Reisen zu Weihnachten · 3.10.2026

Die 15 schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland 2026 + wo übernachten

Aktualizováno 22.10.2026

Welche sind die schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland? Wir kommen aus dem Nachbarland Tschechien, wo man Glühwein im Pfandbecher, Lebkuchen und Pyramiden längst übernommen hat, und trotzdem fahren wir jeden Advent über die Grenze, weil das Original für uns der Maßstab bleibt. Der Dresdner Striezelmarkt wird 1434 zum ersten Mal erwähnt, der Nürnberger Christkindlesmarkt dürfte der meistfotografierte Markt der Welt sein, und im Erzgebirge feiert man den Advent mit Bergparaden, die du sonst nirgends in Europa siehst. Für diesen Überblick haben wir 15 Märkte ausgewählt, mit Schwerpunkt auf Sachsen und Bayern, ergänzt um Köln, und zu jedem findest du den Termin 2026 (sofern schon veröffentlicht), was ihn besonders macht, wie du aus Berlin, Leipzig, München, Frankfurt oder Hamburg hinkommst und wo du übernachtest. Weil sich fast jeder dieser Märkte erst mit einer Nacht vor Ort richtig lohnt, fangen wir mit Hotels und Plänen fürs verlängerte Wochenende an.

Beleuchteter Weihnachtsbaum und Eingangsbogen des Dresdner Striezelmarkts auf dem Altmarkt am Abend
Eingangsbogen und Weihnachtsbaum auf dem Dresdner Striezelmarkt. Foto: Dietmar Rabich, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Schönste Weihnachtsmärkte Deutschland: das Wichtigste auf einen Blick

  • Wann: Köln startet als Erster (16. 11.), München, Regensburg, Rothenburg und Aachen öffnen am 20. 11., die meisten anderen in der Woche vor dem ersten Advent, der 2026 auf den 29. 11. fällt (Leipzig, Pirna und Freiberg am 24. 11., Dresden am 25. 11., Nürnberg am 27. 11.). Meist ist am 22. bis 24. Dezember Schluss, Pirna und einige Märkte in Großstädten laufen auch zwischen den Jahren weiter.
  • Die berühmtesten: Dresden, Nürnberg, Regensburg, Leipzig, München und Köln. Alle 15 Märkte im Überblick findest du weiter unten.
  • Dicht beieinander: In Sachsen liegen Dresden, Pirna, Meißen, Freiberg, Bautzen und Görlitz sowie im Erzgebirge Seiffen und Annaberg-Buchholz jeweils nur ein bis anderthalb Autostunden voneinander entfernt. In Bayern bilden Nürnberg, Regensburg und Rothenburg ein ähnliches Dreieck, Passau ist von Regensburg aus gut erreichbar.
  • Eintritt: fast überall frei. Ausnahmen sind der Schlossweihnachtsmarkt Thurn und Taxis in Regensburg und manche Mittelaltermärkte am Wochenende.
  • Bezahlen: Für das Becherpfand und kleine Buden solltest du Bargeld dabeihaben, Karte nehmen längst nicht alle.
  • Wo übernachten: Die besten Standorte sind Dresden, Nürnberg, Leipzig und Regensburg, für die Bergweihnacht das Erzgebirge. Unsere Hoteltipps folgen gleich.
  • Als Tagesausflug: von Dresden aus Pirna, Meißen, Freiberg, Bautzen oder Seiffen, von Chemnitz Annaberg-Buchholz, von Nürnberg Regensburg oder Rothenburg, von München Passau. Für Nürnberg, Leipzig, München und Köln empfehlen wir, wenn du nicht in der Nähe wohnst, mindestens eine Nacht.

Wo übernachten: Hotels an den schönsten Weihnachtsmärkten in Deutschland

Die Lichter gehen auf den deutschen Märkten gegen halb fünf an, und die meisten Buden schließen um 20 oder 21 Uhr. Wer aus Berlin nach Nürnberg oder aus Hamburg nach Dresden nur für einen Tag fährt, verbringt mehr Zeit im Zug oder im Auto als auf dem Markt und muss genau dann wieder los, wenn es nach Einbruch der Dunkelheit am schönsten ist. Deshalb lohnt sich ein Weihnachtsmarkt mit Übernachtung. Abends gehst du nach dem Glühwein zu Fuß ins Hotel, niemand muss fahren, und vor allem kannst du dir die Zeiten ohne Gedränge aussuchen: Am Samstagnachmittag schiebt man sich über Altmarkt oder Hauptmarkt nur im Schritttempo, Freitagabend und Sonntagvormittag sind deutlich ruhiger.

Als Standort würden wir vier Städte und ein Gebirge wählen. Dresden hat die meisten Märkte und ist der ideale Ausgangspunkt für Pirna, Meißen und Bautzen, schlafen solltest du in der Altstadt rund um den Altmarkt. Nürnberg passt perfekt für Franken und die Oberpfalz (Regensburg, Bamberg, Rothenburg), am besten wohnst du in der Altstadt innerhalb der Mauern oder am Hauptbahnhof. Leipzig hat einen der größten und ältesten Märkte des Landes und ist mit dem ICE aus vielen Richtungen bequem erreichbar. Regensburg ist die beste Wahl für Romantiker, die den Schlossweihnachtsmarkt erleben wollen, und für alle, die aus München anreisen. Und das Erzgebirge (Seiffen, Annaberg, Freiberg) ist für alle, die Bergparaden und Advent im Dorf suchen. Diese Hotels haben wir auf Booking geprüft (Stand Oktober 2026):

  • Hotel Taschenbergpalais Kempinski, Dresden: Fünf-Sterne-Hotel in einem barocken Palais direkt neben dem Residenzschloss, zur Frauenkirche sind es fünf Minuten zu Fuß, zum Striezelmarkt ein Stück weiter. Für Paare, die sich den Advent selbst schenken wollen. Plus: Seit der Renovierung 2024 gibt es einen neuen Pool und eine Sauna.
  • ibis budget Dresden City, Dresden: die günstigste vernünftige Option im Zentrum. Das Hotel liegt direkt im Einkaufszentrum Altmarkt-Galerie, der Striezelmarkt beginnt also buchstäblich vor der Tür. Für alle, die das Hotel nur zum Schlafen brauchen. Plus: Zum Hauptbahnhof sind es 12 Minuten zu Fuß, die Straßenbahn hält 50 Meter vom Eingang.
  • Hotel VICTORIA Nürnberg, Nürnberg: Vier-Sterne-Hotel am Handwerkerhof, hundert Meter vom Hauptbahnhof und fünfhundert Meter von der Lorenzkirche, von wo du über die Königstraße zum Hauptmarkt läufst. Für alle, die mit dem Zug oder Fernbus kommen. Plus: Café mit hausgemachten Kuchen und Wintergarten.
  • Steigenberger Icon Grandhotel Handelshof, Leipzig: Luxushotel am kleinen Naschmarkt direkt hinter dem Alten Rathaus, also genau dort, wo der historische Handwerkermarkt steht. Für alle, die den Markt unter dem Fenster haben wollen. Plus: großes Spa mit Saunen auf zwei Etagen und schallisolierte Zimmer.
  • Hotel Orphée Andreasstadel, Regensburg: stilvolles Hotel auf der Insel zwischen Donau und Regen im Stadtteil Stadtamhof, wo auch der Adventsmarkt im Spitalgarten stattfindet. Über die Steinerne Brücke sind es 600 Meter zum Dom. Für Paare, die Ruhe und Blick auf die Altstadt suchen. Achtung: Das Restaurant gehört zum Schwesterhotel, zehn Minuten zu Fuß entfernt.
  • Panorama Berghotel Wettiner Höhe, Seiffen: Berghotel oberhalb des Ortes mit Blick über das Erzgebirge, ins Zentrum von Seiffen gehst du zu Fuß hinunter. Für Familien und alle, die Weihnachtsmarkt und Wellness verbinden wollen. Plus: Sauna und Dampfbad sind für Gäste kostenlos, dazu ein beheizter Pool und Abendbuffet.

