Aktualizováno 27.9.2026
Im Süden Balis dreht sich alles um Strand, Surfbretter und Beachclubs. Eine Autostunde landeinwärts wird es plötzlich grün, feucht und leise: Ubud und Umgebung sind das kulturelle und spirituelle Herz der Insel, ein Städtchen zwischen Reisterrassen, Flusstälern und Dschungelschluchten, von dem aus du auch die Vulkane im Hochland erreichst. Wir wollten eigentlich nur ein paar Tage bleiben. Am Ende war es mehr als eine Woche, und wir sind jeden Tag in eine andere Richtung losgefahren. Hier steht, wo du in Ubud am besten wohnst, welche 14 Orte sich im Ort und in der Umgebung lohnen und was du vor der Reise wissen solltest.
Warum ausgerechnet Ubud: ein kurzer Blick zurück
Der Name kommt vom balinesischen Wort ubad, Medizin. Die Gegend war schon immer für ihre Heilkräuter bekannt, und viele Besucher sagen heute, dass Ubud vor allem Kopf und Seele heilt. Über Jahrhunderte gehörte Ubud zum Einflussbereich des Königreichs Gianyar und war schon im 18. Jahrhundert ein kulturelles Zentrum. Die örtlichen Fürsten holten Maler, Musiker und Kunsthandwerker hierher, um die traditionelle balinesische Kultur zu bewahren. Im 20. Jahrhundert kamen europäische Künstler dazu. Einer der bekanntesten war der Deutsche Walter Spies, der sich 1927 in Campuhan am Zusammenfluss zweier Flüsse niederließ und die moderne balinesische Malerei entscheidend mitprägte. Ihr Einfluss ist in den Galerien und Museen der Stadt bis heute zu spüren.
TIPP: Buch deine Unterkunft in Ubud rechtzeitig. Wir haben erst in letzter Minute gesucht, die Auswahl war schon ziemlich dünn, und wir mussten zwischendurch sogar umziehen.
Was Ubud vom Rest Balis unterscheidet
Warum kommen so viele Reisende nach Ubud zurück? Es ist vor allem die Stimmung: der Rhythmus des Dorflebens, die Opfergaben vor jeder Haustür und die Art, wie Natur, Kultur und Glaube hier ganz selbstverständlich ineinandergreifen.
- Ubud ist ruhiger als der Süden und tickt in einem ganz anderen Tempo.
- Hier findest du Tempel, traditionellen Tanz und altes Kunsthandwerk auf engstem Raum.
- Dschungel, Reisfelder und heilige Quellen liegen direkt vor der Tür.
- Digitale Nomaden, Yogis und alle, die eine Community suchen, treffen sich hier.

Ubud und Umgebung: wo du am besten wohnst
Wo du in Ubud am besten wohnst, hängt davon ab, was du vorhast. Du kannst direkt im Zentrum wohnen und alles zu Fuß erledigen, oder etwas außerhalb zwischen Reisfeldern und Dschungel. Das Schöne an Ubud: Auch hübsche kleine Hotels mit Pool und Frühstück sind hier sehr günstig, vor allem außerhalb der Hauptsaison. Wir haben mehrere Unterkünfte ausprobiert, die meisten im Zentrum, weil uns das zum Arbeiten am besten passte.
Im Zentrum von Ubud
Das Zentrum ist ideal, wenn du zu Fuß zum Markt, zum Königspalast und zu den Tempeln willst und Restaurants und Cafés gleich um die Ecke haben möchtest. Rechne tagsüber aber mit viel Trubel, vor allem mit Rollern auf den engen Straßen. Eine gute Strategie: ein paar Nächte im Zentrum, danach raus ins Grüne.
TIPP: Am besten gefallen hat es uns im Zentrum HIER, und das Frühstück war obendrein hervorragend.
Unterkunft außerhalb des Zentrums: Reisfelder und Dschungel
Wer mehr Ruhe und mehr Dschungel will, wohnt ein Stück außerhalb, zum Beispiel in Peliatan, in Sayan oder bei Campuhan. Morgens hörst du dort nur Vögel und Frösche, rundherum ist alles grün, und abends bist du trotzdem schnell im Ort zum Essen oder zu einer Tanzaufführung.
Tipp: Am besten teilst du deinen Aufenthalt auf, ein paar Nächte im Zentrum und ein paar in einer ruhigeren Gegend mitten in der Natur. So erlebst du beide Seiten von Ubud.

