Aktualizováno 22.10.2026
Ein Weihnachtsmarkt Wien ist kein einzelner Markt, sondern gleich rund zwanzig, und jeder hat seinen eigenen Charakter. Im November hüllt sich die Stadt in Tausende Lichter, an jeder Ecke duftet es nach Zimt, Punsch, Vanille und gebrannten Mandeln. Romantik, Tradition und richtig gutes Essen: Genau diese Mischung ist der Grund, warum viele jedes Jahr im Advent wiederkommen. Wer Weihnachten liebt, sollte Wien im Advent einmal erlebt haben. Die ersten Märkte auf dem Stephansplatz und vor Schloss Schönbrunn öffnen schon am 6. November 2026, der große Christkindlmarkt vor dem Rathaus folgt am 13. November, und am längsten halten Schönbrunn, der Prater und der Eislaufplatz am Rathaus durch, bis 6. Januar 2027. Unten findest du Termine und Öffnungszeiten aller wichtigen Märkte, Hotels in Laufnähe, einen Plan für ein langes Wochenende, die Anreise aus Deutschland und Österreich, was du probieren solltest und zwölf Tipps, was du in Wien im Winter unternehmen kannst.
Weihnachtsmarkt Wien kurz & knapp
- Hauptmarkt: Wiener Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz von Freitag, 13.11., bis 26.12.2026, täglich 10:00 bis 22:00 Uhr, an Heiligabend bis 18:30 Uhr (laut Veranstalter)
- Am frühesten: Stephansplatz und Schönbrunn ab 6.11.2026, als letzte starten Belvedere und Maria-Theresien-Platz am 20.11.
- Am längsten: Schönbrunn, Wintermarkt im Prater und der Eislaufplatz am Rathaus bis 6.1.2027, Belvedere bis 31.12., die meisten kleineren Märkte schließen am 23.12.
- Eintritt: auf allen Märkten frei, du zahlst nur Essen, Getränke, Fahrgeschäfte und das Eislaufen
- Eislaufen: Eistraum am Rathaus vom 13.11.2026 bis 6.1.2027, an Silvester geschlossen, ein weiterer Eislaufplatz in Schönbrunn
- Übernachten: im 1. Bezirk rund um Stephansdom und Oper, günstiger im 7. und 8. Bezirk bei Spittelberg und Rathaus (Tipps unten)
- Anreise: am bequemsten mit Railjet oder ICE zum Wien Hauptbahnhof, mit dem Auto nur mit Vignette und am besten auf einen P+R-Parkplatz an der U-Bahn
- Preise: Punsch rund 5 bis 7 € plus Pfand für das Häferl
- Ideal für: ein langes Wochenende von Freitag bis Sonntag, abends die Märkte, tagsüber Schönbrunn, Belvedere, Kaffeehäuser und Konzerte

Hotels für den Weihnachtsmarkt Wien: wo übernachten
Rein theoretisch schaffst du die wichtigsten Märkte in Wien an einem Tag. Nur kommt das Schönste erst nach Einbruch der Dunkelheit: wenn das Rathaus angestrahlt wird, die Bäume im Rathauspark leuchten und die Luster über dem Graben angehen. Bei einem Tagesausflug sitzt du dann schon wieder im Zug. Wir würden aus dem Advent in Wien ein langes Wochenende machen. Abends gehst du zu Fuß ins Hotel, nach dem Punsch muss niemand mehr fahren, und vor allem kannst du die Märkte am Freitagabend und am Sonntagvormittag besuchen, wenn man zwischen den Ständen noch normal durchkommt. Am Samstagabend steht man am Rathaus dicht an dicht.
Am praktischsten wohnst du im 1. Bezirk (Innere Stadt) zwischen Stephansdom, Oper und Rathaus: Stephansplatz, Am Hof, Freyung und Rathausplatz erreichst du dann alle zu Fuß. Etwas günstiger und trotzdem nah dran sind der 7. Bezirk rund um Spittelberg und Mariahilfer Straße sowie der 8. Bezirk, die Josefstadt, direkt hinter dem Rathaus. Wer mit dem Zug kommt, kann auch am Hauptbahnhof schlafen: Von dort gehst du zu Fuß zum Belvedere und bist mit der U-Bahn in wenigen Minuten im Zentrum. Diese Hotels haben wir uns auf Booking angesehen:
- Hotel Sacher Wien: das legendäre Haus von 1876 gegenüber der Staatsoper, gleich neben der Kärntner Straße, zur Station Karlsplatz sind es laut Booking zwei Gehminuten. Für Paare, die sich den Advent so richtig gönnen wollen. Plus: im Erdgeschoss das Café Sacher mit der Original-Sachertorte, dazu Antiquitäten und Gemälde im ganzen Hotel.
- Boutiquehotel Das Tyrol: Vier-Sterne-Boutiquehotel direkt an der Mariahilfer Straße gegenüber dem MuseumsQuartier, der Spittelberg-Markt liegt gleich um die Ecke. Für alle, die ein Designhotel und Weihnachtsshopping auf der Mariahilfer Straße verbinden wollen. Plus: Sauna und Dampfbad sind inklusive, perfekt nach einem Abend in der Kälte.
- Hotel Rathaus – Wein & Design: historisches Gebäude im 8. Bezirk, ein paar Gehminuten hinter dem Rathaus. Für Weinliebhaber. Plus: Jedes Zimmer ist einem österreichischen Winzer gewidmet, und im Haus gibt es über 450 österreichische Weine.
- Hotel Zipser: familiengeführtes Drei-Sterne-Hotel in einem Jugendstilhaus in der Josefstadt, laut Booking nur 100 Meter vom Rathaus und der U-Bahn-Station Rathaus entfernt. Für alle, die Christkindlmarkt und Eislaufplatz um die Ecke haben wollen, ohne ein Vermögen auszugeben. Plus: Zum Spittelberg gehst du etwa zehn Minuten.
- Motel One Wien-Hauptbahnhof: direkt am Hauptbahnhof, wo die Railjets aus München, Salzburg und Graz ankommen. Für alle, die mit dem Zug anreisen und den Koffer nicht quer durch die Stadt ziehen wollen. Plus: Zum Belvedere und seinem Weihnachtsmarkt sind es zehn Minuten zu Fuß, ins Zentrum mit der U-Bahn etwa fünf.
- Wombat’s City Hostel Vienna Naschmarkt: Hostel in einem Haus mit historischer Fassade, fünf Gehminuten vom Naschmarkt und der U4-Station Kettenbrückengasse. Für Freundesgruppen, Studierende und alle, die lieber beim Punsch nicht sparen. Plus: eigene Bar und nur eine U-Bahn-Station bis zum Karlsplatz mit dem Art Advent.
Weitere Hotels, Pensionen und Apartments vergleichst du im Unterkunftsangebot für Wien.
