Reisen · 3.7.2026

Albanien Strände: 20 Orte am Meer, von der Riviera bis zum Sand im Norden

Albánie Ksamil

Aktualizováno 24.9.2026

Wer „Albanien“ und „Meer“ in einem Satz hört, denkt meist an ein einziges Bild: Ksamil, weißer Sand, türkisfarbenes Wasser, eine kleine grüne Insel davor. Das Bild stimmt, nur ist es bloß ein Ausschnitt. Albaniens Küste zieht sich von der Grenze zu Montenegro bis fast nach Korfu, und auf dieser Strecke wechseln sich breite, flache Sandstrände an der Adria mit Kieselbuchten unter steilen Bergen am Ionischen Meer ab. Wenn du also wissen willst, welche Albanien Strände zu dir passen, lautet die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, was du willst. Mit kleinen Kindern landest du woanders als mit der Kamera auf der Suche nach dem perfekten Foto, und noch einmal woanders, wenn dir ein Olivenhain, ein Zelt und Ruhe reichen.Dazu kommen Preise, bei denen man in Südeuropa inzwischen zweimal hinschaut, und ein Land, das in den letzten Jahren vom Geheimtipp zum Dauerbrenner auf dem Balkan geworden ist. Wir haben 20 Orte am Meer zusammengestellt, von Süd nach Nord, und bei jedem dazugeschrieben, für wen er passt, wie Wasser und Strand sind und wie du hinkommst.

Albanien Strände auf einen Blick

  • Für das perfekte Foto: Ksamil, Gjipe, Dhërmi und Drymades.
  • Mit Kindern: Durrës, Velipoja, Shëngjin und die Lalzit Bay, dort gibt es Sand und flachen Einstieg.
  • Wenn du Infrastruktur und Leben willst: Saranda, Vlora und Durrës.
  • Wenn du Ruhe und Natur suchst: Borsh, Gjipe, die Grama Bay und die Halbinsel Karaburun.
  • Badesaison: ungefähr Juni bis September, im August hat das Meer rund 25–27 °C.
  • Anreise: Direktflug nach Tirana, mit dem Auto über den Balkan, per Fähre aus Italien oder über Korfu mit dem Boot nach Saranda.
  • Budget: Albanien gehört zu den günstigsten Badezielen Europas, an der Riviera ziehen die Preise im Hochsommer aber deutlich an.

Wann du fährst und wie du nach Albanien kommst (Flug, Auto, Fähre aus Italien)

Baden kannst du an Albaniens Küste ungefähr von Juni bis September. Am wärmsten ist das Wasser im August mit rund 25–27 °C. Dann klettert auch die Luft zuverlässig über 30 °C, an der Riviera ist am meisten los und die Preise sind am höchsten. Wer Wärme will, aber weniger Gedränge, fährt im Juni oder September. Das Meer hat dann um die 23–25 °C, die Strände leeren sich und die Unterkünfte werden günstiger. Mai und Oktober sind schön für einen Roadtrip und Ausflüge ins Hinterland, zum Baden ist das Wasser mit etwa 19–22 °C aber eher erfrischend.

Mit dem Flugzeug

Einen internationalen Flughafen mit regulärem Linienverkehr hat Albanien im Grunde nur einen: Tirana (TIA). Nach Tirana gibt es Direktflüge unter anderem ab Berlin, München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf, dazu kommen in der Saison weitere deutsche Flughäfen. Welche Airline wann fliegt, ändert sich von Sommer zu Sommer, schau also in den aktuellen Flugplan. Der neue Flughafen bei Vlora ist zwar gebaut, für den Sommer 2026 sind dort aber noch keine Linienflüge angekündigt, plane also nicht damit. Vom Flughafen Tirana bist du in gut einer halben Stunde in Durrës, bis Saranda im Süden sind es aber rund 250 Kilometer und etwa vier Stunden Fahrt, eher mehr.
💡 Tipp: Wenn du vor allem in den Süden willst, nach Ksamil oder Saranda, ist der Weg über die griechische Insel Korfu oft der bequemere. Korfu wird im Sommer von mehreren deutschen Flughäfen direkt angeflogen, und von der Stadt Korfu setzt du mit der Fähre nach Saranda über. Dann bist du in kurzer Zeit an der südlichen Riviera statt einen halben Tag auf der Straße von Tirana.