Ubud und Umgebung: 14 Orte, die du sehen solltest
Ubud ist nicht nur ein hübsches Städtchen, sondern auch die ideale Basis für Ausflüge in den Dschungel und auf die Vulkane. Manches erreichst du zu Fuß direkt aus dem Zentrum, anderes mit einer kurzen Fahrt auf dem Roller oder mit einem Fahrer. Das sind die Orte, die uns am besten gefallen haben und die dir sicher auch gefallen werden. Für die nähere Umgebung empfehlen wir einen Roller, für die größeren Touren kannst du einen Ausflug über GetYourGuide buchen, meist mit Guide, der auf den Vulkanen ohnehin Pflicht ist. Wenn du den Rest der Insel planst, findest du alle großen Highlights in unserem Überblick über die Bali Sehenswürdigkeiten.
Mount Batur (Gunung Batur)
Der Batur ist mit 1.717 Metern der bekannteste und am leichtesten zugängliche Vulkan Balis. Für uns ist er ein ganz besonderer Ort: Oben am Krater haben wir uns verlobt, und es war einer der schönsten Momente der ganzen Reise.
Los geht es in der Region Kintamani, meist im Dorf Toya Bungkah oder beim Tempel Pura Jati. Mit dem Fahrer bist du von Ubud aus in etwa anderthalb Stunden dort. Die klassische Tour läuft nachts: Start zwischen zwei und drei Uhr morgens, damit du den Sonnenaufgang am Gipfel erlebst. Die Alternative ist der Sonnenuntergang, bei dem du oben fast allein bist. Genau das haben wir gemacht und es keine Sekunde bereut. Der Weg führt über Vulkanschotter und Lavagestein, das letzte Stück ist steiler, technisch aber nicht schwierig.

Oben erwartet dich der Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang über dem Batur-See, ein Panorama über die umliegenden Berge und oft auch der Blick zum Mount Agung. Nach dem Abstieg halten die meisten Touren an heißen Quellen oder zum Frühstück mit Blick in die Caldera. Für uns war es einer der besten Ausflüge auf ganz Bali, also: unbedingt machen!

Mount Agung (Gunung Agung)
Der höchste und heiligste Berg Balis, der Agung, spielt in einer ganz anderen Liga als der Batur. Mit gut 3.000 Metern überragt er die ganze Insel. Von Ubud aus fährst du je nach Route zu den Startpunkten beim Pura Besakih oder beim Pura Pasar Agung. Der Aufstieg ist lang und körperlich deutlich anstrengender. Über Besakih kommst du auf den eigentlichen Gipfel und brauchst dafür meist sechs bis acht Stunden nur für den Aufstieg. Die Route über Pasar Agung ist kürzer, endet aber am Kraterrand. Beide führen durch steiles Gelände, über Geröll und Lavafelder, fast ohne Schatten. Ohne Guide darfst du nicht hinauf, und während großer Zeremonien bleibt der Berg für Wanderer oft gesperrt.
Mount Abang
Der Abang ist die weniger bekannte Alternative zum Batur und genau richtig, wenn du ohne Menschenmassen in die Berge willst. Der Startpunkt liegt ebenfalls in der Gegend von Kintamani am Rand der Caldera, von Ubud etwa anderthalb Stunden entfernt.
Der Trek ist ruhiger, führt durch Wald und dann über einen Grat mit schönen Blicken auf den Batur-See und die Vulkane ringsum. Rechne mit einer etwas längeren Tour als am Batur, und das letzte Stück ist steil und bei Nässe rutschig, sodass du stellenweise die Hände brauchst. Dafür triffst du kaum andere Wanderer und erlebst eine sehr ursprüngliche Stimmung.
Sacred Monkey Forest Sanctuary (Affenwald)
Der Affenwald von Ubud ist keine bloße Touristenattraktion, sondern ein heiliger Wald mit Tempeln, moosbewachsenen Statuen und uralten Bäumen. Dichter Dschungel, feuchte Luft und das ständige Rascheln und Kreischen ringsum sorgen für eine besondere Atmosphäre. Zwischen den Tempeln leben mehrere Hundert Makaken. Sie sind an Menschen gewöhnt, bleiben aber wilde Tiere. Am besten kommst du frühmorgens, wenn es noch ruhig ist. Ein schöner Spaziergang, aber stell dich auf freche Affen ein, die auf Menschen springen und alles klauen, was nicht festgehalten wird. Sonnenbrille, Flasche und Snacks verstaust du deshalb besser im Rucksack. Und falls dich doch ein Affe beißt oder kratzt, lass das sofort ärztlich anschauen, denn auf Bali kommt Tollwut vor.
TIPP: Die Tickets kannst du ganz bequem online kaufen und musst dich vor Ort um nichts mehr kümmern.