💡 Buche früh und am besten mit kostenloser Stornierung. In Dresden, Nürnberg und vor allem im kleinen Seiffen sind die Adventsfreitage und -samstage als Erstes voll, und an den Wochenenden der großen Bergparaden gibt es im Erzgebirge kaum noch freie Zimmer. Weitere Hotels mit aktuellen Preisen findest du in den Unterkunftsangeboten für Dresden, Nürnberg, Leipzig und Regensburg. Bei jedem Markt im Überblick unten steht außerdem ein Hoteltipp direkt in der jeweiligen Stadt. Wenn du mit dem Auto kommst, frag vorher nach dem Parken: Die historischen Zentren sind Fußgängerzonen und die Hotelgarage kostet meist extra.

Weihnachtsmärkte in Deutschland als Kurzurlaub übers Wochenende

Klar, wer in der Nähe wohnt, schafft manche Märkte auch an einem Tag: Aus Dresden bist du in einer knappen halben Stunde in Pirna oder Meißen, aus Chemnitz in einer Dreiviertelstunde in Annaberg-Buchholz, aus Nürnberg in gut einer Stunde in Regensburg. Wer aber aus Berlin, Hamburg oder dem Rheinland zu den Märkten nach Dresden, Nürnberg, ins Erzgebirge nach Seiffen oder nach Görlitz fährt, ist nur ein paar Stunden auf dem Markt und auf dem Rückweg im Dunkeln unterwegs, im Erzgebirge oft auf glatten Bergstraßen. Für Leipzig, München oder Köln gilt das Gleiche, sobald du nicht gerade nebenan wohnst. So würden wir drei verschiedene Wochenenden planen:

Sächsisches Elbland: Dresden, Meißen und Pirna (Fr–So)

  • Freitag: Anreise nach Dresden, aus Berlin mit dem Zug in knapp zwei Stunden, aus Leipzig in gut einer Stunde, mit dem Auto über die A13 bzw. A14. Einchecken und im Dunkeln die erste Runde über den Striezelmarkt und den Markt an der Frauenkirche, bevor am Samstag das große Gedränge beginnt.
  • Samstag: vormittags mit der S1 nach Meißen, wo das Rathaus zum riesigen Adventskalender wird, dazu die Porzellan-Manufaktur oder die Albrechtsburg. Nachmittags zurück nach Dresden. Wer am Wochenende 4.–6. 12. kommt, erlebt am Samstag, 5. 12., das Stollenfest mit dem Umzug des Riesenstollens durch die Altstadt.
  • Sonntag: mit der S-Bahn in rund 20 Minuten nach Pirna, wo der Canalettomarkt sonntags von 11 bis 20 Uhr geöffnet hat. Nach Einbruch der Dunkelheit läuft am Rathaus eine Lichtshow, danach geht es über Dresden Hauptbahnhof zurück nach Hause.

Bergweihnacht im Erzgebirge (18.–20. 12. 2026)

  • Freitag: nachmittags nach Seiffen, aus Dresden rund 70 km, aus Chemnitz knapp 60 km, jeweils gut eine Stunde. Einchecken und abends ein Spaziergang durch das beleuchtete Spielzeugdorf.
  • Samstag: vormittags Spielzeugmuseum und Schauwerkstätten, in denen Figuren gedrechselt werden, nachmittags Markt auf der Hauptstraße. Am Abend des 19. 12. zieht der Lichterzug mit dem Weihnachtsmann durch Seiffen.
  • Sonntag: Weiterfahrt nach Annaberg-Buchholz zur Großen Bergparade, die am 20. 12. 2026 um 13:30 Uhr mit mehr als tausend Menschen in Bergmannshabit über den Markt zieht. Heimweg über Chemnitz (A72/A4). Wer lieber eine Bergparade mit Fackeln sehen will, nimmt das Wochenende 4.–6. 12. und fährt am Samstag, 5. 12., um 17 Uhr nach Freiberg.

Regensburg und Nürnberg (Fr–So)

  • Freitag: Anreise nach Regensburg, aus München mit dem Auto in rund anderthalb Stunden, aus Nürnberg in gut einer Stunde. Abends der Schlossweihnachtsmarkt Thurn und Taxis mit Feuerschalen und Laternen, freitags bis 22 Uhr geöffnet.
  • Samstag: vormittags Steinerne Brücke und Christkindlmarkt auf dem Neupfarrplatz, dann in etwa einer Stunde mit Zug oder Auto nach Nürnberg. Nachmittags Hauptmarkt, Markt der Partnerstädte und mit Kindern die Kinderweihnacht, abends Feuerzangenbowle.
  • Sonntag: morgens die Kaiserburg und der ruhige Hauptmarkt, bevor die Massen kommen. Wer Richtung Stuttgart oder Frankfurt heimfährt, kann noch einen Abstecher ins mittelalterliche Rothenburg machen, das gut eine Autostunde westlich von Nürnberg liegt.

Warum sich eine Reise zu den Weihnachtsmärkten in Deutschland lohnt

Erstens wegen der Tradition. Der Weihnachtsmarkt ist eine deutsche Erfindung, und die ältesten, Bautzen, Dresden oder Leipzig, tauchen schon im 14. und 15. Jahrhundert in den Chroniken auf. Vieles, was heute von Prag bis Wien auf jedem Markt steht, kommt von hier: Glühwein im Pfandbecher, Lebkuchen, Weihnachtspyramiden und der Adventskranz. Zweitens wegen der Vielfalt. Nürnberg steht für Lebkuchen und Christkind, Regensburg für das Schloss mit Feuerschalen, das Erzgebirge für Bergleute und Holzspielzeug, Görlitz für schlesische Weihnacht an der Grenze zu Polen und Köln dafür, wie es aussieht, wenn eine Stadt gleich mehrere große Märkte hat.

Und drittens, weil du nicht weit fahren musst. Die sächsischen Märkte liegen so dicht beieinander, dass du von Dresden aus fast jeden Tag einen anderen besuchen kannst, und viele erreichst du mit S-Bahn und Regionalzug, also auch mit dem Deutschlandticket. Wer jedes Jahr auf Weihnachtsmarkt-Tour geht, hat in Deutschland für zehn Jahre Ziele, und hat dann Bamberg, Erfurt oder Aachen immer noch nicht gesehen.