Mit dem Auto über den Balkan

Von München nach Tirana sind es auf der Straße rund 1.550 Kilometer, von Berlin oder Frankfurt eher 1.850 bis 1.900. Rechne mit mindestens zwei Tagen, gefahren wird entweder an der Adria entlang über Kroatien und Montenegro oder durchs Landesinnere über Ungarn und Serbien. Das eigene Auto ist in Albanien allerdings Gold wert: An die Riviera kommst du ohne Wagen nur mühsam, und die schönsten Strände liegen oft am Ende kurviger Straßen. Mietwagen in Tirana gibt es ungefähr ab 25–40 € pro Tag. Die Straßen sind in den letzten Jahren viel besser geworden, die Serpentinen über den Llogara-Pass solltest du trotzdem ganz entspannt nehmen.PS: Stell dich aufs Autofahren in Albanien vor allem mental ein, das ist wirklich ein Erlebnis 😀 Anders gesagt: Der Verkehr lebt hier ein bisschen sein eigenes Leben, und die üblichen Regeln gelten nur so halb. Man fährt einfach.

Mit der Fähre aus Italien

Beliebt ist diese Variante vor allem, wenn du mit dem eigenen Auto kommst und dir einen Teil des Balkans sparen willst. Von München sind es gut 1.200 Kilometer bis Bari und rund 750 bis Ancona. Die meisten Fähren verbinden Bari und Ancona mit Durrës, dazu gibt es Verbindungen von Brindisi nach Vlora und vereinzelt auch ab Triest. Von Bari nach Durrës bist du etwa 8–9 Stunden unterwegs, meist über Nacht, von Brindisi nach Vlora geht es schneller. Fahrpläne und Preise ändern sich jede Saison, prüf sie direkt bei den Reedereien. Die zweite Bootsvariante ist die schon erwähnte kurze Fähre von Korfu nach Saranda, je nach Schiff rund 30 bis 90 Minuten.

20 Albanien Strände und Badeorte, von Süd nach Nord

Wir fangen ganz im Süden an, an der Albanischen Riviera am Ionischen Meer, und arbeiten uns nach Norden zu den Sandstränden an der Adria vor. Bei jedem Ort steht, für wen er sich eignet, wie Strand und Wasser sind und wie du hinkommst.

1. Ksamil, die „Malediven Albaniens“

Der bekannteste Ort an der ganzen Küste, und das nicht ohne Grund. Heller Sand, azurblaues Wasser und kleine Inseln direkt vor dem Ufer, zu denen du mit dem Tretboot fährst oder sogar hinüberschwimmst. Passt zu: allen, die fotogene Strände lieben, und Familien, die ruhiges Wasser suchen. Der Haken: Im Sommer ist es hier richtig voll, die meisten Strandabschnitte sind mit kostenpflichtigen Liegen belegt, und es wird viel gebaut. Hinkommen ist leicht: Ksamil liegt rund 14 Straßenkilometer südlich von Saranda, nicht weit von der griechischen Grenze und der Ausgrabungsstätte Butrint.Deshalb lohnt es sich, am besten kurz vor der Saison zu kommen, also etwa in der zweiten Maihälfte.Die Unterkunft buchst du hier natürlich im Voraus, Unterkunft in Ksamil finden →.
Strand und kleine bewaldete Insel in Ksamil, Albanien
Ksamil, Albanien

2. Mirror Beach (Pasqyra), das „Spiegelwasser“ bei Ksamil

Ein kleinerer Strand zwischen Saranda und Ksamil, der seinen Namen dem unglaublich klaren und ruhigen Wasser verdankt, in dem sich die Felsen spiegeln. Feiner Sand mit Kieseln, ein paar Beachbars und Liegen. Passt zu: allen, die Wasser wie in Ksamil wollen, aber eine Spur ruhiger. Der Strand liegt direkt an der Küstenstraße, mit dem Auto kommst du also bequem hin, in der Saison sind die Parkplätze aber knapp.

3. Saranda, das Tor zur südlichen Riviera

Eine lebhafte Hafenstadt gegenüber von Korfu mit der besten Infrastruktur im Süden: Promenade, Restaurants, Bars und Hotels jeder Kategorie. Die Strände sind eher kiesig und fallen sanft ab, die Stadt selbst ist auch abends lebendig. Passt zu: allen, die alles in der Nähe haben und Saranda als Basis für Ausflüge nutzen wollen, nach Ksamil, zum Blue Eye, nach Butrint oder hinüber nach Korfu. Und ein idealer Startpunkt, wenn du mit der Fähre von Korfu kommst.Unterkunft in Saranda → oder gleich einen Ausflug buchen, etwa eine Bootstour die Küste entlang oder einen Trip nach Butrint, über GetYourGuide →.