Pura Taman Saraswati
Der Saraswati-Tempel gehört zu den schönsten Orten in Ubud. Zum Eingang führt ein Weg mitten durch einen Teich voller Lotusblüten, und die ganze Anlage wirkt ruhig und harmonisch. Geweiht ist der Tempel der Göttin der Weisheit und der Künste, und besser könnte man den Charakter von Ubud kaum zusammenfassen.
Ubud Art Market
Der Markt von Ubud ist lebendig, bunt und chaotisch. Du findest Kleidung, Schmuck, geflochtene Taschen, Bilder und Souvenirs aller Art. Handeln ist üblich und gehört zur lokalen Kultur, also ruhig ein Gegenangebot machen. Am angenehmsten ist es frühmorgens, wenn noch weniger los ist.
Ubud Palace (Königspalast)
Der Königspalast mitten im Zentrum ist das Symbol des historischen Ubud. Tagsüber lohnt sich ein kurzer Besuch wegen der traditionellen Architektur und der fein geschnitzten Tore. Abends verwandelt sich der Palast in eine Bühne: Dann gibt es hier traditionelle balinesische Tanzaufführungen, begleitet von einem Gamelan-Orchester.

Kaffeeverkostung mit Kopi Luwak
Du trinkst gern Kaffee und probierst gern ungewöhnliche Dinge? Dann geh zu einer Kaffeeverkostung. Rund um Ubud gibt es viele kleine Kaffeeplantagen, auf denen du balinesischen Kaffee, aber auch Tees und Kräuteraufgüsse probieren kannst. Am bekanntesten ist der Kopi Luwak, dessen Bohnen den Darm eines Fleckenmusangs passiert haben. Zum Besuch gehört meist eine kurze Erklärung, wie Kaffee angebaut und verarbeitet wird, und eine Probierrunde mit mehreren Sorten, oft mit Blick auf Dschungel oder Reisfelder. Viele Plantagen halten die Tiere allerdings in Käfigen. Wenn dir das wichtig ist, frag vorher nach, woher die Bohnen kommen.
Unsere Verkostung fand in einem modernen Resort mit Pools und Restaurant statt, dort kannst du also gut noch ein paar Stunden bleiben und entspannen. Stell dich nur auf Touristenpreise ein.

Campuhan Ridge Walk
Der leichte Spaziergang über einen Hügelkamm oberhalb des Zusammenflusses zweier Flüsse gehört zu den schönsten Erlebnissen rund um Ubud. Am besten gehst du ihn frühmorgens oder zum Sonnenuntergang, wenn das Licht am schönsten und die Hitze erträglicher ist. Perfekt, wenn du den Kopf freibekommen willst, ohne lange unterwegs zu sein.
Reisterrassen von Tegallalang
Tegallalang sind die bekanntesten Reisterrassen Balis. Steile Hänge, sattes Grün und das traditionelle Bewässerungssystem Subak ergeben eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Komm am besten gleich morgens, bevor sich die Terrassen mit Besuchern füllen, und das tun sie garantiert. Reis ist hier nicht einfach eine Feldfrucht, sondern Teil des Glaubens und des Alltags. Und falls dir die Zeit fehlt: Reisfelder siehst du rund um Ubud praktisch überall, du musst also nicht unbedingt zu den touristischsten fahren.

Tirta Empul
Die heiligen Quellen von Tirta Empul gehören zu den wichtigsten hinduistischen Stätten Balis. Gläubige kommen hierher, um sich im kühlen Quellwasser rituell zu reinigen. Schon das Zuschauen, wenn Einheimische beten und unter den Wasserspeiern stehen, geht unter die Haut. Und wenn du das Ritual selbst mitmachst, gehört es zu den ursprünglichsten Erfahrungen, die Bali zu bieten hat. Wir hatten uns sehr darauf gefreut, und es war wunderschön. Ein Erlebnis, an das wir bis heute gern zurückdenken.

