnet haben wir mit dem EZB-Kurs vom September 2026: 1 € ≈ 4,65 RM, also kostet 1 Ringgit gut 20 Cent.

1. George Town: die Altstadt auf der UNESCO-Welterbeliste

George Town ist das Herz Penangs und steht seit 2008 auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Die Stadt ist eine lebendige Collage aus Kulturen: chinesische Clanhäuser, indische Tempel, malaiische Moscheen und britische Kolonialbauten stehen hier oft im selben Block. Am besten erkundest du sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Lass dich durch die Gassen rund um die Armenian Street und die Cannon Street treiben, vorbei an bunten Shophouses, den typischen zweistöckigen Laden- und Wohnhäusern, und alle paar Meter stößt du auf etwas Unerwartetes. Das Herumschlendern kostet nichts, und du kannst ihm gut einen ganzen Tag widmen.Geschmückter chinesischer Tempel mit Lampions auf Penang

2. Penang Street Art: auf der Suche nach den Wandbildern von Ernest Zacharevic

George Town ist berühmt für seine Street Art. Angestoßen hat die Welle 2012 der litauische Künstler Ernest Zacharevic, dessen Wandbilder „Children on a Bicycle“ und „Little Girl in Blue“ zu den meistfotografierten Motiven der Insel gehören. Dazu kommen witzige Drahtskulpturen, die kleine Geschichten aus der Stadtgeschichte erzählen. Die einzelnen Werke aufzuspüren, macht schon für sich Spaß. Einen Plan bekommst du in den Touristeninformationen, oder du bummelst einfach durch die Armenian Street und die Ah Quee Street.
💡 Tipp: Die bekannten Wandbilder sind tagsüber dicht umlagert. Geh früh am Morgen hin, dann hast du die Gassen fast für dich allein, und das Licht ist am schönsten.

3. Clan Jetties: Holzdörfer auf Pfählen

An der Uferstraße von George Town liegen die Clan Jetties, Stege, auf denen chinesische Einwanderer schon im 19. Jahrhundert Holzhäuser auf Pfählen direkt über dem Wasser gebaut haben. Jeder Steg gehörte einem Clan. Der bekannteste und am besten erhaltene ist die Chew Jetty, eine lange Gasse aus Häuschen, kleinen Läden und Schreinen, durch die du in etwa einer halben Stunde bummelst. Der Eintritt ist frei. Denk aber daran, dass hier wirklich Menschen wohnen, und verhalte dich entsprechend rücksichtsvoll.

4. Tempel in George Town und die „Street of Harmony“

Auf wenigen hundert Metern der Pitt Street (Jalan Masjid Kapitan Keling) und der Nachbarstraßen stehen ein chinesischer Tempel, ein Hindutempel, eine Moschee und eine anglikanische Kirche dicht beieinander, deshalb heißt die Ecke Street of Harmony, Straße der Harmonie. Nicht verpassen solltest du den farbenfrohen Hindutempel Sri Mahamariamman in der Queen Street, den ältesten der Insel, den taoistischen Kuan Yin Teng (Tempel der Göttin der Barmherzigkeit) und die imposante Kapitan-Keling-Moschee. Der Eintritt in die Tempel ist in der Regel frei. Achte auf passende Kleidung (Schultern und Knie bedeckt), in die Moschee gehst du ohne Schuhe.

5. Khoo Kongsi: das prächtigste Clanhaus der Insel

Nur ein paar Schritte von der Street of Harmony entfernt versteckt sich am Cannon Square das Leong San Tong Khoo Kongsi, Tempel und Versammlungshaus des Khoo-Clans und das größte Clanhaus der Hokkien-Chinesen in Malaysia. Das Dach quillt über vor geschnitzten Drachen und Szenen aus chinesischen Legenden, innen glänzen vergoldete Schnitzereien und Wandmalereien. Der Eintritt liegt für ausländische Erwachsene je nach Quelle bei RM 10–15 (etwa 2–3 €), Kinder zahlen nur einen symbolischen Betrag. Geöffnet ist meist ungefähr von 9 bis 17 Uhr.
💡 Tipp: Der verzierte Innenhof diente schon mehrfach als Filmkulisse. Komm lieber am Vormittag, dann ist das Licht weich, und auf den Haupthof knallt noch nicht die grelle Mittagssonne.