4. Bunec, die versteckte Bucht zwischen Saranda und Borsh

Ein kleiner Strand beim Dorf Lukova, an dem viele auf der Küstenstraße einfach vorbeifahren. Helle Kiesel, ein Streifen feiner Sand und flaches, klares Wasser, in das auch ein kleiner Bach mündet. Passt zu: Familien und allen, die eine ruhigere Bucht ohne große Resorts suchen. Es gibt nur ein paar Tavernen und einen kleinen Parkplatz, komm deshalb lieber am Vormittag.

5. Dhërmi, die Riviera wie aus dem Werbeprospekt

Ein langer Kieselstrand unter den Bergen, kristallklares Wasser, Beachbars und Clubs direkt am Strand. Passt zu: allen, die einen schönen Strand mit Nachtleben verbinden wollen und dabei eine Bergkulisse im Rücken haben möchten. Dhërmi liegt unterhalb des Llogara-Passes, von Vlora bist du in gut einer Stunde da. In der Umgebung findest du kleinere Strände wie Gjipe und einige versteckte Buchten.

6. Drymades, Sonnenuntergänge und Ruhe gleich neben Dhërmi

Direkt neben Dhërmi, aber eine Stufe ruhiger. Tiefes Türkis, Beachbars direkt im Sand und dramatische Sonnenuntergänge, für viele Reisende gehört Drymades zu den schönsten Stränden der ganzen Riviera. Passt zu: allen, die Atmosphäre wollen, aber ein bisschen weniger Trubel als nebenan.

7. Palasa, der Strand gleich hinter dem Llogara-Pass

Der erste große Strand, auf den du nach der Abfahrt vom Llogara-Pass triffst. Etwa zwei Kilometer lang, mit Blick in die Berge und türkisfarbenem Wasser. Der nördliche Teil ist meist belebter, der südliche ruhiger. Passt zu: einem Stopp auf dem Roadtrip genauso wie zu einem ganzen Strandtag, wenn du ein bisschen Platz willst.

8. Himara, ein ursprüngliches Städtchen zwischen den Bergen

Ein ruhigeres Städtchen zwischen grünen Hügeln, mit einem langen Stadtstrand und traditionellen Tavernen. In der Umgebung liegen die schönen Strände Livadhi, Llamani und der Kieselstrand Prinos. Passt zu: allen, die ein ursprünglicheres Albanien suchen und nicht mitten in den Massen liegen wollen. Himara liegt auf halbem Weg zwischen Saranda und Dhërmi, von Saranda sind es gut 50 Kilometer die Küstenstraße entlang.

9. Livadhi, der Familienstrand bei Himara

Ein breiter, landschaftlich schöner Strand mit feinen Kieseln und flachem Einstieg ins Wasser, gleich bei Himara. Passt zu: Familien mit Kindern und allen, die entspannter baden wollen. In der Hauptsaison ist er voller Liegen, am angenehmsten ist es hier deshalb außerhalb der Spitzenzeit, im Mai und Juni oder im September.

10. Potam, Kieselstrand im Schatten der Kiefern bei Himara

Ein ruhigerer Strand nahe Himara mit feinen Kieseln, klarem Wasser und Kiefern fast bis ans Meer, die angenehmen Schatten spenden. Passt zu: allen, die einen schönen Riviera-Strand mit einem Stück Natur und weniger Trubel als am Hauptstrand von Himara suchen. Du kommst mit dem Auto hin oder zu Fuß von Himara aus die Küste entlang.

11. Borsh, der längste Strand der Riviera

Rund sieben Kilometer durchgehender Strand aus feinem Kies und grobem Sand, dahinter Olivenhaine und Berge. Organisierte Abschnitte mit Liegen und Bars wechseln sich mit wilden Stücken ab, auf denen du dein Handtuch in aller Ruhe ausbreitest. Passt zu: Familien und Einzelgängern, beliebt auch bei Vanlife und Camping, ein Teil des Strandes ist mit dem Auto erreichbar und Parken ist unkompliziert. Borsh liegt zwischen Himara und Saranda, von Saranda sind es knapp 40 Kilometer.