💡 Tipp: Die Adventwochenenden sind in Wien Hochsaison, und Hotels im Zentrum kosten am Wochenende deutlich mehr als unter der Woche. Buch also früh, am besten schon im Oktober, und wenn es geht, probier es mit einem Aufenthalt von Sonntag bis Mittwoch. Am vollsten ist es an den Wochenenden vor Weihnachten und am 8. Dezember: Mariä Empfängnis ist in Österreich Feiertag, die Geschäfte haben offen und Märkte wie Innenstadt sind voll.
Weihnachtsmarkt Wien als Kurztrip: Plan für ein langes Wochenende
So würden wir ein Adventwochenende in Wien zusammenstellen. Die großen Märkte heben wir uns für den Abend auf, wenn alles leuchtet, die kleineren und die bei den Schlössern für den Vormittag, und dazwischen bleibt Zeit für Kaffeehaus und Museum.
- Freitag: Anreise am Vormittag oder Mittag, einchecken und mit Einbruch der Dunkelheit direkt auf den Rathausplatz. Christbaum, leuchtende Herzen im Rathauspark und eine Stunde auf dem Eis (Tipp Nr. 1). Zum Abendessen zu Fuß auf den Spittelberg, wo zwischen den Ständen in den Gassen vor allem Wienerinnen und Wiener stehen (wo du dich aufwärmen kannst).
- Samstag: vormittags mit der U4 nach Schönbrunn: Markt im Ehrenhof, Schlossführung oder Tiergarten (Tipp Nr. 5, Tipp Nr. 9). Nachmittags Klimts „Kuss“ im Belvedere und der Markt vor dem Schloss (Tipp Nr. 6). In der Dämmerung ein Spaziergang durch die Innenstadt: Stephansplatz, die Lichter am Graben (Tipp Nr. 2), Am Hof und Freyung. Abends ein Adventkonzert (Tipp Nr. 4) oder der Lichterpfad Imperial Lights im Schlosspark.
- Sonntag: morgens auf den Turm des Stephansdoms (Tipp Nr. 3) oder in die Hofburg (Tipp Nr. 8), danach Art Advent auf dem Karlsplatz und Kaffee und Torte im Kaffeehaus. Wer noch Energie hat, fährt am Nachmittag in die Therme (Tipp Nr. 10). Der Zug nach Hause darf ruhig erst am Abend gehen.
Und geht das auch an einem Tag? Aus Linz ja, mit dem Zug bist du in rund anderthalb Stunden in Wien und abends wieder zu Hause. Aus Salzburg oder Graz sind es etwa zweieinhalb Stunden pro Strecke, das ist sportlich, aber machbar. Aus München sitzt du rund vier Stunden hin und vier zurück, da wird der Tagesausflug zur Gewalttour: früh los, nachmittags Stephansplatz, Am Hof und Freyung, im Dunkeln Rathausplatz und mit einem späten Zug heim. Das funktioniert, aber Schönbrunn, Belvedere und das abendliche Wien in Ruhe fallen dann weg. Wer einen Tag mehr hat, kann das Wochenende um einen Ausflug nach Bratislava verlängern (Tipp Nr. 12).
Warum sich der Weihnachtsmarkt in Wien lohnt
Wien hat im Advent rund zwanzig Märkte, und keiner gleicht dem anderen. Vor dem neugotischen Rathaus ist es die große Show mit Christbaum, Karussell und Eislaufplatz im Park, am Spittelberg sind es romantische Gassen mit Kunsthandwerk, bei Schönbrunn und Belvedere die kaiserliche Kulisse barocker Schlösser, auf dem Karlsplatz Kunstschaffende und Bio-Essen unter der Kuppel der Karlskirche. Wenn du die großen deutschen Märkte wie in Nürnberg oder Dresden kennst, wirst du überrascht sein, wie verschieden die Wiener Märkte untereinander sind.
Der zweite Grund ist alles drumherum. Kaffeehäuser, in denen du eine Stunde bei einer einzigen Melange sitzen kannst und keiner dich rauswirft, Adventkonzerte, die Ballsaison, die an Silvester beginnt, und Straßen in der Innenstadt, über denen Lichterluster hängen. Die Märkte sind hier eher der Vorwand, um herzukommen. Das beste Stück Wien liegt oft auf dem Weg zwischen ihnen.
Anreise aus Deutschland und Österreich und Parken
Mit dem Zug. Die bequemste Variante. Railjets von ÖBB und DB fahren aus München über Salzburg, Linz und St. Pölten direkt zum Wien Hauptbahnhof, aus München dauert das rund vier Stunden. Aus Nürnberg und Frankfurt kommst du mit dem ICE über Passau und Linz nach Wien, aus Graz mit dem Railjet in etwa zweieinhalb Stunden, und zwischen Salzburg, Linz und Wien fährt außerdem die Westbahn. Vom Hauptbahnhof bringt dich die U1 direkt zum Stephansplatz. Kauf die Tickets früh und mit Sitzplatzreservierung, die Adventsamstage sind oft ausgebucht. Wir suchen Verbindungen und kaufen Tickets in den Apps von ÖBB und WienMobil, wo du gleich auch den Fahrschein für die Wiener Öffis bekommst.
Mit dem Fernbus oder Flugzeug. Günstiger ist der Fernbus, FlixBus fährt unter anderem aus München, Nürnberg, Salzburg und Linz nach Wien. Die Fahrt dauert etwas länger als mit dem Zug, und prüf vor dem Kauf, an welcher Haltestelle in Wien der Bus ankommt, nicht alle Verbindungen halten am Hauptbahnhof. Aus Berlin, Hamburg oder Köln ist das Flugzeug eine Option: Vom Flughafen Wien (VIE) kommst du mit dem City Airport Train oder der S-Bahn in die Stadt.
Mit dem Auto. Aus Bayern über Passau oder Salzburg und dann die Westautobahn A1, aus München sind es laut Routenplaner rund 400 km und gut vier Stunden, aus Passau knapp 290 km, aus Linz rund 180 km, aus Graz über die A2 knapp 200 km. Auf österreichischen Autobahnen brauchst du eine Vignette: Für den Pkw kostet die 1-Tages-Vignette 9,60 € und die 10-Tages-Vignette 12,80 € (laut ASFINAG-Tarifen für 2026). Die Tagesvignette gilt nur für den Kalendertag, für ein Wochenende mit Übernachtung lohnt sich also die 10-Tages-Vignette. In Wien ist Kurzparken in der ganzen Stadt gebührenpflichtig, werktags meist von 9:00 bis 22:00 Uhr und höchstens zwei Stunden, bezahlt wird per App HandyParken oder mit Parkscheinen aus der Trafik. Fahr nicht mit dem Auto ins Zentrum. Am günstigsten stellst du es auf einem Park-&-Ride-Parkplatz an einer U-Bahn-Endstation ab, etwa P+R Hütteldorf an der U4, wenn du über die A1 aus dem Westen kommst, oder P+R Leopoldau an der U1 bei Anreise aus dem Norden (orientierungsweise rund 4,60 € pro Tag), und fährst mit der U-Bahn weiter. Noch einfacher ist ein Hotel mit Garage.