Anreise zu den Weihnachtsmärkten in Deutschland

Mit der Bahn. Die großen Märkte liegen alle am Fernverkehrsnetz: Dresden erreichst du aus Berlin in knapp zwei Stunden, Leipzig aus Berlin mit dem ICE in gut einer Stunde, Nürnberg aus München in gut einer Stunde und Köln aus Frankfurt in gut einer Stunde. Vor Ort kommst du mit S-Bahn und Regionalzug weiter: von Dresden nach Pirna in rund 20 Minuten, mit der S1 nach Meißen in etwa 40 Minuten, nach Freiberg in etwa einer halben Stunde, von Nürnberg nach Regensburg in etwa einer Stunde. Für diese Strecken gilt das Deutschlandticket. Konkrete Verbindungen findest du auf bahn.de oder im DB Navigator, ab dem 13. 12. 2026 gilt der neue Fahrplan.

Mit dem Fernbus. FlixBus verbindet die großen Städte wie Dresden, Leipzig, Nürnberg und München, und mit frühzeitiger Buchung ist der Bus oft die günstigste Variante. Ins Erzgebirge und in kleinere Orte wie Seiffen oder Annaberg kommst du mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur umständlich, dort lohnt sich das Auto.

Mit dem Auto. Einige Großstädte haben eine Umweltzone, in die du nur mit grüner Umweltplakette darfst, etwa München, Köln oder Berlin. Dresden und Nürnberg haben keine, Regensburg schon. Im Erzgebirge musst du mit Schnee rechnen, und bei winterlichen Straßenverhältnissen gilt in Deutschland die situative Winterreifenpflicht. In den Städten parkst du am besten in Parkhäusern oder auf P+R-Plätzen und fährst mit der Straßenbahn ins Zentrum, die historischen Altstädte sind im Advent völlig überlaufen.

Bargeld und Karte

Auf den großen Märkten akzeptieren immer mehr Buden Karte, aber kleinere Kunsthandwerker und die Märkte im Erzgebirge nehmen oft nur Bargeld, und das Becherpfand wird meist bar bezahlt. Steck dir mindestens 50 € in kleinen Scheinen und Münzen ein, dann musst du nicht am Geldautomaten anstehen, vor dem sich an Adventssamstagen gern Schlangen bilden.

Wann beginnen die Weihnachtsmärkte in Deutschland 2026?

Die deutschen Märkte starten nicht alle gleichzeitig. Köln öffnet schon am 16. November, München, Regensburg, Rothenburg und Aachen vier Tage später, die meisten sächsischen Märkte in der Woche vor dem ersten Advent. Achtung beim Sonntag, 22. 11. 2026: Das ist Totensonntag, und viele Märkte in Bayern und im Rheinland bleiben an diesem Tag geschlossen. Die Termine im Überblick, Stand der Veröffentlichungen der Veranstalter am 14. 10. 2026:

MarktOrtTermin 2026
KölnRoncalliplatz am Dom16. 11. – 23. 12.
MünchenMarienplatz20. 11. – 24. 12.
Regensburg (Schloss Thurn und Taxis)Schloss St. Emmeram20. 11. – 23. 12.
Rothenburg ob der TauberMarktplatz20. 11. – 23. 12.
Regensburg (Christkindlmarkt)Neupfarrplatz23. 11. – 23. 12.
MeißenMarkt23. 11. – 24. 12.
PirnaMarktplatz24. 11. – 23. 12. und 27.–30. 12.
LeipzigMarkt, Augustusplatz und Umgebung24. 11. – 23. 12.
FreibergObermarkt24. 11. – 22. 12.
PassauDomplatz24. 11. – 22. 12.
Dresden (Striezelmarkt)Altmarkt25. 11. – 24. 12.
NürnbergHauptmarkt27. 11. – 24. 12.
SeiffenHauptstraße an der Kirche27. 11. – 20. 12.
Bautzen (Wenzelsmarkt)Hauptmarkt, Kornmarkt27. 11. – 22. 12.
Annaberg-BuchholzMarkt27. 11. – 23. 12.
GörlitzUntermarkt4. 12. – 20. 12.

Öffnungszeiten der Buden

Die großen Stadtmärkte haben etwa ab 10 oder 11 Uhr bis 20 oder 21 Uhr geöffnet, freitags und samstags oft bis 22 Uhr. Die kleinen Märkte im Erzgebirge schließen früher: Seiffen unter der Woche schon um 17 Uhr, Annaberg um 19 Uhr. An Heiligabend haben nur die Märkte geöffnet, die bis zum 24. 12. laufen, und das nur vormittags (Dresden, Nürnberg und München bis 14 Uhr). Der Schlossweihnachtsmarkt in Regensburg öffnet unter der Woche erst um 15 Uhr, Görlitz montags bis freitags um 14 Uhr. Die genauen Zeiten stehen unten bei den einzelnen Märkten. Wo der Veranstalter sie noch nicht veröffentlicht hat, ergänzen wir sie.

Eröffnung der Weihnachtsmärkte und Baumbeleuchtung 2026

In Deutschland gehen die Lichter am Baum bei der feierlichen Markteröffnung an, meist am späten Nachmittag des ersten Tages. Bestätigte Termine für 2026: Freiberg am 24. 11. um 15 Uhr mit Märchenumzug, Pirna am 24. 11. um 16:30 Uhr, Leipzig am 24. 11. um 17 Uhr auf dem Marktplatz, Dresden am 25. 11. am Nachmittag (der Striezelmarkt öffnet um 16 Uhr), Nürnberg am Freitag, 27. 11., um 17:30 Uhr mit dem Prolog des Christkinds auf der Empore der Frauenkirche und der Münchner Mittelaltermarkt am Wittelsbacherplatz am 20. 11. um 18 Uhr. Am Münchner Marienplatz leuchtet der Christbaum am 20. 11. um 17 Uhr zum ersten Mal, Köln öffnet die Buden schon am 16. 11., eröffnet den Markt offiziell aber erst am Dienstag, 17. 11., um 19 Uhr, und Annaberg und Rothenburg feiern ihre Eröffnung am Freitag, 27. 11., um 17 Uhr (in Rothenburg läuft der Markt da schon seit dem 20. 11.). Die Eröffnungszeiten für Passau, Bautzen und Görlitz sind noch nicht veröffentlicht, sobald sie feststehen, ergänzen wir sie hier.

Die 15 schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland

Die Reihenfolge ist kein Qualitätsranking, sondern eine Mischung aus Atmosphäre, Tradition und unserer eigenen Perspektive: Wir kommen aus Tschechien, Sachsen und Bayern liegen für uns vor der Haustür, und dort waren wir am häufigsten. Deshalb stehen sächsische und bayerische Märkte oben und Köln am Ende. Zu Städten, denen wir einen eigenen Artikel gewidmet haben, schreiben wir hier nur das Wichtigste und verlinken weiter.

1. Dresden: der älteste Striezelmarkt und die Riesenpyramide

Wo und wann: Striezelmarkt auf dem Altmarkt, 25. 11. – 24. 12. 2026. Am ersten Tag 16–21 Uhr, danach täglich 10–21 Uhr, an Heiligabend 10–14 Uhr (offizielle Website). Weitere Märkte gibt es auf dem Neumarkt an der Frauenkirche, im Stallhof, auf der Prager Straße und auf der anderen Elbseite auf der Hauptstraße.

Was ihn besonders macht: 2026 findet bereits die 592. Ausgabe statt. Mehr als 200 Buden umringen die größte erzgebirgische Stufenpyramide der Welt (14,61 Meter), und überall duftet echter Dresdner Christstollen. Am Samstag, 5. 12. 2026, ist Stollenfest: Gegen elf zieht ein Umzug mit dem Riesenstollen durch die Altstadt, nach Mittag wird er angeschnitten. Für uns ist Dresden die sichere Wahl, auch für den allerersten Weihnachtsmarkt-Trip: groß, wunderschön und gut erreichbar.