12. Jale (Jala), die Bucht für junge Leute

Ein kleinerer Kieselstrand in einer Bucht zwischen Dhërmi und Himara, beliebt bei jüngeren Reisenden und Campern. Im Sommer herrscht hier eine lebhaftere Stimmung, mit Beachbars und Campingplatz, das Wasser ist wunderbar klar. Passt zu: allen, die eine schöne Bucht und abends gute Laune wollen, ohne Großstadttrubel.

13. Gjipe, die wilde Perle in der Schlucht

Einer der wildesten und schönsten Strände der Riviera, versteckt am Ende einer Schlucht zwischen hohen Felswänden. Kiesel, türkisfarbenes Wasser und kaum Zivilisation. Der Haken: Du kommst nur zu Fuß (etwa 1,5 Kilometer über einen steinigen Pfad) oder mit dem Boot von Himara oder Dhërmi hin, der Parkplatz oben kostet meist Gebühr. Passt zu: Abenteurern und allen, die Ruhe lieben, am besten außerhalb der Hochsaison.

14. Vlora, wo sich Adria und Ionisches Meer treffen

Eine große Hafenstadt an der Grenze der beiden Meere, mit langer Promenade, weitläufigen Stränden und lebendigen Abenden. Nördlich der Stadt liegen eher Stadtstrände, südlich Richtung Radhime und Orikum ist das Wasser sauberer. Passt zu: allen, die städtischen Komfort, Wassersport und etwas Kultur wollen und Vlora als Basis für Ausflüge an die Riviera und auf die Halbinsel Karaburun nutzen.Strand mit Liegen und Sonnenschirmen bei Vlora in Albanien

15. Karaburun und Grama Bay, für Entdecker mit Boot

Die Halbinsel Karaburun ist das wildeste Stück der albanischen Küste: versteckte Buchten wie Dafina und Bristan und Höhlen, die du praktisch nur mit dem Boot von Vlora oder Orikum erreichst. Die abgelegene Grama Bay ist eine winzige Bucht zwischen hohen Felsen, zu der du entweder auf einer langen Wanderung kommst oder mit dem Boot. Passt zu: allen, die einen Bootsausflug machen und einen Strand ganz ohne Massen finden wollen.

16. Durrës, der große Sandklassiker

Der größte und belebteste Badeort im Norden an der Adria, vom Flughafen Tirana gut eine halbe Stunde entfernt. Ein langer Sandstrand (über zehn Kilometer) mit flachem Einstieg, jede Menge Hotels, Resorts und Unterhaltung. Passt zu: Familien mit kleinen Kindern und allen, die klassischen Strandurlaub mit kompletter Infrastruktur ohne lange Fahrten wollen. Die sauberste Ecke Albaniens ist es nicht, aber die am leichtesten erreichbare.

17. Spille, Sandstrand südlich von Durrës

Ein weiter Sandstrand beim Dorf Spille in der Gegend von Kavaja, beliebt vor allem bei albanischen Familien. Feiner Sand, flacher Einstieg und eine ruhigere Atmosphäre als im vollen Durrës. Passt zu: Familien mit kleinen Kindern, die Sand und seichtes Wasser nicht weit von Tirana suchen, aber ohne den Trubel der großen Badeorte. In der Umgebung gibt es ein paar Resorts und Campingplätze.

18. Lalzit Bay und Golem, Sand und Kiefern bei Tirana

Ein Stück nördlich von Durrës liegt die Lalzit Bay mit Sandstränden, Kiefernwäldern, neueren Resorts und ruhiger Stimmung. Auf der anderen Seite der Stadt, südlich von Durrës, beginnt Golem, ein beliebter Badeort mit breitem Sandstrand. Beide sind vom Flughafen Tirana in unter einer Stunde erreichbar. Passt zu: Familien und allen, die Sand und Komfort nahe am Flughafen wollen.

19. Shëngjin, der ruhigere Norden für Familien

Ein Sandbadeort im Norden, weniger touristisch als die Riviera im Süden und vor allem bei Einheimischen beliebt. Feiner Sand, flacher Einstieg und vernünftige Preise. Passt zu: Familien mit Kindern, die weder Kiesel noch lange Serpentinen wollen. Ganz in der Nähe liegen auch Lagunen (siehe nächster Tipp).