6. Cheong Fatt Tze Mansion: die Blue Mansion

Der leuchtend indigoblaue Palast in der Leith Street gehört zu den Wahrzeichen George Towns. Gebaut hat ihn Ende des 19. Jahrhunderts der chinesische Großkaufmann Cheong Fatt Tze. Nach einer aufwendigen, von der UNESCO ausgezeichneten Restaurierung ist er heute Boutique-Hotel und Museum zugleich. Die Innenhöfe, die gusseisernen Säulen aus Glasgow und den streng nach Feng Shui geplanten Grundriss lernst du bei einer Führung kennen, die mehrmals täglich angeboten wird. Aktuelle Übersichten nennen dafür um die RM 17 pro Person (knapp 4 €), frag aber vorher nach dem Tagespreis. Das Haus war auch Drehort, unter anderem für den oscarprämierten Film Indochine mit Catherine Deneuve.
💡 Tipp: Die Führungen sind klein und schnell voll, reservier dir deshalb rechtzeitig einen Termin. Wer nicht hinein will, fotografiert die blaue Fassade kostenlos von der Straße aus.

7. The Top Komtar und Rainbow Skywalk: Aussicht vom Wolkenkratzer

Der Turm Komtar ist das höchste Gebäude George Towns, und in seinen obersten Etagen sitzt der Freizeitkomplex The Top mit Aussichtsplattform und dem gläsernen Steg Rainbow Skywalk im 68. Stock, rund 249 Meter über dem Meeresspiegel. Bei guter Sicht schaust du von der verglasten Terrasse bis zum Festland. Die Preise hängen stark davon ab, welche Attraktionen du kombinierst: Aktuelle Übersichten nennen für ein Kombiticket etwa RM 68 für Erwachsene und RM 48 für Kinder (rund 15 € bzw. 10 €), größere Pakete kosten deutlich mehr. Den aktuellen Stand siehst du im Ticketshop des Betreibers.
💡 Tipp: Am schönsten ist der Skywalk bei klarem Wetter am späten Nachmittag, wenn in der Stadt die Lichter angehen. Aus Sicherheitsgründen darfst du keine losen Gegenstände in den Taschen haben, plane ein Schließfach ein.

8. Kek Lok Si: der größte buddhistische Tempel Malaysias

Am Hang von Air Itam erstreckt sich Kek Lok Si, der größte buddhistische Tempel Malaysias und eine der bedeutendsten Tempelanlagen Südostasiens. Gebaut wurde er zwischen 1890 und 1930. Blickfang ist die siebenstöckige Pagode der zehntausend Buddhas, die chinesischen, thailändischen und burmesischen Stil vereint, dazu eine über 36 Meter hohe Bronzestatue der Göttin Kuan Yin. Das Gelände betrittst du kostenlos, bezahlen musst du nur Kleinigkeiten: die Pagode (um RM 2) und den Schrägaufzug hinauf zur Statue (wenige Ringgit pro Fahrt). Am zauberhaftesten ist der Tempel zum chinesischen Neujahr, wenn ihn Tausende Lampions zum Leuchten bringen.
💡 Tipp: Der Weg hinauf führt durch eine verwinkelte Passage voller Souvenirstände. Nimm dir Zeit und verbinde den Besuch mit dem Penang Hill, beides liegt in Air Itam nah beieinander.

Dächer der Tempelanlage Kek Lok Si auf Penang

9. Penang Hill (Bukit Bendera): mit der Standseilbahn zum Blick über die Insel

Über George Town erhebt sich der Penang Hill (833 m). Hinauf bringt dich seit 1923 eine Standseilbahn, die auf rund zwei Kilometern Strecke in wenigen Minuten den Gipfel erreicht. Oben ist es ein paar Grad kühler, du hast einen Rundblick über die Stadt bis zum Festland, und mit The Habitat wartet ein Baumwipfelpfad durch den Regenwald. Laut offizieller Website kostet die Hin- und Rückfahrt für Ausländer RM 40 (etwa 8,60 €) für Erwachsene und RM 20 (gut 4 €) für Kinder von 4 bis 12 Jahren, Senioren ab 60 zahlen RM 30. Mit dem Express-Ticket für RM 80 (gut 17 €) sparst du dir die Warteschlange. Die Bahn fährt täglich ab 6:30 Uhr bis in den späten Abend.
💡 Tipp: Mittags sind die Schlangen an der Talstation lang. Fahr gleich morgens nach Betriebsbeginn hinauf oder erst am späten Nachmittag, dann erlebst du den Sonnenuntergang und das nächtliche Lichtermeer von George Town.
Rote Lampions und Laternen an einem Tempel auf Penang