Anreise: aus Berlin rund 195 km (mit dem Auto gut zwei Stunden, mit dem Zug knapp zwei), aus Leipzig gut 110 km, aus München rund 460 km und aus Hamburg knapp 500 km.

Übernachten: Motel One Dresden am Zwinger, Designhotel zu vernünftigen Preisen in der historischen Altstadt, schallisolierte Zimmer und eine Bar, die rund um die Uhr geöffnet hat. Termine aller Märkte, Parken und Wintertipps findest du in unserem Artikel Weihnachtsmarkt Dresden.

2. Nürnberg: Christkind, Lebkuchen und Rostbratwürste

Wo und wann: Christkindlesmarkt auf dem Hauptmarkt, 27. 11. – 24. 12. 2026, täglich 10–21 Uhr, an Heiligabend 10–14 Uhr. Eröffnung am Freitag, 27. 11., um 17:30 Uhr (offizielle Website). Gleich nebenan liegen der Markt der Partnerstädte und die Kinderweihnacht auf dem Hans-Sachs-Platz.

Was ihn besonders macht: bis zu 180 Buden mit rot-weißen Stoffdächern, das Christkind im weiß-goldenen Gewand, das den Markt mit seinem Prolog von der Frauenkirche aus eröffnet, und dazu Nürnberger Lebkuchen und Rostbratwürste, drei im Weggla. Die ersten schriftlichen Erwähnungen stammen aus dem 17. Jahrhundert, und jedes Jahr kommen über zwei Millionen Menschen. Für Familien mit Kindern ist es für uns der beste große Markt in Deutschland.

Anreise: aus München rund 170 km (mit dem Auto knapp zwei Stunden, mit dem ICE gut eine), aus Stuttgart gut 200 km, aus Frankfurt rund 230 km und aus Berlin rund 435 km.

Übernachten: Hotel Agneshof Nürnberg, Drei-Sterne-Hotel in einer ruhigen Seitengasse der Altstadt, zum Hauptmarkt sind es fünf Minuten zu Fuß, und aus manchen Zimmern siehst du die Burg. Mehr zum Programm und zu Nürnberg im Winter liest du im Artikel Weihnachtsmarkt Nürnberg.

Postkutsche mit Pferden im verschneiten adventlichen Nürnberg am Christkindlesmarkt
Eine Adventskutsche fährt durch das verschneite Nürnberger Zentrum. Foto: Lothar Weber, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

3. Regensburg: Schlossweihnacht mit Feuerschalen und Laternen

Wo und wann: Romantischer Weihnachtsmarkt im Schloss Thurn und Taxis, 20. 11. – 23. 12. 2026 (22. 11. geschlossen), Mo–Do 15–21 Uhr, Fr 15–22 Uhr, Sa 14–22 Uhr, So 14–21 Uhr. Eintritt für Erwachsene je nach Tag 6,50–13,50 €, Kinder bis 6 Jahre frei (Website des Veranstalters). Der städtische Christkindlmarkt auf dem Neupfarrplatz läuft vom 23. 11. bis 23. 12. 2026 bei freiem Eintritt, dazu kommen der Kunsthandwerkermarkt Lucrezia und der Markt im Spitalgarten hinter der Steinernen Brücke.

Was ihn besonders macht: In den Höfen des fürstlichen Schlosses brennen Feuer, Schmiede und Hutmacher arbeiten vor deinen Augen, und zwischen den Buden gibt es Brotsuppe und Wildschweinbraten. Für den Eintritt bekommst du einen Markt, den du nicht vergisst. Und die Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe gehört, ist für sich schon ein Grund, herzukommen.

Anreise: aus München rund 125 km (mit dem Auto knapp anderthalb Stunden), aus Nürnberg rund 110 km (gut eine Stunde, mit dem Zug etwa eine Stunde), aus Berlin knapp 500 km.

Übernachten: Hotel Goliath am Dom, Fünf-Sterne-Hotel direkt neben Dom und Steinerner Brücke, mit Sauna. Alle Märkte, Öffnungszeiten und Wintertipps findest du im Artikel Weihnachtsmarkt Regensburg.

4. Seiffen: das Spielzeugdorf im Erzgebirge

Wo und wann: Hauptstraße und rund um die Kirche im Kurort Seiffen, 27. 11. – 20. 12. 2026, Mo–Fr 11–17 Uhr, Sa 10–20 Uhr, So 11–18 Uhr. Große Bergparade am Samstag, 12. 12., Lichterzug am 5. 12. und Lampionumzug am 19. 12.

Was ihn besonders macht: In Seiffen entstehen die Nussknacker, Räuchermännchen und Pyramiden, die du später auf allen Märkten in Deutschland siehst. Hier kaufst du sie direkt beim Hersteller, in den Werkstätten schaust du beim Drechseln zu, und abends leuchtet in jedem Fenster ein Schwibbogen. Der Markt ist klein, aber das ganze Dorf ist ein einziges Weihnachtsschaufenster. Am schönsten ist es im Dunkeln, nur schließen die Buden unter der Woche schon um fünf.

Anreise: aus Dresden rund 70 km, aus Chemnitz knapp 60 km, jeweils gut eine Stunde mit dem Auto. Im Winter musst du auf den Bergstraßen mit Schnee rechnen.

Übernachten: Hotel Erbgericht Buntes Haus, Hotel mit fünfhundertjähriger Geschichte direkt neben der Kirche, die Buden stehen vor der Tür und zum Spielzeugmuseum läufst du zu Fuß. Details im Artikel Weihnachtsmarkt Seiffen.

5. Pirna: Canalettomarkt am Tor zur Sächsischen Schweiz

Wo und wann: Marktplatz rund ums Rathaus, 24. 11. – 23. 12. 2026 und noch einmal 27.–30. 12. (24.–26. 12. geschlossen). Mo–Do 11–19 Uhr, Fr–Sa 11–21 Uhr, So 11–20 Uhr, Eröffnung am 24. 11. um 16:30 Uhr (offizielle Website).

Was ihn besonders macht: Der Markt trägt den Namen des Malers Canaletto (Bernardo Bellotto), der Pirna im 18. Jahrhundert gemalt hat, und der Platz sieht noch fast genauso aus wie auf seinen Bildern. Abends läuft am Rathaus eine Lichtshow, der Baum trägt zehntausend LED-Lichter, und als einer der wenigen sächsischen Märkte hat Pirna auch zwischen den Jahren geöffnet. Ideal für einen halben Tag von Dresden aus.

Anreise: von Dresden mit der S-Bahn etwa 20 Minuten oder 25 km mit dem Auto, aus Leipzig gut 130 km, aus Berlin rund 230 km.

Übernachten: Pirnscher Hof, kleines Hotel garni in Pirna, von dem aus es 11 km zur Festung Königstein und 14 km in den Nationalpark Sächsische Schweiz sind. Mehr im Artikel Weihnachtsmarkt Pirna.