Mit der Busreise. Wer sich um nichts kümmern will, bucht eine Busreise, ein- und mehrtägige Adventfahrten nach Wien bieten viele Reiseveranstalter an. Wir sind so als Studierende ein paarmal gefahren und es war schön, du musst nur damit leben, dass Programm und Abfahrtszeit die Reiseleitung bestimmt.
In Wien bist du am besten mit U-Bahn und Straßenbahn unterwegs. Ein Einzelfahrschein kostet in der App 3 €, fürs Wochenende lohnt sich das 24-Stunden-Ticket (orientierungsweise rund 10 €) oder die Wochenkarte. Tickets für 48 und 72 Stunden verkaufen die Wiener Linien seit 2026 nicht mehr. Zum Rathaus fährt die U2 (Rathaus) und die Straßenbahnlinien 1, 71 und D (Rathausplatz/Burgtheater), zum Stephansdom U1 und U3 (Stephansplatz), nach Schönbrunn die U4 (Schönbrunn), zum Karlsplatz U1, U2 und U4.
Weihnachtsmärkte Wien 2026: Termine und Öffnungszeiten
Die Saison 2026 beginnt am Freitag, 6. November, mit den Märkten auf dem Stephansplatz und vor Schloss Schönbrunn. Eine Woche später, am Freitag, 13. November, kommen der Christkindlmarkt vor dem Rathaus und die meisten anderen Märkte dazu, die letzten beiden großen (Belvedere und Maria-Theresien-Platz) starten am 20. November. Der erste Advent fällt 2026 auf den 29. November, am ersten Adventwochenende hat also wirklich alles offen. Die meisten Märkte in der Innenstadt schließen am 23. Dezember, Rathausplatz, Stephansplatz und Maria-Theresien-Platz am 26. Dezember, und wer zwischen den Jahren kommt, hat das Belvedere bis Silvester und Schönbrunn und den Prater bis Heilige Drei Könige. Die Übersicht basiert auf dem, was die Veranstalter und der WienTourismus bis Mitte Oktober 2026 veröffentlicht haben:
| Markt | Termin 2026 | Öffnungszeiten | Typisch |
| Rathausplatz (Wiener Christkindlmarkt) | 13.11. bis 26.12. | täglich 10:00–22:00 | größter Markt, Christbaum, Herzen im Park, Eislaufplatz |
| Schönbrunn | 6.11.2026 bis 6.1.2027 | täglich 10:00–21:00, ab 25.12. bis 19:00 | Schlosskulisse, Eislaufplatz, Neujahrsmarkt |
| Stephansplatz | 6.11. bis 26.12. | täglich 11:00–21:00 | kleiner Markt unter dem Dom |
| Belvedere (K&K Weihnachtsmarkt) | 20.11. bis 31.12. | Mo–Fr 11:00–21:00, Sa–So 10:00–21:00 | Barockschloss, abends Jazz und Swing |
| Maria-Theresien-Platz | 20.11. bis 26.12. | Mo–Fr 11:00–21:00, Sa–So 10:00–21:00 | zwischen zwei Museen, Kunsthandwerk |
| Schwarzenbergplatz (neu) | 13.11. bis 26.12. | Mo–Fr 11:00–21:00, Sa–So 10:00–21:00 | Lichtinstallationen am Brunnen |
| Spittelberg | 13.11. bis 23.12. | Mo–Fr 14:00–21:30, Sa–So 11:00–21:30 | Stände in engen Gassen |
| Freyung (Altwiener Christkindlmarkt) | 14.11. bis 23.12. | täglich 10:00–21:00 | älteste Tradition, Krippen, Glas |
| Am Hof | 13.11. bis 23.12. | Mo–Do 11:00–21:00, Fr–So 10:00–21:00 | Kunsthandwerk, Gastro bis 22:00 |
| Karlsplatz (Art Advent) | 13.11. bis 23.12. | täglich 12:00–20:00 | Kunstschaffende, Bio-Essen |
| Uni Campus (Altes AKH) | 13.11. bis 23.12. | Mo–Do 14:00–22:00, Fr 14:00–23:00, Sa 11:00–23:00, So 11:00–21:00 | Studierende, Eisstockschießen, Attraktionen für Kinder |
| Prater (Wintermarkt am Riesenradplatz) | 20.11.2026 bis 6.1.2027 | Mo–Fr 12:00–22:00, Sa–So 11:00–22:00 | Konzerte, Fahrgeschäfte, Riesenrad |
| Türkenschanzpark | 13.11. bis 23.12. | Mo–Fr 15:00–22:00, Sa–So 12:00–22:00 | Markt im Park für Einheimische |
| Hirschstetten | 12.11. bis 20.12. | Do–So 10:00–20:00 | Weihnachtsschau in den Blumengärten |
Die Termine stammen von den Websites der einzelnen Veranstalter und aus der Übersicht von WienTourismus. Beim Türkenschanzpark nennt wien.info den 14. November als Start, der Veranstalter auf seiner Website den 13. November, in der Tabelle steht die Angabe des Veranstalters.
Öffnungszeiten an den Feiertagen
Normalerweise haben die Märkte vom Vormittag bis 21 oder 22 Uhr offen, Details in der Tabelle. Achtung an den Feiertagen. An Heiligabend (Donnerstag, 24.12.2026) schließt der Rathausplatz um 18:30 Uhr, Schönbrunn und Stephansplatz um 16:00 Uhr, Maria-Theresien-Platz und Schwarzenbergplatz haben vom 24. bis 26. Dezember nur von 11:00 bis 16:00 Uhr offen, das Belvedere am 24. und 31. Dezember von 11:00 bis 17:00 Uhr und der Prater am 24. Dezember von 11:00 bis 17:00 Uhr. Der Türkenschanzpark bleibt an Heiligabend zu. Ab dem 25. Dezember haben Schönbrunn und Stephansplatz bis 19:00 Uhr offen. Die Märkte auf der Freyung, Am Hof, am Spittelberg und auf dem Karlsplatz enden am 23. Dezember. Essens- und Getränkestände haben meist etwas länger offen als die Stände mit Geschenken (Am Hof Gastro bis 22:00, am Karlsplatz bis 21:00 Uhr).