Tempel mit roten Lampions auf Penang

10. Penang National Park: Monkey Beach und Leuchtturm

An der Nordwestspitze der Insel bei Teluk Bahang liegt der Penang National Park, ein kompaktes, aber wunderschönes Stück Dschungel, das bis ans Meer reicht. Ein Wanderweg führt zur Monkey Beach (Teluk Duyung) und weiter Richtung Leuchtturm am Muka Head, alternativ lässt du dich mit dem Boot an den Strand bringen. Der Leuchtturm selbst war zuletzt wegen Wartungsarbeiten geschlossen, der Weg dorthin aber offen. Ausländer zahlen RM 50 (knapp 11 €) Eintritt, Kinder von 3 bis 12 Jahren RM 10 (gut 2 €), Kinder unter 3 und Besucher über 60 haben freien Eintritt. Bezahlt wird nur mit Karte. Das Boot zur Monkey Beach kostet ungefähr RM 100 (gut 21 €) hin und zurück oder RM 70 für eine Strecke.
💡 Tipp: Die Registrierung für den Parkeintritt läuft online übers Handy, sorg also für mobile Daten. Nimm reichlich Wasser und Mückenschutz mit, auf dem Weg gibt es nichts zu kaufen.

11. Batu Ferringhi: Strand und Nachtmarkt

Der bekannteste Strand der Insel, Batu Ferringhi im Norden, ist das Strandgesicht Penangs: Resorts, Wassersport, Parasailing und abends ein lebhafter Nachtmarkt entlang der Hauptstraße. Karibisch klar ist das Meer hier nicht, und in der Quallensaison solltest du beim Baden vorsichtig sein. Für den Sonnenuntergang, ein Abendessen mit Meeresfrüchten und ein paar Souvenirs ist Batu Ferringhi aber ein toller Ort. Aus George Town kommst du mit dem Bus von Rapid Penang (Linie 101 ab Weld Quay, Linie 102 ab Flughafen) oder mit Grab hin.

12. Street-Food-Safari: Char Kway Teow, Laksa und Hawker Centres

Viele kommen vor allem wegen des Essens nach Penang, und das völlig zu Recht. Die Insel gilt als Hauptstadt des malaysischen Street Foods. Probieren musst du Char Kway Teow (breite Reisnudeln, im Wok über großer Flamme mit Garnelen, Ei und Sprossen gebraten), Asam Laksa (säuerliche Fischsuppe mit Nudeln), Nasi Kandar (Reis mit Currys nach Wahl) und zur Abkühlung Cendol. Eine Portion Char Kway Teow kostet etwa RM 7–15 (rund 1,50–3,20 €). Zum Essen gehst du in Hawker Centres wie am Gurney Drive, in der New Lane (Lorong Baru) oder an die Chulia Street.
💡 Tipp: Legendäre Stände wie Siam Road Char Koay Teow, im Michelin-Guide mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet, haben lange Schlangen und öffnen nur einen Teil des Tages. Achte darauf, wo die Einheimischen anstehen: Das ist der zuverlässigste Hinweis auf gutes Essen.

13. Fort Cornwallis und Esplanade: koloniale Spuren

An der Spitze der Landzunge steht Fort Cornwallis, die größte erhaltene Festung Malaysias. Die Briten legten sie nach der Landung von Francis Light 1786 zunächst als Holzpalisade an, die heutige Anlage aus Ziegeln und Stein wurde 1810 fertig. 2026 wurde das Fort restauriert und dabei auch der alte Graben wieder ausgehoben. Daneben zieht sich die Promenade Esplanade mit Kolonialbauten, dem Rathaus und Blick aufs Meer, ideal für einen Spaziergang am frühen Abend, wenn die Hitze nachlässt. Der Eintritt ins Fort kostet für Ausländer RM 20 (gut 4 €).

14. Pinang Peranakan Mansion

Wenn du einen Blick in das Leben der wohlhabenden Peranakan-Familien (auch Baba-Nyonya genannt) werfen willst, also der Nachfahren chinesischer Einwanderer, die sich mit der malaiischen Kultur vermischt haben, geh ins Pinang Peranakan Mansion. Die grüne, prunkvoll ausgestattete Villa in der Church Street steckt voller geschnitzter Möbel, Porzellan und alter Fotos und gehört zu den besten Museen der Insel. Der Eintritt kostet ungefähr RM 25 (gut 5 €).

15. Tropical Spice Garden oder Entopia

Wer eine Pause von der Stadt braucht, fährt an die Nordküste in den Tropical Spice Garden, einen grünen Garten mit Gewürzen, Kräutern und schattigen Wegen nicht weit von Batu Ferringhi. Mit Kindern ist Entopia in Teluk Bahang ein Volltreffer, ein Schmetterlings- und Insektenpark. Beides ist ein gutes Ausweichprogramm für heiße oder verregnete Nachmittage.
💡 Tipp: Führungen, Tickets und Ausflüge kannst du vorab über GetYourGuide → buchen. So sparst du dir die Schlange und hast in der Hochsaison deinen Platz sicher.