Beleuchtetes Rathaus in Pirna mit den Buden des Canalettomarkts am Abend
Das Rathaus in Pirna über den Buden des Canalettomarkts. Foto: Aagnverglaser, Wikimedia Commons, CC BY 4.0

6. Leipzig: Finnisches Dorf und historischer Naschmarkt

Wo und wann: Markt, Augustusplatz, Naschmarkt, Nikolaikirchhof und die Straßen dazwischen, 24. 11. – 23. 12. 2026. So–Do 11–21 Uhr, Fr–Sa 11–22 Uhr, am 22. und 23. 12. bis 20 Uhr (am 23. 12. nur noch auf dem Markt). Eröffnung am 24. 11. um 17 Uhr (Leipzig Travel).

Was ihn besonders macht: rund 300 Buden und eine Geschichte, die bis 1458 zurückreicht, Leipzig bezeichnet seinen Markt als zweitältesten Weihnachtsmarkt Deutschlands. Jeder Platz hat eine andere Stimmung: Auf dem Naschmarkt steht der historische Markt mit Handwerkern, auf dem Augustusplatz das Finnische und das Südtiroler Dorf, ein Märchenwald und ein Riesenrad. Wer mit dem Zug kommt und eine Großstadt mit einem Markt an jeder Ecke sucht, wird hier glücklich.

Anreise: aus Berlin knapp 190 km (mit dem ICE gut eine Stunde), aus Dresden gut 110 km, aus Hamburg knapp 400 km, aus München gut 430 km.

Übernachten: Motel One Leipzig-Nikolaikirche, Designhotel direkt gegenüber der Nikolaikirche, zum Hauptbahnhof sind es fünf Minuten zu Fuß.

7. Meißen: das Rathaus als Adventskalender

Wo und wann: Meißner Weihnacht auf dem Markt, 23. 11. – 24. 12. 2026 laut Stadt Meißen. Öffnungszeiten und Programm für 2026 hat der Veranstalter noch nicht veröffentlicht, sobald sie feststehen, ergänzen wir sie hier.

Was ihn besonders macht: ein gemütlicher Markt mit rund vierzig Buden unterhalb der Albrechtsburg. Das Rathaus verwandelt sich im Advent in einen riesigen Adventskalender, vom 1. bis 24. Dezember öffnet sich jeden Tag ein Fenster mit Bühnenprogramm. Vom Turm der Frauenkirche spielt ein Glockenspiel aus Meißner Porzellan, und Meißen ist insgesamt eine gute Kombination aus Markt, Manufaktur und Burg für einen Nachmittag von Dresden aus.

Anreise: von Dresden mit der S1 etwa 40 Minuten oder 25 km mit dem Auto, aus Leipzig rund 100 km, aus Berlin knapp 200 km.

Übernachten: Hotel Goldener Löwe, Hotel in einem Haus aus dem 17. Jahrhundert, eine Minute vom Markt, mit Kaminrestaurant und regionalen Weinen.

8. Bautzen: Wenzelsmarkt mit Tradition seit 1384

Wo und wann: 643. Wenzelsmarkt vom Hauptmarkt über die Reichenstraße bis zum Kornmarkt, 27. 11. – 22. 12. 2026. So–Mi 11–20 Uhr, Do 11–20 Uhr (einige Buden bis 21 Uhr), Fr–Sa 11–21 Uhr (einige bis 22 Uhr). Das Programm ist noch nicht veröffentlicht, wir ergänzen es (Website des Markts).

Was ihn besonders macht: Der Markt trägt den Namen des böhmischen Königs Wenzel IV., der Bautzen 1384 das Marktrecht verlieh, und laut Veranstalter ist er der älteste urkundlich belegte Weihnachtsmarkt Deutschlands. Rund achtzig Buden, und jeden Tag öffnet der Weihnachtsmann mit Kindern ein Türchen des Adventskalenders. Bautzen ist außerdem das Zentrum der Sorben, deshalb fallen dir überall zweisprachige Schilder auf, sogar am Markttor.

Anreise: aus Dresden rund 65 km über die A4 (gut 50 Minuten, auch mit dem Regionalzug gut erreichbar), aus Berlin knapp 240 km.

Übernachten: Hotel Goldener Adler, Vier-Sterne-Hotel im Zentrum mit Blick auf die Stadt und kostenlosem Parkplatz.

Eingangstor des Wenzelsmarkts in Bautzen mit deutscher und sorbischer Aufschrift
Tor des Wenzelsmarkts mit deutscher und sorbischer Aufschrift. Foto: SchiDD, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

9. Görlitz: schlesischer Markt an der Grenze zu Polen

Wo und wann: Schlesischer Christkindelmarkt auf dem Untermarkt und in den umliegenden Gassen, 4.–20. 12. 2026. Mo–Do 14–20 Uhr, Fr 14–21 Uhr, Sa 11–21 Uhr, So 11–20 Uhr. Am Wochenende 11.–13. 12. dehnt sich der Markt über die Brücke ins polnische Zgorzelec aus (Website des Markts). Die Eisbahn ist vom 20. 11. 2026 bis 3. 1. 2027 geöffnet.

Was ihn besonders macht: Görlitz hat den Krieg fast unbeschadet überstanden, und seine Altstadt dient als Kulisse für Hollywoodfilme. Der Markt zwischen Renaissancehäusern bietet schlesische Spezialitäten, eine lebende Krippe und den Bethlehemhof mit Backstube und Stall, und er hat zweimal den Weihnachtsmarkt-Test des MDR gewonnen. Er beginnt von allen Märkten in diesem Überblick am spätesten, erst am 4. Dezember, und passt deshalb gut aufs zweite oder dritte Adventswochenende.

Anreise: aus Dresden gut 110 km über die A4 (knapp anderthalb Stunden), aus Berlin gut 215 km (rund drei Stunden).

Übernachten: Hotel Börse, Hotel mit Blick über die Stadt in der Altstadt am Untermarkt, 200 Meter von der Peterskirche.

Verschneiter Untermarkt in Görlitz mit den Zelten des Schlesischen Christkindelmarkts vor dem Rathaus
Schlesischer Christkindelmarkt auf dem verschneiten Untermarkt in Görlitz. Foto: Südstädter, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

10. Annaberg-Buchholz: tausend Bergleute am vierten Advent

Wo und wann: abschüssiger Markt unterhalb der St. Annenkirche, 27. 11. – 23. 12. 2026, So–Do 10–19 Uhr, Fr–Sa 10–20 Uhr. Große Bergparade am Sonntag, 20. 12. 2026, um 13:30 Uhr (Website des Markts). Eröffnet wird am Freitag, 27. 11., um 17 Uhr mit dem Anschieben der Marktpyramide, deren Figuren an diesem Abend lebendig werden und von ihrem Sockel steigen. Am Sonntag, 29. 11., um 13 Uhr wird auf der Marktbühne der extralange Butterstollen angeschnitten (Programm 2026).

Was ihn besonders macht: Am vierten Advent ziehen hier über tausend Menschen in historischen Bergmannsuniformen mit Kapellen durch die Stadt, und die Parade endet mit einem Konzert vor der St. Annenkirche. Über den Buden im Stil erzgebirgischer Häuschen dreht sich eine 10,5 Meter hohe Pyramide, und in der Marienkirche steht eine Bergmannskrippe. Wer sehen will, wie man in einer Bergbauregion Weihnachten feiert, erlebt hier den stärksten Moment des ganzen Überblicks.