Christbaum-Illumination in Wien 2026
Den großen Christbaum vor dem Rathaus schenkt jedes Jahr ein anderes österreichisches Bundesland der Stadt Wien, und seine feierliche Illumination gehört zur Eröffnung des Christkindlmarkts, traditionell in den ersten Tagen nach dem Marktstart. Woher der Baum 2026 kommt und wann genau er erstrahlt, hat die Stadt noch nicht veröffentlicht, sobald es bekannt ist, ergänzen wir es hier. Die Illumination ist einer der vollsten Abende des ganzen Advents. Wenn du nicht unbedingt dabei sein musst, heb dir den Baum für einen anderen Tag auf. Er leuchtet danach jeden Abend.
Weihnachtsmarkt Wien 2026: Programm
Ein detailliertes Programm für 2026 haben bisher nur einige Veranstalter veröffentlicht (Freyung, Türkenschanzpark und der Wintermarkt im Prater), die anderen bringen es meist im November heraus. Sobald es da ist, ergänzen wir es hier. Was zu welchem Markt gehört, wissen wir aber schon jetzt:
Rathausplatz: der größte Markt, Herzerlbaum und Eislaufen
Der Wiener Christkindlmarkt vor dem Rathaus ist das Symbol des Wiener Advents und einer der größten Weihnachtsmärkte Europas. Am Eingang empfängt dich ein mehrere Meter langer Torbogen mit Kerzen, dahinter Dutzende Stände mit Christbaumschmuck, Spielzeug, Kunsthandwerk, Süßem und Punsch, und über allem das angestrahlte neugotische Rathaus. Im Rathauspark sind alle Bäume beleuchtet, und einer davon, der Herzerlbaum mit leuchtenden roten Herzen, ist bei Verliebten ein beliebtes Fotomotiv. Für Kinder gibt es ein zwölf Meter hohes Etagenkarussell und im Park die Weihnachtswelt mit Rentierzug, Krippenweg, Kinderhütte und eigenem Eislaufplatz (laut wien.info).
Gleich neben dem Markt läuft man im Park auf dem Eistraum Schlittschuh, mehr dazu in Tipp Nr. 1. Im Rathaus wird an allen vier Adventwochenenden gesungen (Tipp Nr. 4). An Wochenendabenden drängen sich hier Leute aus ganz Europa, für einen entspannten Bummel sind ein Werktag oder der Freitag kurz nach Einbruch der Dunkelheit besser. Hin kommst du mit der U2 bis Rathaus, mit den Straßenbahnlinien 1, 71 und D oder mit der U3 bis Volkstheater.

Weihnachtsmarkt Schönbrunn: im Ehrenhof des Schlosses
Der Markt vor der Sommerresidenz der Habsburger öffnet als erster und schließt als letzter: vom 6. November 2026 bis 6. Januar 2027, nach Weihnachten als Neujahrsmarkt. Die Stände stehen direkt im Ehrenhof und bieten traditionelles Handwerk, handgemachten Christbaumschmuck und regionales Essen. Es gibt einen Eislaufplatz, Eisstockbahnen und für Kinder ein Karussell, ein kleines Riesenrad, eine Kindereisenbahn und Weihnachtswerkstätten. Die Stimmung ist etwas ruhiger und eleganter als am Rathaus, und der Hof ist groß genug, dass du nicht ständig im Gedränge stehst. Der Markt ist gratis, die Schlossführung und der Lichterpfad Imperial Lights im Schlosspark kosten extra (Tipp Nr. 5). Mit der U4 bis Schönbrunn.

Belvedere und der neue Markt am Schwarzenbergplatz
Vor dem Oberen Belvedere entsteht vom 20. November bis 31. Dezember 2026 der K&K Weihnachtsmarkt, ein Weihnachtsdorf vor barocker Kulisse. Am schönsten ist es abends, wenn sich die Lichter der Stände im Teich vor dem Schloss spiegeln. Der Markt ist kleiner, hat eine gut ausgewählte Mischung aus Handwerk und Kulinarik, und laut Veranstalter gibt es ab 18:00 Uhr Lounge, Jazz und Electro-Swing. Ein guter Ort, wenn du dich vom größten Andrang in der Innenstadt erholen willst. Nur Achtung: In die Schlossgärten dürfen keine Hunde.
Neu im Jahr 2026 ist der Weihnachtszauber am Schwarzenbergplatz zwischen Belvedere und Ring. Der Markt steht vom 13. November bis 26. Dezember rund um den Hochstrahlbrunnen, den zusammen mit dem Park vor dem Palais Schwarzenberg Lichtinstallationen zum Leuchten bringen. Auf der Bühne gibt es Programm für Kinder und Erwachsene, und der Veranstalter verspricht auch einen leuchtenden „Ballroom“ mit Livemusik. Wie das in echt aussieht, weiß noch niemand, aber vom Belvedere sind es nur ein paar Minuten zu Fuß, das lässt sich gut verbinden.
Spittelberg: Markt in romantischen Gassen
Das Spittelbergviertel im 7. Bezirk, gleich hinter dem MuseumsQuartier, ist wie gemacht für alle, die enge Pflastergassen, Biedermeierhäuser und Lichterketten über dem Kopf lieben. Die Stände stehen nicht auf einem Platz, sondern verteilen sich auf Spittelberggasse, Stiftgasse, Schrankgasse und Gutenberggasse, man schlendert hier also eher, als dass man drängelt. Der Markt versteht sich als ökologische Veranstaltung mit Fokus auf regionale, faire und Bio-Produkte, Mehrweggeschirr und viel vegetarischem und veganem Essen. Für uns einer der schönsten Märkte in Wien, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit. Unter der Woche öffnet er erst um 14:00 Uhr, am Wochenende um 11:00 Uhr. Mit der U2 bis MuseumsQuartier oder der U3 bis Volkstheater.

Freyung, Am Hof und Stephansplatz: drei Märkte in der Altstadt
Diese drei Märkte liegen nah beieinander und lassen sich mit einem Spaziergang über den Graben verbinden. Auf der Freyung findet der Altwiener Christkindlmarkt statt, laut WienTourismus gab es hier schon 1772 zum ersten Mal einen Weihnachtsmarkt. Verkauft werden Krippen, gläserner Christbaumschmuck, Keramik und Kunsthandwerk, und täglich ab 16:00 Uhr erklingt auf dem Platz Adventmusik. Der Veranstalter hat das Programm für 2026 schon veröffentlicht: feierliche Eröffnung am Samstag, 14. November, um 17:00 Uhr, Vorführungen von Drechslern und Kerzenziehern, Volkstänze, Adventbläser, am Samstag, 28. November, Adventkranzbinden und eine Adventandacht mit Dompfarrer Toni Faber (mehr auf altwiener-markt.at).