Gunung Kawi
Das monumentale Felsheiligtum Gunung Kawi liegt in einem grünen Tal, die Reliefs sind direkt in die Felswand gemeißelt. Der Weg hinunter führt über viele Stufen zwischen Reisfeldern hindurch und an einem heiligen Fluss entlang. Gerade weil der Zugang etwas mühsamer ist, geht es hier meist ruhiger zu, und der Ort wirkt umso eindrucksvoller.
Goa Gajah
Die Elefantenhöhle ist eine uralte Kultstätte, in der sich hinduistische und buddhistische Elemente mischen. Schon der Eingang, ein aus dem Fels gehauenes Dämonengesicht, hat etwas Mystisches, und die Gärten, Wasserbecken und kleinen Tempel ringsum machen daraus einen angenehmen Stopp, an dem du kurz durchatmen kannst.
Tegenungan-Wasserfall
Der Tegenungan ist einer der am leichtesten erreichbaren Wasserfälle rund um Ubud, nur rund zehn Kilometer vom Zentrum entfernt. Du kannst dort baden oder einfach eine Pause in der Natur machen. Am schönsten ist es morgens, wenn weniger los ist und das Licht weicher.
Weitere Ausflüge ab Ubud
Wenn du mehr Zeit in Ubud hast, lohnen sich noch ein paar weitere Stopps in der Umgebung. Manche sind ideal für Familien, andere für Abenteurer, Fans von Kunsthandwerk oder Naschkatzen. Die meisten schaffst du an einem Tag mit einem privaten Fahrer.
- Bali Bird Park und Bali Reptile Park
- das Dorf Celuk und sein traditioneller Silberschmuck
- Hidden Canyon bei Sukawati
- Rafting auf dem Telaga Waja im Osten der Insel, näher an Ubud auch auf dem Ayung
- Alas Harum (Reisfelder, Aussichtspunkte, Schaukeln)
- POD Chocolate Factory
Essen, Yoga und Entspannung in Ubud
Ubud ist nicht nur das Zentrum von Kultur und traditionellem Kunsthandwerk, sondern auch die Yoga-Hauptstadt Balis. Überall gibt es Yogastunden, Workshops, Meditationen und Retreats. Das Angebot richtet sich allerdings klar an Touristen, und so sehen auch die Preise aus. Beim Essen hast du die Wahl zwischen unzähligen guten Restaurants, und auf der Karte steht weit mehr als nur Nasi Goreng und gebratene Nudeln, von balinesischen Warungs bis zu veganen Cafés. Was wir dir am meisten ans Herz legen: Massagen. Sie kosten hier nur ein paar Euro und sind ein Bruchteil dessen, was du in Deutschland zahlst.
Anreise und unterwegs in Ubud
Einen regulären Direktflug aus Deutschland nach Bali gibt es nicht. Von Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf fliegst du mit einem Umstieg, etwa in Doha, Dubai, Istanbul oder Singapur, und bist insgesamt meist 17 bis 20 Stunden unterwegs. Du landest am Flughafen Ngurah Rai (DPS) bei Denpasar, von dort sind es knapp 40 Kilometer nach Ubud. Je nach Verkehr brauchst du dafür gut eine Stunde, im Feierabendstau auch deutlich mehr. Am entspanntesten ist ein vorab gebuchter Fahrer, der dich direkt am Ausgang abholt.
Vor Ort bietet der Roller die größte Freiheit. Denk aber daran, dass du dafür einen echten Motorradführerschein brauchst: Die deutsche Schlüsselzahl B196 gilt nur in Deutschland, und ohne passende Klasse im internationalen Führerschein zahlt die Reiseversicherung im Ernstfall oft nicht. Wenn du dir das Fahren nicht zutraust, funktionieren private Fahrer für halbe oder ganze Tagesausflüge sehr gut. Taxis im Zentrum sind oft in lokalen Verbänden organisiert, den Preis machst du vor der Fahrt aus. Grab und Gojek dürfen in manchen Teilen Ubuds nicht abholen, außerhalb des Zentrums klappt es meist besser. Und wenn du von Ubud weiter auf die Nachbarinseln willst, legen die Boote nach Nusa Penida und Lembongan in Sanur ab, rund eine Stunde entfernt. Welche Insel sich lohnt, liest du in unserem Artikel über die Inseln um Bali.