Anreise: aus Chemnitz knapp 40 km (eine Dreiviertelstunde), aus Dresden und Leipzig jeweils gut 125 km (gut anderthalb Stunden), aus Berlin gut 310 km.

Übernachten: Hotel Wilder Mann Annaberg-Buchholz, Traditionshotel in einem der ältesten Häuser der Stadt direkt am Markt. Das Restaurant nebenan ist für sein erzgebirgisches Neunerlei bekannt, das Weihnachtsessen aus neun Gängen.

11. Freiberg: Bergparade mit Fackeln

Wo und wann: 35. Christmarkt auf dem Obermarkt, 24. 11. – 22. 12. 2026, Mo–Do 10–20 Uhr, Fr–Sa 10–22 Uhr, So 10:30–20 Uhr. Eröffnung am 24. 11. um 15 Uhr, Stollenfest am Sonntag, 29. 11., um 12 Uhr und Bergparade bei Fackelschein am Samstag, 5. 12. 2026, um 17 Uhr (Website des Markts).

Was ihn besonders macht: Freiberg ist eine Silberstadt mit mehr als achthundertjähriger Bergbautradition, und das merkt man dem Markt an. Der abendliche Bergmannsaufzug mit Fackeln über den Platz ist ein anderes Erlebnis als die Paraden am Tag anderswo, und am 13. 12. wird hier noch der Bergmannstag gefeiert. Der Markt ist deutlich kleiner und ruhiger als der Dresdner, was durchaus ein Vorteil sein kann.

Anreise: von Dresden rund 50 km (mit dem Auto oder dem Zug etwa eine halbe bis Dreiviertelstunde), aus Chemnitz 35 km, aus Leipzig gut 100 km, aus Berlin knapp 240 km.

Übernachten: Hotel Am Obermarkt, Hotel in der historischen Altstadt, fünf Minuten zu Fuß vom Dom und drei Minuten vom Schloss Freudenstein mit seiner Mineraliensammlung.

12. Passau: Markt unter der größten Domorgel der Welt

Wo und wann: Domplatz vor dem Stephansdom, 24. 11. – 22. 12. 2026, Mo–Do 10–20 Uhr, Fr–Sa 10–21 Uhr, So 11–20 Uhr (Website des Markts). Das Bühnenprogramm ist schon online (Programm), die Uhrzeit der feierlichen Eröffnung ist aber noch nicht veröffentlicht, wir ergänzen sie.

Was ihn besonders macht: Den Markt veranstaltet die Stadt, und sie wählt die Händler nach der Qualität ihrer Waren aus, billigen Kitsch findest du hier kaum. Von Mittwoch bis Samstag um 12 Uhr gibt es im Dom Orgelkonzerte auf der größten Domorgel der Welt. Probier Sengzelten, ein dünnes Fladenbrot aus dem Ofen, und geh nach dem Markt zum Zusammenfluss der drei Flüsse.

Anreise: aus Regensburg rund 120 km (gut eine Stunde), aus München knapp 195 km (rund zwei Stunden), aus Nürnberg gut 220 km.

Übernachten: Hotel Wilder Mann, historisches Hotel im selben Gebäude wie das Glasmuseum, mit Blick auf die Donau und Frühstück in einem Saal mit Blick auf den Dom. Schlafen kannst du sogar im originalen Hochzeitsbett von König Ludwig II.

13. München: Marienplatz, Krippen und Krampusse

Wo und wann: Christkindlmarkt auf dem Marienplatz und dem Rindermarkt, 20. 11. – 24. 12. 2026 (22. 11. geschlossen), Mo–Sa 10–21 Uhr, So 10–20 Uhr, an Heiligabend 10–14 Uhr (offizielle Website). Im gleichen Zeitraum laufen der Kripperlmarkt an der Peterskirche, der Mittelaltermarkt am Wittelsbacherplatz bis 23. 12. und das Tollwood-Festival auf der Theresienwiese vom 24. 11. bis 23. 12.

Was ihn besonders macht: 137 Buden vor dem neugotischen Rathaus, von dessen Balkon von Sonntag bis Donnerstag Adventsmusik erklingt. Auf dem Kripperlmarkt werden seit 1757 Krippen verkauft, laut Stadt ist er der größte Markt seiner Art in Deutschland. Am Sonntag, 13. 12. 2026, zieht ein Krampuslauf mit rund dreihundert alpenländischen Teufeln durch die Innenstadt. Und wer von Bratwurstmärkten genug hat, geht aufs Tollwood mit Bio-Essen und Kunstzelten.

Anreise: aus Nürnberg rund 170 km (mit dem ICE gut eine Stunde), aus Stuttgart gut 220 km, aus Frankfurt rund 400 km, aus Berlin knapp 590 km. München hat eine Umweltzone, lass das Auto im Parkhaus oder auf einem P+R-Platz.

Übernachten: Hotel Torbräu, familiengeführtes Vier-Sterne-Hotel am Isartor, zum Marienplatz sind es fünf Minuten zu Fuß.

14. Rothenburg ob der Tauber: Reiterlesmarkt hinter Stadtmauern

Wo und wann: Marktplatz, Grüner Markt, Kirchplatz und Rathaushof, 20. 11. – 23. 12. 2026 (22. 11. geschlossen), So–Do 11–19 Uhr, Fr–Sa 11–20 Uhr (Stadt Rothenburg). Feierlich eröffnet wird erst am Freitag, 27. 11., um 17 Uhr: Das Reiterle reitet auf dem Marktplatz ein, und nach den Grußworten des Oberbürgermeisters geht der große Christbaum an (Programm 2026).

Was ihn besonders macht: Rothenburg ist eine vollständig ummauerte mittelalterliche Stadt und sieht im Advent aus wie eine Märchenkulisse. Der Markt hat nur 61 Buden, aber zur Eröffnung reitet die Figur des Reiterle ein, und jeden Abend öffnet sich am Rathaus ein Adventsfenster. Der Becher des Jahrgangs 2026 wurde in limitierter Auflage hergestellt. Abseits des Markts lohnen sich ein Gang über die Stadtmauer und das ganzjährige Weihnachtsmuseum.

Anreise: aus Nürnberg gut 100 km (gut eine Stunde mit dem Auto), aus Stuttgart gut 130 km, aus Frankfurt knapp 190 km, aus München rund 240 km. Ideal als Ausflug von Nürnberg aus oder als Zwischenstopp an der A7.

Übernachten: Hotel Eisenhut, Hotel mitten in der Altstadt mit Garten, Terrasse und einem Restaurant mit deutscher und französischer Küche.

15. Köln: Markt am Dom und Engel auf dem Neumarkt

Wo und wann: Markt am Dom auf dem Roncalliplatz, 16. 11. – 23. 12. 2026 (22. 11. geschlossen), So–Mi 11–21 Uhr, Do–Fr 11–22 Uhr, Sa 10–22 Uhr (Website des Markts). Heinzels Wintermärchen in der Altstadt auf dem Alter Markt bis 23. 12. und auf dem Heumarkt sogar bis 10. 1. 2027, Markt der Engel auf dem Neumarkt 16. 11. – 23. 12.

Was ihn besonders macht: rund 130 Buden unter dem gotischen Dom, ein 25 Meter hoher Baum und ein Lichterzelt mit rund fünfzigtausend LEDs, laut Veranstalter kommen jährlich etwa vier Millionen Menschen. In der Altstadt gibt es den Markt mit den Heinzelmännchen und einer Eisbahn, auf dem Neumarkt wandeln Engel zwischen den Buden. Für uns aus Tschechien ist Köln weit weg, aber wer im Westen wohnt oder die Märkte mit einem Wochenende im Rheinland verbindet, wird es nicht bereuen.