Auf dem benachbarten Platz Am Hof ist die Atmosphäre ruhiger als am Rathaus, und trotzdem bist du mitten im Herzen Wiens. Neben hochwertigen Handwerksgeschenken gibt es meist ein Musikprogramm mit Chören und Livemusik, und die Essensstände haben bis 22:00 Uhr offen. Ideal, wenn du deinen Punsch in relativer Ruhe trinken willst. Der Stephansplatz direkt unter dem Stephansdom hat etwa 40 Stände mit Produkten aus ganz Österreich und öffnet schon am 6. November. Es ist ein kleinerer Markt mitten in der Einkaufszone und entsprechend oft überfüllt. Schau vorbei, aber den Glühwein trinkst du besser woanders.
Karlsplatz: Art Advent für Kunstliebhaber
Auf dem Karlsplatz vor der barocken Karlskirche steht ein Weihnachtsmarkt mit künstlerischem und leicht alternativem Touch. Verkauft werden vor allem Kunst- und Designobjekte, originelle Schmuckstücke, Keramik und Glas, oft direkt von den Kunstschaffenden. Die gesamte Gastronomie ist bio-zertifiziert, das Programm ergänzen Installationen, Schauwerkstätten und Livebands, und für Kinder gibt es meist einen Spielbereich. Geöffnet ist vom 13. November bis 23. Dezember täglich 12:00 bis 20:00 Uhr, Essen und Trinken bis 21:00 Uhr. Wer ein Geschenk sucht, das es nicht auf jedem zweiten Markt gibt, ist hier richtig.
Maria-Theresien-Platz und das Weihnachtsdorf am Uni Campus
Das Weihnachtsdorf auf dem Maria-Theresien-Platz zwischen Kunsthistorischem und Naturhistorischem Museum kehrt heuer nach einem Jahr Pause in neuem Konzept zurück, und das bereits zum zwanzigsten Mal. Es hat rund 70 Stände mit Kunsthandwerk und handgemachtem Christbaumschmuck, und in beiden Museen gibt es während des Markts ein Kinderprogramm. Vom Rathaus ist es ein angenehmer Spaziergang über den Ring.
Das Gelände des Alten AKH im 9. Bezirk, heute Campus der Universität Wien, verwandelt sich seit 1999 in das Weihnachtsdorf Uni Campus. Hierher kommen vor allem Einheimische und Studierende, Touristenmassen gibt es kaum. Kinder freuen sich über einen Märchenwald, Fahrgeschäfte und am Wochenende Puppentheater und Weihnachtswerkstatt, Erwachsene über Eisstockbahnen und das Essensangebot zwischen den Bäumen. Die Abende sind hier die längsten von allen Märkten, freitags und samstags bis 23:00 Uhr, und jeden Dienstag von 19:00 bis 22:00 Uhr legt ein DJ auf und Studierende mit Ausweis bekommen günstigeren Punsch.
Prater, Türkenschanzpark und Hirschstetten
Der Wintermarkt am Riesenradplatz im Prater steht vom 20. November 2026 bis 6. Januar 2027 unter dem Motto „Der Prater rockt“, laut Veranstalter gibt es 37 Livekonzerte von Gospel über Soul bis Pop, normalerweise von Mittwoch bis Sonntag zwischen 19:00 und 20:30 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Saison beginnt am 20. November um 19:00 Uhr mit der Illumination des Riesenrads und einem Eröffnungskonzert, an Heiligabend wird schon von 13:00 bis 15:00 Uhr gespielt und an Silvester beginnt das Programm um 18:00 Uhr (das ganze Programm auf wintermarkt.at). Rund um den Pratermuseumsplatz steht ein Winterdorf mit Ständen, ein Teil der Fahrgeschäfte läuft auch im Winter (Winterzug, Geisterbahn, Autodrom), und im Gastgarten Luftburg gibt es eine winterliche Familienzone mit Gratis-Hüpfburg. An Silvester hat der Markt bis zwei Uhr früh offen. Mehr in Tipp Nr. 7.
Der große Markt im Türkenschanzpark im 18. Bezirk ist vor allem bei Einheimischen beliebt. Hier warten Stände mit Punsch, Maroni, Langos und Raclette, Glasbläser und anderes Handwerk, für Kinder ein Karussell und an den Adventsonntagen Programm: eine Show mit Riesenseifenblasen, Gypsy-Jazz, Jagdhornbläser und am Samstag, 5. Dezember, ab 15:00 Uhr der Nikolo, der Süßigkeiten verteilt (laut Veranstalter). Unter der Woche öffnet er erst um 15:00 Uhr. In den Blumengärten Hirschstetten im 22. Bezirk gibt es vom 12. November bis 20. Dezember, jeweils von Donnerstag bis Sonntag, eine Weihnachtsschau mit einem Markt für regionale Spezialitäten und Christbaumschmuck.
Was du probieren solltest
An jeder Ecke wartet Glühwein, vor allem aber Punsch, den es in Wien in Dutzenden Varianten gibt: Orangen-, Apfel-, Rum- oder Amarettopunsch und den alkoholfreien Kinderpunsch für Kinder und alle, die noch fahren müssen. Zum Essen gibt es Maroni, Bratkartoffeln und Ofenkartoffeln, Erdäpfelpuffer, Würste wie Bratwurst oder Käsekrainer mit Käse im Inneren und süßen Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster oder Apfelmus. Wir empfehlen das Gulasch im Brotlaib, das du auf vielen Märkten findest, und sind den gebrannten Mandeln verfallen, die du schon von Weitem riechst. Für zwischendurch passen Lebkuchen, Waffeln, Strudel oder ein Schokoapfel. Trdelník, den Baumstriezel aus Tschechien, siehst du hier und da, die Hauptrolle spielen aber österreichische Spezialitäten.
Heiße Getränke gibt es in Keramikhäferln mit Pfand, meist 4 bis 5 €. Bringst du die Tasse zurück, bekommst du das Geld wieder, oder du behältst sie als Souvenir. Jeder Markt hat sein eigenes Design, gib das Häferl also dort zurück, wo du es gekauft hast. Auf den Märkten am Stephansplatz, Maria-Theresien-Platz, Schwarzenbergplatz und am Uni Campus sind die beliebten Tassen in Form eines roten Stiefels heuer zum ersten Mal aus Glas.
Was kostet ein Glühwein in Wien auf dem Weihnachtsmarkt? Preise für 2026 veröffentlichen die Veranstalter nicht, und sie unterscheiden sich von Markt zu Markt. Grob kannst du mit diesen Beträgen rechnen:
| Was | Preis (Richtwert) |
| Glühwein oder Punsch (0,25 l) | 5–7 € |
| Pfand für das Häferl | 4–5 € |
| Heiße Schokolade, Tee | rund 5 € |
| Maroni, gebrannte Mandeln | rund 5 € |
| Wurst, Bratkartoffeln | rund 7–8 € |
| Kaiserschmarrn | rund 8 € |
| Kleinerer Christbaumschmuck und Geschenke | oft unter 15 € |
Auf den großen Märkten kannst du an größeren Ständen meist mit Karte zahlen, kleinere Händler und kleinere Märkte wollen aber oft Bargeld. Ein paar Euro in Münzen solltest du immer dabeihaben.