20. Velipoja und die Lagunen von Kune-Vain, wilder Norden und Natur

Ganz im Norden an der Grenze zu Montenegro liegt Velipoja, ein breiter Strand mit feinem Sand, flachem Wasser und ruhiger, eher „einheimischer“ Atmosphäre. In der Nähe liegen die geschützten Lagunen von Kune-Vain bei Lezha, ein Paradies für Vögel mit stillen Buchten zwischen Kiefern. Passt zu: Familien und Naturfreunden, die Sand und Ruhe abseits der überfüllten Riviera suchen.
Felsige Küste und klares Wasser bei Saranda
Felsige Küste und klares Wasser bei Saranda. Foto: Pexels

Die schönsten Strände der Albanischen Riviera

Die Ionische Riviera zwischen Vlora und Saranda ist das Herz des „richtigen“ albanischen Meeres: türkisfarbenes Wasser, Kiesel und Berge, die direkt am Strand ins Meer abfallen. Wenn du nur Zeit für ein paar Orte hast, such dir aus diesen aus:
  • Ksamil, heller Sand und kleine Inseln, das beste Fotomotiv (aber auch die meisten Menschen).
  • Gjipe, wilde Bucht in einer Schlucht, nur zu Fuß oder per Boot, dafür Ruhe.
  • Drymades und Dhërmi, Beachbars, Sonnenuntergänge, wunderschönes Wasser.
  • Borsh, der längste Strand der Riviera, Platz findest du hier sogar in der Hochsaison.
  • Palasa, der erste große Strand hinter dem Llogara-Pass.
  • Livadhi (bei Himara), flacher Einstieg, gut für Familien.
  • Grama Bay, versteckte Bucht für alle, die mit dem Boot kommen.
💡 Tipp: Die meisten Strände an der Riviera sind Kieselstrände, pack also Badeschuhe ein. Und fahr zu den beliebten Stränden lieber vormittags, nach dem Mittagessen sind Parkplätze und Liegen voll.

Was ein Urlaub an Albaniens Stränden kostet

Albanien bleibt eines der günstigsten Badeziele Europas, auch wenn die Preise an der Riviera in der Saison steigen. Bezahlt wird in Lek (ALL), Unterkünfte und größere Beträge werden aber oft auch in Euro angegeben. Ein grobes Tagesbudget für zwei Personen:
PostenPro Tag, grob (2 Personen)
Unterkunft (Pension / Apartment)25–90 €
Essen (Tavernen, Imbiss, Frühstück selbst gemacht)15–40 €
Mobilität (Mietwagen, Benzin)25–40 €
Strand und Aktivitäten (Liegen, Boot, Eintritte)10–30 €
Zusammenrund 75–200 € pro Tag
Wer sparsamer unterwegs ist, mit Zelt oder einfacher Pension, selbst gekocht und ohne Mietwagen, kommt deutlich unter diese Werte. In Ksamil oder Saranda im August dagegen klettern die Ausgaben schnell nach oben, Liegen, Strandrestaurants und Unterkünfte in erster Reihe sind teurer. Sparen kannst du mit einem Apartment mit Küche, in dem du zumindest selbst frühstückst.
💡 Tipp: Unterkünfte in Ksamil und Saranda für Juli und August buchst du am besten lange im Voraus, die besten Plätze am Strand sind schon im Frühjahr weg. In der Nebensaison (Juni, September) sparst du gut ein Drittel.

Wo du an der albanischen Küste übernachtest

Deine Basis wählst du danach, welchen Teil der Küste du sehen willst. Saranda ist der beste Knotenpunkt für den Süden, Ksamil und Butrint, Himara und Dhërmi liegen mitten an der Albanischen Riviera, und Vlora eignet sich als Zwischenstopp zwischen Norden und Süden. Die Preise sind immer noch deutlich niedriger als etwa in Kroatien, im August können sie sich aber verdoppeln.

  • Am günstigsten: ein Hostelbett oder ein Privatzimmer für ungefähr 15 bis 25 € pro Person und Nacht.
  • Mittelklasse: ein Doppelzimmer in einer Pension oder ein Apartment mit Meerblick für etwa 45 bis 80 €.
  • Direkt am Strand: Resorts in Ksamil und Dhërmi, wo du in der Hauptsaison auch das Doppelte zahlst und Monate im Voraus buchen musst.
  • Die Sparvariante: eine Unterkunft eine Straße weiter vom Meer, dort fallen die Preise sprunghaft.

Aktuelle Preise und freie Zimmer vergleichst du über unser Unterkunftsangebot in Albanien.