Anreise: aus Düsseldorf rund 40 km, aus Frankfurt knapp 190 km (mit dem ICE gut eine Stunde), aus Hamburg gut 420 km, aus Berlin und München je rund 575 km. Wer von weiter her kommt, sollte mindestens zwei Nächte einplanen. Köln hat eine Umweltzone.

Übernachten: Hotel Mondial am Dom Cologne MGallery, Hotel mit Wellnessbereich wenige Schritte vom Dom, aus dem Restaurant blickst du auf die Kathedrale.

Und wohin, wenn dir fünfzehn Märkte nicht reichen? Berlin hat Dutzende Märkte, der eleganteste ist der WeihnachtsZauber auf dem Gendarmenmarkt (23. 11. – 31. 12. 2026, Eintritt 2 €, Kinder unter 12 Jahren und werktags 11–14 Uhr frei), der romantischste der Markt vor dem Schloss Charlottenburg (23. 11. – 27. 12., Eintritt frei). Bamberg öffnet am 24. 11. und lockt mit Krippen, die in der ganzen Altstadt verteilt sind, Erfurt hat auf dem Domplatz den größten Markt Thüringens (24. 11. – 22. 12.), und Aachen (20. 11. – 23. 12.) hat Printen und seit diesem Jahr das Siegel Excellent European Christmas Market. In der Oberlausitz lohnt sich außerdem Zittau, im Erzgebirge Marienberg und Chemnitz, deren Termine ergänzen wir noch.

Was du auf deutschen Weihnachtsmärkten probieren solltest

  • Glühwein: rot oder weiß, in Nürnberg und Regensburg oft auch als Heidelbeerglühwein. Rechne mit etwa 4–5 € plus Becherpfand.
  • Feuerzangenbowle: Glühwein, über dem ein mit Rum getränkter Zuckerhut brennt. Auf dem Markt siehst du zu, wie der Zucker in den Kessel tropft, im Becher ist sie dann süß und ziemlich stark.
  • Dresdner Christstollen: mit Rosinen, Mandeln und kandierten Früchten, den echten erkennst du am goldenen Siegel. Zusammen mit Pulsnitzer Pfefferkuchen aus dem nahen Pulsnitz das beste Mitbringsel aus Sachsen.
  • Nürnberger Lebkuchen und Rostbratwurst: weiche Lebkuchen auf Oblaten und kleine Würstchen, die zu dritt im Brötchen verkauft werden (Drei im Weggla).
  • Bratwurst und Meterwurst: der Klassiker auf jedem Markt, die Wurst im Brötchen kostet etwa 5–7 €.
  • Gebrannte Mandeln und Maronen: Mandeln in Karamell, nach denen jeder Markt duftet, und heiße Esskastanien in der Papiertüte, etwa 3–5 €.
  • Kartoffelpuffer und Reibekuchen: mit Apfelmus, in Köln und Aachen dazu Printen.
  • Glögi und Elchwurst: im Finnischen Dorf in Leipzig, für alle, die keinen Glühwein mehr sehen können.

Glühwein wird in Deutschland fast überall in Keramikbechern mit Pfand ausgeschenkt, meist 3–5 €. Den Becher kannst du zurückgeben und bekommst das Pfand zurück, oder du behältst ihn als Andenken. Jeder Markt, in Regensburg sogar jeder Markt in der Stadt, hat seinen eigenen Becher, gib ihn also dort zurück, wo du ihn bekommen hast. Genaue Preise für die Saison 2026 haben die Märkte noch nicht veröffentlicht, die Angaben sind Richtwerte.

Ein bisschen Geschichte der Weihnachtsmärkte in Deutschland

Weihnachtsmärkte sind aus mittelalterlichen Wintermärkten entstanden, auf denen man sich mit Fleisch, Kerzen und warmer Kleidung für den Winter eindeckte. In Bautzen verlieh König Wenzel IV. der Stadt 1384 das Marktrecht, der Dresdner Striezelmarkt wird 1434 erstmals erwähnt und hat seinen Namen vom Striezel, wie der Stollen damals hieß. Der Leipziger Markt ist seit 1458 belegt, der Nürnberger Christkindlesmarkt schriftlich seit dem 17. Jahrhundert.

Die Figur des Christkinds, die heute jedes Kind in Süddeutschland kennt, hängt mit der Reformation zusammen. Martin Luther wollte die Verehrung des heiligen Nikolaus zurückdrängen, die Geschenke sollte nun der „heilige Christ“ bringen. Paradoxerweise hielt sich das Christkind vor allem in katholischen Gegenden, während im protestantischen Norden der Weihnachtsmann die Geschenke bringt. Im 19. Jahrhundert kamen Weihnachtsbäume auf den Plätzen dazu, und 1839 entstand in Hamburg der Adventskranz. Das Erzgebirge steuerte eigene Traditionen bei: Bergleute, die im Winter tagelang keine Sonne sahen, schnitzten Pyramiden, Nussknacker und Schwibbögen, die den Eingang eines Stollens nachbilden. Heute stehen sie auf jedem Markt von Dresden bis Köln.

Wo du dich nach dem Marktbummel aufwärmst

Nach zwei Stunden auf dem Kopfsteinpflaster tun Wärme und ein Stuhl gut. Ein paar bewährte Adressen direkt an den Märkten:

  • Café Kreutzkamm, Dresden (Altmarkt 25): Konditorei, die seit 1825 backt, direkt am Striezelmarkt. Für Kaffee und ein Stück Stollen im Sitzen.
  • Pulverturm, Dresden (An der Frauenkirche 12): Erlebnisrestaurant im Stil der Zeit Augusts des Starken gleich an der Frauenkirche, wenn du nach dem Glühwein etwas Ordentliches essen willst.
  • Historische Bratwurstküche Zum Gulden Stern, Nürnberg (Zirkelschmiedsgasse 26): alte Küche, in der die Würstchen über Buchenholz gegrillt werden.
  • Bratwursthäusle, Nürnberg (Rathausplatz 1): gleich neben dem Markt der Partnerstädte an der Sebalduskirche.
  • Historische Wurstkuchl, Regensburg: kleine Garküche an der Steinernen Brücke, die sich als älteste Bratwurstküche der Welt bezeichnet. Würstchen vom Holzkohlegrill mit süßem Senf.
  • Café Prinzess, Regensburg: Café am Alten Rathaus, das sich auf das Jahr 1686 beruft und als erstes Kaffeehaus Deutschlands gilt. Handgemachte Pralinen.
  • Auerbachs Keller, Leipzig (Grimmaische Straße 2–4, in der Mädlerpassage): historischer Keller, den Goethe im Faust berühmt gemacht hat, ein paar Schritte vom Markt.
  • Buntes Haus, Seiffen (Hauptstraße 94): traditioneller Gasthof an der Kirche mit erzgebirgischer Küche, im Winter steht vor dem Haus ein eigener Glühweinstand.

An den Adventswochenenden sind die Restaurants in den Innenstädten abends voll, für ein Abendessen mit mehreren Leuten würden wir vorher reservieren.