Ein bisschen Geschichte der Wiener Weihnachtsmärkte
Als Vorläufer der Wiener Weihnachtsmärkte gilt oft der „Dezembermarkt“, den Herzog Albrecht I. den Wiener Kaufleuten schon 1296 erlaubt haben soll. Mit Punsch-Romantik hatte das damals nichts zu tun: Die Leute deckten sich dort für den Winter ein. Eine direkte Linie zum heutigen Christkindlmarkt sehen Historiker eher skeptisch. Sicher ist, dass sich der Markt nach und nach zum vorweihnachtlichen Markt wandelte und im 18. Jahrhundert als „Nikolo- und Weihnachtsmarkt“ bekannt war. Der Altwiener Markt auf der Freyung leitet seine Tradition vom Jahr 1772 ab.
Lange hatte der Wiener Weihnachtsmarkt keinen festen Platz und zog zwischen Freyung, Am Hof und anderen Orten hin und her. Auf den Rathausplatz kam er erst 1975, ursprünglich als Provisorium für die Zeit, in der vor dem Messepalast (dem heutigen MuseumsQuartier) eine Tiefgarage gebaut wurde. Wie das mit Provisorien in Österreich so ist, blieb er für immer, und vor dem Rathaus wuchs ein Weihnachtsstädtchen, das heute zu den meistbesuchten in Europa gehört. Zur Tradition gehört auch der Christbaum, den jedes Jahr ein Bundesland der Stadt schenkt. Die jüngeren Märkte kamen erst in den letzten Jahrzehnten dazu: das Weihnachtsdorf am Uni Campus 1999, Maria-Theresien-Platz 2008, Stephansplatz 2013 und Schwarzenbergplatz 2026.
Weihnachtsbräuche in Österreich
Vieles an Weihnachten in Österreich kennst du aus Deutschland, vor allem aus dem Süden, ein paar Unterschiede gibt es aber:
- Die Geschenke bringt das Christkind am Abend des 24. Dezember, den Weihnachtsmann überlässt man hier dem Norden. Ins Zimmer mit dem Christbaum dürfen die Kinder erst, wenn das Glöckchen läutet.
- Auf dem Tisch an Heiligabend stehen Karpfen, Schnitzel, Ente oder Pute, gebacken werden Kekse (Vanillekipferl, Linzer Augen), und typisch ist das Kletzenbrot, ein Früchtebrot mit getrockneten Birnen.
- Anfang Dezember zieht der Krampus umher, ein gehörnter Teufel mit Holzmaske und Glocken, und in den Regionen finden laute Krampusläufe statt. Mit einem gemütlichen Knecht Ruprecht haben diese Gestalten wenig gemein. Den braven Kindern bringt am 6. Dezember dann der Nikolo Süßes.
- Das bekannteste Weihnachtslied der Welt, Stille Nacht, heilige Nacht, stammt aus Österreich und erklang zum ersten Mal am 24. Dezember 1818 in Oberndorf bei Salzburg.
Wo du dich nach dem Markt aufwärmen kannst
Nach einer Stunde zwischen den Ständen kommt der Moment, in dem du keinen weiteren Punsch im Häferl mehr willst, sondern einen Stuhl, Wärme und einen ordentlichen Kaffee. In Wien heißt das nur eins: Kaffeehaus. Hier ein paar Adressen nah an den Märkten:
- Café Landtmann (Universitätsring 4): klassisches Wiener Kaffeehaus neben dem Burgtheater, direkt gegenüber von Markt und Eislaufplatz am Rathaus. Ideal für Melange und Strudel zwischen Eislaufen und Ständen.
- Café Central (Herrengasse 14, Palais Ferstel): das berühmte Kaffeehaus mit Gewölbedecken, ein paar Schritte von der Freyung. Rechne mit einer Schlange am Eingang, am Vormittag geht es schneller.
- Demel (Kohlmarkt 14): die ehemalige k.u.k. Hofzuckerbäckerei zwischen Graben und Hofburg. Die Schaufenster mit den Zuckerbäcker-Kunstwerken sind im Advent ein Erlebnis für sich.
- Café Sacher (im Hotel Sacher, hinter der Oper): Original-Sachertorte dort, wo sie erfunden wurde. Schlangen sind hier die Regel, aber einmal im Leben lohnt es sich.
- Café Sperl (Gumpendorfer Straße 11): altes Wiener Kaffeehaus mit Billardtischen und ohne Touristentrubel, ein paar Gehminuten vom Spittelberg und vom Karlsplatz.
- Glacis Beisl (Breite Gasse 4): Wiener Beisl im MuseumsQuartier gleich beim Spittelberg, wenn du nach dem Markt im Sitzen etwas Warmes essen und ein Glas Wein trinken willst.
- Figlmüller (Bäckerstraße 6, ein paar Minuten vom Stephansdom): berühmte Wiener Schnitzel, die über den Tellerrand ragen. Im Advent reservierst du besser einen Tisch.
Worauf du achten solltest
- Taschendiebe. Auf den großen und vollen Märkten, vor allem auf Rathausplatz und Stephansplatz, sind Taschendiebe unterwegs. Trag Geldbörse und Handy in der Innentasche oder in einer geschlossenen Tasche vor dem Körper.
- Wochenenden und 8. Dezember. Freitagabend bis Sonntag ist es extrem voll, und der 8. Dezember ist in Österreich Feiertag. Wenn es geht, plan Wien von Sonntag bis Donnerstag. Du hast mehr von den Märkten, stehst weniger im Gedränge und die Unterkunft ist meist günstiger.
- Pfand für die Häferl. Gib die Tasse auf dem Markt und am besten an dem Stand zurück, wo du sie gekauft hast. Auf einem anderen Markt bekommst du das Pfand nicht zurück.
- Bargeld. Große Stände nehmen Karte, kleine oft nur Bargeld. Hab ein paar Euro dabei.
- Parken. Kurzparken ist in ganz Wien gebührenpflichtig, und Strafzettel werden auch ins Ausland zugestellt. Lass das Auto auf dem P+R-Parkplatz oder in der Hotelgarage (Anreise und Parken).
- Feiertage. An Heiligabend schließen die Märkte am Nachmittag, und die meisten kleineren Märkte in der Innenstadt enden schon am 23. Dezember. Wer zwischen den Feiertagen kommt, hat Schönbrunn, Belvedere und den Prater.
- Kälte. Auf den Märkten stehst du lange draußen, also zieh dich warm und in Schichten an, mit guten Schuhen, Mütze, Schal und Handschuhen.