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Häufige Fragen: Albanien Strände

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Welche Strände in Albanien eignen sich für Kinder? Am besten die Sandstrände mit flachem Einstieg: Durrës, Velipoja, Shëngjin und die Lalzit Bay im Norden, im Süden dann der ruhigere Livadhi-Strand bei Himara oder die Buchten von Ksamil. Meide mit Kindern die wildesten Kieselbuchten wie Gjipe, dorthin kommst du mit dem Kinderwagen nicht.Wo sind die schönsten Strände in Albanien? Die fotogensten liegen im Süden an der Ionischen Riviera: Ksamil (heller Sand und kleine Inseln), Gjipe (Bucht in einer Schlucht), Drymades und Dhërmi (türkisfarbenes Wasser und Beachbars) und Borsh (der längste Strand der Riviera). Dort gibt es Kiesel und Berge direkt über dem Meer.Hat Albanien Sand- oder Kiesstrände? Beides, je nach Region. Der Norden an der Adria (Durrës, Velipoja, Shëngjin, Lalzit) hat überwiegend Sand und flaches Wasser. Die Ionische Riviera im Süden (Dhërmi, Himara, Borsh, Saranda) ist vor allem kiesig, dafür ist das Wasser dort am klarsten und am türkisesten. Für Kiesel lohnen sich Badeschuhe.Wann ist das Meer in Albanien am wärmsten? Im August, dann hat das Wasser rund 25–27 °C. Angenehm warm ist es auch im Juli und im September (etwa 23–26 °C). Im Juni kann man schon baden, im Mai und Oktober ist das Wasser mit ungefähr 19–22 °C eher frisch.Wie kommst du von Deutschland an Albaniens Strände? Am schnellsten mit dem Direktflug nach Tirana (dem einzigen internationalen Flughafen mit Linienverkehr) und dann mit dem Auto an die Küste. Für den Süden ist der Weg über Korfu und die Fähre nach Saranda oft bequemer. Aus Italien fahren Fähren von Bari und Ancona nach Durrës und von Brindisi nach Vlora. Mit dem Auto sind es von München nach Tirana rund 1.550 Kilometer, rechne mit zwei Tagen.Brauchst du in Albanien ein Auto? An der Riviera hilft es sehr, weil die schönsten Strände am Ende kurviger Straßen liegen und der öffentliche Verkehr begrenzt ist. Ein Mietwagen kostet ungefähr 25–40 € pro Tag. Wenn du nur in einem Badeort bleibst, etwa in Saranda oder Durrës, brauchst du nicht unbedingt eines.Ist Ksamil überlaufen? In der Hauptsaison (Juli und August) ja. Ksamil gehört zu den beliebtesten Orten des Landes, die meisten Strände sind kostenpflichtig und es wird viel gebaut. Wer Ruhe will, kommt früh am Morgen, in der Nebensaison (Juni, September) oder weicht auf ruhigere Orte wie Borsh oder Himara aus.Lohnt sich die Fähre von Italien nach Albanien? Wenn du mit dem eigenen Auto fährst, sparst du dir einen großen Teil der Balkanstrecke. Von Bari nach Durrës bist du etwa 8–9 Stunden unterwegs, oft über Nacht, von Brindisi nach Vlora kürzer. Wer nur in den Süden will und fliegt, ist mit der kurzen Fähre von Korfu nach Saranda besser bedient.Wo ist Badeurlaub in Albanien am günstigsten? Günstiger ist es abseits der bekanntesten Riviera-Orte, im Norden (Velipoja, Shëngjin), in Borsh oder in kleineren Dörfern mit Campingplätzen und Familienpensionen. Am teuersten sind in der Saison Ksamil und die erste Reihe in Saranda. Am meisten sparst du mit einem Apartment mit Küche und selbst gekochtem Essen.Was kostet ein Urlaub am Meer in Albanien? Rechne zu zweit mit ungefähr 25–90 € für die Unterkunft, 15–40 € fürs Essen, 25–40 € für Mietwagen und Benzin und 10–30 € für Strand und Ausflüge pro Tag. Mit Zelt, Selbstverpflegung und ohne Auto kommst du deutlich günstiger weg, in Ksamil und Saranda im August wird es teurer.Welche Währung hat Albanien und kann man mit Euro zahlen? Offizielle Währung ist der albanische Lek (ALL). Unterkünfte und größere Beträge werden oft auch in Euro abgerechnet. In größeren Betrieben zahlst du mit Karte, für kleinere Beträge und in Dörfern solltest du aber Bargeld in Lek dabeihaben. Geldautomaten gibt es in den Badeorten überall.

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