Worauf du achten solltest

  • Samstage und große Events. An Adventssamstagen nachmittags geht es zwischen den Buden nur im Schritttempo voran, in Dresden beim Stollenfest und in Seiffen und Annaberg an den Tagen der Bergparaden sind die Zentren so voll wie das ganze Jahr nicht. Auf die großen Märkte gehst du am besten freitagabends, sonntagvormittags oder unter der Woche.
  • Totensonntag am 22. 11. 2026. Am Sonntag vor dem Advent haben viele Märkte geschlossen, etwa München, Köln, Rothenburg oder der Schlossweihnachtsmarkt in Regensburg. Wer gleich am ersten Wochenende fährt, sollte den Termin prüfen.
  • Sicherheitsmaßnahmen. Nach den Anschlägen auf Märkte in Berlin (2016) und Magdeburg (2024) haben die großen Märkte Betonsperren, mehr Polizei und teilweise Taschenkontrollen. Rechne damit, dass du mit dem Auto nicht ins Zentrum kommst, und lass große Rucksäcke im Hotel.
  • Taschendiebe. Im Gedränge an Pyramiden und Glühweinständen wie überall. Geldbeutel und Handy in die Innentasche, Rucksack nach vorn.
  • Bargeld und Becher. Kleine Buden nehmen oft keine Karte, und das Becherpfand zahlst du bar. Gib den Becher dort zurück, wo du ihn bekommen hast.
  • Sonn- und Feiertage. Geschäfte und Supermärkte sind sonntags zu, die Märkte haben geöffnet. An Heiligabend laufen sie nur vormittags, am 25. und 26. 12. ist fast alles geschlossen.
  • Umweltplakette und Berge. In die Umweltzonen (München, Köln, Regensburg, Berlin) nur mit grüner Plakette. Übers Erzgebirge fährst du mit Winterreifen und Zeitpuffer, Schnee ist hier im Dezember keine Ausnahme.

Was wir anders machen würden

Am wenigsten Spaß hatten wir auf den deutschen Märkten, wenn wir zu viel auf einmal schaffen wollten. Dresden, Meißen, Pirna und noch Seiffen an einem Wochenende gehen zwar, aber am Sonntagabend erinnerst du dich vor allem an Parkhäuser und die Schlange am Glühweinstand. Lieber eine Stadt mit zwei Nächten und ein kleinerer Markt auf dem Heimweg.

Außerdem würden wir mehr probieren und uns weniger an Listen halten. Das beste Essen fanden wir nicht am Stand mit der Meterwurst, sondern in kleinen Wirtschaften abseits der Hauptplätze, in die uns kein Reiseführer geschickt hätte. Im Erzgebirge lohnt es sich, in ein Dorf ohne Markt abzubiegen und zu schauen, wie die Leute in allen Fenstern ihre Schwibbögen leuchten lassen. Und probier etwas, das es bei dir zu Hause nicht gibt: Feuerzangenbowle, finnischen Glögi in Leipzig oder Sengzelten in Passau.

Und du musst nicht alles sehen. Pyramide, Riesenrad und Christkind laufen nicht weg. Die schönsten Momente hatten wir, als wir uns mit dem Becher an den Rand des Platzes gestellt, das Handy in der Tasche gelassen und einfach zugeschaut haben, wie nach Einbruch der Dunkelheit ein Fenster nach dem anderen aufleuchtet.

Häufige Fragen (FAQ)

Wann beginnen die Weihnachtsmärkte in Deutschland 2026?

Als Erstes öffnet Köln am 16. November 2026. München, der Schlossweihnachtsmarkt in Regensburg, Rothenburg und Aachen starten am 20. 11., Leipzig, Pirna, Freiberg und Passau am 24. 11., der Dresdner Striezelmarkt am 25. 11. und Nürnberg, Seiffen und Bautzen am 27. 11. Am spätesten, erst am 4. 12., beginnt Görlitz. Die meisten Märkte enden zwischen dem 22. und 24. Dezember.

Welche sind die schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland?

Am berühmtesten sind der Striezelmarkt in Dresden und der Christkindlesmarkt in Nürnberg. Mit besonderer Atmosphäre überzeugen der Schlossweihnachtsmarkt Thurn und Taxis in Regensburg, Leipzig, München und Köln unter dem Dom. Für Bergmannstraditionen fährst du ins Erzgebirge (Seiffen, Annaberg-Buchholz, Freiberg), für eine mittelalterliche Kulisse nach Rothenburg oder Görlitz.

Welche Weihnachtsmärkte in Sachsen und im Erzgebirge lohnen sich?

In Sachsen sind der Striezelmarkt in Dresden, Leipzig, der Canalettomarkt in Pirna, die Meißner Weihnacht, der Wenzelsmarkt in Bautzen und der Schlesische Christkindelmarkt in Görlitz die Klassiker. Im Erzgebirge locken Seiffen, Annaberg-Buchholz und Freiberg mit Bergparaden, außerdem lohnen sich Marienberg, Chemnitz und in der Oberlausitz Zittau.

Welcher ist der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands?

Um den Titel streiten sich Bautzen, wo König Wenzel IV. 1384 das Marktrecht verlieh, und Dresden, dessen Striezelmarkt 1434 erstmals erwähnt wird und 2026 seine 592. Ausgabe feiert. Der Leipziger Markt ist seit 1458 belegt.

Welche Weihnachtsmärkte eignen sich für einen Tagesausflug?

Von Dresden aus schaffst du Pirna, Meißen, Freiberg, Bautzen oder Seiffen bequem an einem Tag, von Chemnitz Annaberg-Buchholz, von Nürnberg Regensburg oder Rothenburg und von München Passau. Wenn du von weiter her nach Nürnberg, Leipzig, München oder Köln fährst, empfehlen wir mindestens eine Nacht.

Wann sind die Bergparaden im Erzgebirge 2026?

In Seiffen findet die große Bergparade am Samstag, 12. 12. 2026, statt, in Freiberg die Bergparade mit Fackeln am Samstag, 5. 12., um 17 Uhr und in Annaberg-Buchholz die Große Bergparade am Sonntag, 20. 12., um 13:30 Uhr.

Kann man auf deutschen Weihnachtsmärkten mit Karte zahlen?

Auf den großen Märkten nehmen immer mehr Buden Karte, aber kleine Kunsthandwerker und die Märkte im Erzgebirge oft nur Bargeld. Das Becherpfand (meist 3–5 €) zahlst du in der Regel bar, steck dir also mindestens 50 € in kleinen Scheinen und Münzen ein.

Wann ist der erste Advent 2026?

Der erste Advent fällt auf den 29. November 2026, Heiligabend am 24. Dezember ist ein Donnerstag. Die meisten deutschen Weihnachtsmärkte beginnen in der Woche vor dem ersten Advent, einige schon eine Woche früher.

Weiterlesen

Ausführliche Guides zu deutschen Weihnachtsmärkten haben wir für Dresden, Nürnberg, Regensburg, Seiffen und Pirna geschrieben. Im Süden lohnen sich die Weihnachtsmärkte in Wien, Linz und Salzburg, im Osten unser Überblick über die Weihnachtsmärkte in Polen. Und wenn du einmal über die Grenze zu uns nach Tschechien willst, such dir etwas aus den schönsten Weihnachtsmärkten in Tschechien aus, zum Beispiel in Prag, Brünn oder Liberec.

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