12 Tipps, was du in Wien im Winter unternehmen kannst
Man kann nur wegen des Punschs zum Weihnachtsmarkt nach Wien fahren, aber es wäre schade, nicht zu sehen, was hier im Advent und im Winter sonst noch los ist. Hier sind zwölf Dinge, die wir mit den Märkten verbinden würden. Preise und Öffnungszeiten stammen von den Websites der Betreiber, als Richtwert und mit Stand Mitte Oktober 2026.
1. Eislaufen beim Eistraum vor dem Rathaus
Der Eislaufplatz im Rathauspark ist nicht einfach ein Oval aus Eis: Du läufst auf Eiswegen zwischen beleuchteten Bäumen, auf der einen Seite das Rathaus, auf der anderen das Burgtheater. Im Advent läuft der Eistraum am Christkindlmarkt vom 13. November 2026 bis 6. Januar 2027, täglich 10:00 bis 22:00 Uhr, an Heiligabend bis 18:30 Uhr, an Silvester ist geschlossen (laut christkindlmarkt.at). Vom 22. Januar bis 7. März 2027 wird auf dem Rathausplatz dann der große Wiener Eistraum mit über 10.000 m² aufgebaut. Schlittschuhe leihst du vor Ort, die Eintrittspreise für die Saison 2026 sind noch nicht veröffentlicht, wir ergänzen sie. Am wenigsten los ist werktags am Vormittag und spät am Abend.
2. Weihnachtsbeleuchtung am Graben und in der Kärntner Straße
Die schönste Weihnachtsdeko in Wien haben nicht die Märkte, sondern die Straßen. Über dem Graben hängen riesige Lichterluster, über Kärntner Straße, Kohlmarkt und Rotenturmstraße weitere Lichtergirlanden und Schmuck. Das ist gratis und sieht nach Einbruch der Dunkelheit am besten aus, wenn die Geschäfte noch offen haben und die Leute mit ihren Geschenktüten durch die Straßen ziehen. Lauf das auf dem Weg zwischen Stephansplatz und Am Hof ab, vom Stephansplatz über Graben und Kohlmarkt sind es zehn Minuten.

3. Stephansdom: Turm und Katakomben
Der Stephansdom ist von Montag bis Samstag 6:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, sonn- und feiertags ab 7:00 Uhr, in den hinteren Teil der Kirche kommst du gratis. Touristische Besichtigungen sind Montag bis Samstag 9:00 bis 11:30 und 13:00 bis 16:30 Uhr möglich, sonntags nur nachmittags, und sie können sich wegen Gottesdiensten ändern (laut stephanskirche.at). Auf den Südturm steigst du 343 Stufen, auf den Nordturm mit der riesigen Glocke Pummerin fährt ein Lift, und unter dem Dom kannst du mit Führung durch die Katakomben gehen. Türme und Katakomben kosten extra, aktuelle Preise findest du auf der Website des Doms. Vom Südturm siehst du das bunte Ziegeldach, das du von Postkarten kennst, und die ganze beleuchtete Innenstadt darunter.
4. Adventsingen im Rathaus und Konzerte
Im Festsaal des Wiener Rathauses findet bereits zum 44. Mal das Internationale Adventsingen statt: Mehr als 85 Chöre aus Österreich und dem Ausland singen hier an allen vier Adventwochenenden, jeweils von Freitag bis Sonntag zwischen 15:30 und 19:00 Uhr. Das Programm für 2026 veröffentlicht der Veranstalter im November auf christkindlmarkt.at, sobald es da ist, ergänzen wir es hier. Eine wunderbare Art, sich zwischen den Ständen aufzuwärmen.
Wien ist die Hauptstadt der klassischen Musik, Konzerte gibt es im Advent also jede Menge. In der Karlskirche werden regelmäßig Vivaldis Vier Jahreszeiten gespielt, im Stephansdom gibt es Adventkonzerte von Chören, im Kursalon Walzer und Operette, und im Musikverein und im Konzerthaus spielen Weltklasse-Orchester. Für Letztere besorgst du die Karten am besten Wochen im Voraus. Die Wiener Sängerknaben singen bei den Sonntagsmessen in der Hofburgkapelle.
5. Schloss Schönbrunn und der Lichterpfad Imperial Lights
Wenn du schon auf dem Markt vor dem Schloss bist, lass die Innenräume nicht aus. Das Schloss ist täglich 8:30 bis 17:30 Uhr geöffnet, die Tour durch die gesamte Beletage mit Audioguide (Palace Ticket) dauert etwa 75 Minuten und kostet 42 €, die kürzere Tour State Apartments etwa 40 Minuten für 30 € (laut schoenbrunn.at). Tickets kaufst du nur auf der offiziellen Website, das Schloss warnt selbst vor betrügerischen Anbietern.
Nach Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich der Schlosspark in den Lichtergarten Imperial Lights: ein etwa einstündiger Rundweg mit barocken Lichtinstallationen, vom 6. November 2026 bis 6. Januar 2027 täglich von 16:30 bis 22:00 Uhr, letzter Einlass um 20:30 Uhr. Tickets kosten für Erwachsene ab 24 €, für Kinder von 6 bis 14 Jahren ab 13 €, der Eingang ist beim Meidlinger Tor. Schönbrunn feiert heuer 30 Jahre auf der UNESCO-Welterbeliste.
6. Klimts „Kuss“ im Belvedere
Im Oberen Belvedere hängt das berühmteste Bild Wiens, Klimts „Kuss“, und rundherum die größte Klimt-Sammlung der Welt, dazu Schiele und Kokoschka. Verbinde das mit dem Weihnachtsmarkt direkt vor dem Schloss: nachmittags die Galerie, im Dunkeln Glühwein mit Blick auf die angestrahlte Fassade. Tickets mit Zeitslot kaufst du online auf belvedere.at, dort findest du auch aktuelle Preise und Ausstellungen. Wer am Hauptbahnhof wohnt, geht zehn Minuten zu Fuß.
7. Riesenrad und Prater im Winter
Das Wiener Riesenrad dreht sich seit 1897 und ist laut Betreiber das älteste Riesenrad der Welt. Aus der Gondel in knapp 65 Metern Höhe siehst du über die ganze Stadt, am schönsten in der Dämmerung, wenn in Wien die Lichter angehen. Unter dem Rad liegt der Wintermarkt mit Konzerten (mehr oben im Programm) und rundherum der Wurstelprater, der 2026 seinen 260. Geburtstag feiert. Aktuelle Preise und Winteröffnungszeiten des Riesenrads findest du auf wienerriesenrad.com. Hin kommst du mit der U1 oder U2 bis Praterstern.