Was kostet eine Reise nach Penang? (Budget)

Penang ist selbst für malaysische Verhältnisse freundlich zum Geldbeutel, vor allem dank des günstigen Street Foods und der billigen Busse. Ein grobes Tagesbudget pro Person, wenn du als Backpacker unterwegs bist:
PostenRichtwert pro Tag (1 Person)
Unterkunft (Bett im Hostel / einfaches Zimmer)RM 25–70 (5–15 €)
Essen (Hawker Centres + Café)RM 30–60 (6,50–13 €)
Transport (Busse von Rapid Penang + Grab)RM 10–30 (2–6,50 €)
Eintritte und AttraktionenRM 10–40 (2–8,60 €)
Gesamtca. RM 75–200 (16–43 €) / Tag
Ein großer Teil der schönsten Penang Sehenswürdigkeiten kostet gar nichts: Spaziergänge durch George Town, die Suche nach Street Art, die Clan Jetties und die meisten Tempel sind kostenlos. Am meisten gibst du fürs Essen aus (und das lohnt sich), dazu kommen der Eintritt in den Nationalpark und die Bahn auf den Penang Hill. Die Flüge aus Deutschland sind in dieser Rechnung nicht enthalten, ihr Preis hängt stark von Reisezeit und Umsteigeort ab.

Wohin als Nächstes

Wenn du danach Strand brauchst, ist Langkawi nur einen kurzen Flug entfernt.

Häufige Fragen zu Penang

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Preise und Bewertungen sind Richtwerte (Quelle GetYourGuide), die aktuellen siehst du nach dem Klick.

Wie lange sollte man auf Penang bleiben? Für George Town und die nähere Umgebung (Street Art, Tempel, Kek Lok Si, Penang Hill) reichen 3–4 Tage. Willst du noch an den Strand von Batu Ferringhi und in den Nationalpark, plane 5–6 Tage ein. Wegen des Essens würdest du aber wahrscheinlich gern länger bleiben.Wann ist die beste Reisezeit für Penang? Am trockensten und angenehmsten ist es von Dezember bis März, also genau im deutschen Winter. Am meisten Regen fällt von September bis November, meist aber als kurzer Schauer am Nachmittag. Heiß und schwül ist es das ganze Jahr, deshalb kannst du Penang zu jeder Jahreszeit besuchen.Wie kommt man vom Flughafen Penang nach George Town? Am günstigsten mit dem Bus 401E von Rapid Penang bis zum Terminal Weld Quay für ungefähr RM 2,70 (etwa 0,60 €), die Fahrt dauert 45 bis 60 Minuten. Bequemer ist Grab für grob RM 30 (gut 6 €), ein Taxi kostet um RM 50. Ein Mietwagen lohnt sich auf der kleinen Insel nicht, Busse, Grab und die eigenen Füße reichen völlig.Ist Penang teuer? Nein, Penang gehört zu den günstigeren Zielen in Südostasien. Als Backpacker kommst du mit etwa RM 75–200 pro Person und Tag (rund 16–43 €) aus, inklusive Unterkunft, Essen, Transport und Eintritten. Street Food ist billig und außergewöhnlich gut, teurer wird es vor allem bei Resorts in Batu Ferringhi.Was sollte man auf Penang essen? Die Klassiker sind Char Kway Teow (gebratene Reisnudeln), Asam Laksa (säuerliche Fischsuppe mit Nudeln), Nasi Kandar und als Dessert zur Abkühlung Cendol. Das beste Essen findest du in Hawker Centres wie am Gurney Drive, in der New Lane oder an der Chulia Street.Was kostet die Seilbahn auf den Penang Hill? Die Standseilbahn kostet für Ausländer hin und zurück RM 40 (etwa 8,60 €) für Erwachsene und RM 20 (gut 4 €) für Kinder von 4 bis 12 Jahren. Mit dem Express-Ticket für RM 80 (gut 17 €) umgehst du die Warteschlange, die mittags oft lang ist.George Town oder Batu Ferringhi: Wo übernachtet man auf Penang besser? Beim ersten Besuch ist George Town die bessere Wahl. Du wohnst mitten im Geschehen, nah an den Sehenswürdigkeiten, der Street Art und dem Essen, und hast die größte Auswahl an günstigen Unterkünften. Batu Ferringhi lohnt sich, wenn du vor allem Strand und ein ruhigeres Resort-Tempo suchst.Sind Tempel und Street Art auf Penang kostenlos? Ja, zum größten Teil. Spaziergänge durch George Town, die Wandbilder, die Clan Jetties und die meisten Tempel (auch das Gelände von Kek Lok Si) kosten nichts. Bezahlen musst du nur Kleinigkeiten wie die Pagode und den Schrägaufzug in Kek Lok Si sowie den Nationalpark und die Bahn auf den Penang Hill.

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