Wetter in Ubud und wann du hinfahren solltest
In Ubud herrscht tropisches Klima mit Temperaturen um 25 bis 30 °C das ganze Jahr über. Die trockenere Zeit dauert ungefähr von April bis Oktober, die regenreicheren Monate sind November bis März, wobei es dann oft nur kurz und heftig schüttet. Für uns Deutsche praktisch: Unsere Sommerferien fallen genau in die Trockenzeit, und im deutschen Winter ist es auf Bali zwar feuchter, aber grün und warm. Weil Ubud im Landesinneren und etwas höher liegt, ist das Klima meist angenehmer als an der Küste, und abends wird es spürbar frischer.
Wichtig für Vulkantouren: Seit 2025 schreibt die Provinz Bali für Batur, Agung, Abang und Batukaru einen lizenzierten lokalen Guide vor, und während großer Zeremonien sind Besteigungen gesperrt. Wann das Wetter für die Touren am besten passt, liest du in Bali beste Reisezeit.
Ubud und Umgebung: häufige Fragen (FAQ)
Lohnt sich Ubud auf Bali?
Ja, Ubud lohnt sich auf jeden Fall, und für viele Reisende ist es sogar der spannendste Teil der Insel. Hier lernst du die kulturelle und spirituelle Seite Balis kennen: Tempel, traditionellen Tanz, Reisfelder und den Alltag der Einheimischen. Wenn du Ruhe, Natur, gutes Essen, Yoga und eine ursprüngliche Atmosphäre suchst, gehört Ubud unbedingt auf deine Route.
Wie viele Tage sollte man in Ubud einplanen?
Für den Ort selbst mit Affenwald, Palast, Markt und Campuhan Ridge Walk reichen zwei volle Tage. Wenn du auch die Umgebung sehen willst, also Tegallalang, Tirta Empul, Gunung Kawi und eine Tour auf den Mount Batur, plane vier bis fünf Nächte ein. Wir wollten nur ein paar Tage bleiben und sind am Ende über eine Woche geblieben.
Wo wohnt man in Ubud am besten?
Im Zentrum wohnst du, wenn du alles zu Fuß erreichen und abends Restaurants und Tanzaufführungen vor der Tür haben willst. Ruhiger und grüner sind Peliatan, Sayan oder die Gegend um Campuhan, dort bist du trotzdem schnell im Ort. Am besten kombinierst du beides: ein paar Nächte im Zentrum, dann ein paar zwischen den Reisfeldern.
Was ist besser, Seminyak oder Ubud?
Das hängt davon ab, was für einen Urlaub du suchst. Seminyak ist ein Badeort an der Küste mit Stränden, Beachclubs, Shopping, Bars und Restaurants, Ubud liegt im Landesinneren und bietet Ruhe, Natur, Kultur und spirituelle Erlebnisse. Willst du Nachtleben, Sonnenuntergänge am Meer und mehr Trubel, passt Seminyak oder Canggu besser. Wenn du dich nach Reisfeldern, Tempeln, Yoga und einem langsameren Tempo sehnst, ist Ubud die bessere Wahl. Ideal ist es, beides zu kombinieren.
Ist Ubud ein Partyort?
Nein, Ubud ist kein typischer Partyort. Es gibt zwar Bars und hin und wieder Abende mit Livemusik, aber keine wilden Partys und keine Nachtclubs wie in Seminyak oder Canggu. Abende in Ubud bestehen eher aus einem guten Essen, einer traditionellen Tanzaufführung oder einem ruhigen Drink. Wenn du vor allem feiern willst, ist Ubud nicht dein Hauptziel.
Wie kommt man vom Flughafen nach Ubud?
Vom Flughafen Ngurah Rai bei Denpasar sind es knapp 40 Kilometer nach Ubud. Je nach Verkehr dauert die Fahrt gut eine Stunde, zu Stoßzeiten auch länger. Am bequemsten ist ein vorab gebuchter Fahrer oder Transfer, alternativ nimmst du ein Taxi vom offiziellen Schalter im Ankunftsbereich.
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