8. Hofburg und Sisi Museum
Die ehemalige Winterresidenz der Habsburger liegt ein paar Minuten von den Märkten Am Hof und auf der Freyung entfernt. In den Kaiserappartements und im Sisi Museum erfährst du, wie Kaiserin Elisabeth lebte, die die meisten von uns aus den Filmen mit Romy Schneider kennen. Wer auch Schönbrunn sehen will, spart mit dem Sisi Ticket: ein Ticket für Schönbrunn, das Sisi Museum mit den Kaiserappartements in der Hofburg und das Möbel Museum Wien kostet 60 € für Erwachsene und 38 € für Kinder (laut schoenbrunn.at). An einem verregneten Nachmittag das ideale Programm.
9. Tiergarten Schönbrunn
Der Tiergarten Schönbrunn im Schlosspark ist der älteste Zoo der Welt, gegründet 1752, und hat auch im Winter offen. Mit Kindern ist er ein gutes Vormittagsprogramm vor dem Markt im Ehrenhof, viele Tiere haben Innenhäuser, man kann also auch bei Kälte gut herumlaufen. Der Zoo ist im Classic Pass Plus enthalten (81 € für Erwachsene, 58 € für Kinder, gültig für Schloss, Zoo, Gärten und Glashäuser), für Familien gibt es ein Kombiticket für Kindermuseum, Irrgarten und Zoo um 39 €. Den Einzeleintritt findest du auf zoovienna.at.
10. Therme Wien
Nach zwei Tagen auf den Beinen in der Kälte wärmt nichts besser als Thermalwasser. Die Therme Wien in Oberlaa im Süden der Stadt ist eine der größten städtischen Thermenanlagen Europas, und du fährst mit der U1 bis zur Endstation Oberlaa. Geöffnet ist täglich 9:00 bis 22:00 Uhr, außer am 24. und 31. Dezember. Die Tageskarte kostet ab 34 €, mit Sauna und Kabine 59 € (laut thermewien.at). Der ideale Sonntagnachmittag vor der Heimfahrt.
11. Silvester in Wien
An Silvester verwandelt sich die Altstadt in eine einzige große Party, den Silvesterpfad. Auf den Plätzen vom Rathausplatz über Freyung, Am Hof, Graben und Stephansplatz bis zum Neuen Markt stehen Bühnen mit Musik und Stände, gefeiert wird traditionell vom Nachmittag bis zwei Uhr früh, und um Mitternacht tanzt man Walzer zur „Schönen blauen Donau“. Das Programm für Silvester 2026 hat die Stadt noch nicht veröffentlicht, sobald es da ist, ergänzen wir es hier. Bis in die Früh hat auch der Wintermarkt im Prater offen. Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Musikverein ist eher ein Fernseherlebnis, die Karten werden ein Jahr im Voraus verlost.
12. Ausflug nach Bratislava
Von Wien nach Bratislava ist es mit dem Zug etwa eine Stunde, bei einem längeren Aufenthalt kannst du also einen Halbtagesausflug zu weiteren Weihnachtsmärkten einbauen. Die Märkte in Bratislava auf dem Hauptplatz und dem Franziskanerplatz sind kleiner, günstiger und haben slowakische Spezialitäten wie Lokše (Kartoffelfladen), Cigánska pečienka und Met. Termine und Tipps findest du in unserem Artikel über den Weihnachtsmarkt in Bratislava.
Was wir anders machen würden
Wenn wir den Advent in Wien noch einmal planen würden, würden wir nicht zehn Märkte an einem Wochenende abklappern. In Wien ist die Versuchung groß, die Märkte sind an jeder Ecke und jeder ist ein bisschen anders, aber nach dem dritten Häferl Punsch und dem fünften Stand mit Christbaumschmuck verschwimmt alles. Die schönsten Momente hatten wir immer abseits des Trubels: in einer Seitengasse am Spittelberg, wo keine Musik mehr spielt und du nur das Klirren der Tassen hörst, oder Am Hof an einem Donnerstagnachmittag, wenn dort mehr Wiener als Touristen stehen.
Wir würden mehr ausprobieren. Statt des nächsten Kaiserschmarrns am Stand in ein Kaffeehaus gehen, über das noch niemand geschrieben hat, in einem ganz normalen Beisl Tafelspitz oder Gulaschsuppe bestellen, einen Punsch probieren, dessen Namen wir nicht aussprechen können. Die Hälfte unserer besten Wiener Erlebnisse stand auf keiner Liste.
Und wir würden das Handy in der Tasche lassen. Den Herzerlbaum im Rathauspark haben schon ein paar Millionen Menschen fotografiert, dein Foto wird die Welt nicht verändern. Viel mehr lohnt es sich, eine Stunde im Kaffeehaus zu sitzen, eine Melange zu bestellen, Zeitung im Holzhalter zu lesen und zuzusehen, wie draußen Schnee fällt. Die Wiener können das seit jeher, und der Advent ist die beste Zeit, es von ihnen zu lernen.
Häufige Fragen (FAQ)
Ab wann hat der Weihnachtsmarkt Wien 2026 geöffnet?
Die ersten Märkte auf dem Stephansplatz und vor Schloss Schönbrunn öffnen schon am 6. November 2026. Der große Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz und die meisten anderen Märkte (Spittelberg, Am Hof, Karlsplatz, Uni Campus, Schwarzenbergplatz) starten am Freitag, 13. November, die Freyung am 14. November und Belvedere, Maria-Theresien-Platz und der Wintermarkt im Prater am 20. November 2026.
Wie lange haben die Weihnachtsmärkte in Wien nach Weihnachten offen?
Die meisten Märkte in der Innenstadt (Freyung, Am Hof, Spittelberg, Karlsplatz) enden am 23. Dezember. Rathausplatz, Stephansplatz, Maria-Theresien-Platz und Schwarzenbergplatz haben bis 26. Dezember offen, das Belvedere bis 31. Dezember und Schönbrunn, der Wintermarkt im Prater und der Eislaufplatz am Rathaus sogar bis 6. Januar 2027.
Was sind die Öffnungszeiten der Weihnachtsmärkte in Wien 2026?
Der Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz hat täglich 10:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, an Heiligabend bis 18:30 Uhr. Schönbrunn täglich 10:00 bis 21:00 Uhr, Stephansplatz 11:00 bis 21:00 Uhr, Freyung 10:00 bis 21:00 Uhr, Spittelberg werktags ab 14:00 und am Wochenende ab 11:00 bis 21:30 Uhr. An Heiligabend schließen die Märkte am Nachmittag.
Welcher ist der schönste Weihnachtsmarkt in Wien?
Der größte und bekannteste ist der Christkindlmarkt vor dem Rathaus mit Christbaum, Herzerlbaum im Park und Eislaufplatz. Die schönste Kulisse haben die Märkte vor den Schlössern Schönbrunn und Belvedere, am romantischsten ist für uns der Spittelberg mit seinen Ständen in engen Gassen. Für originelle Geschenke ist der Art Advent auf dem Karlsplatz am besten.
Was kostet ein Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt in Wien?
Preise für 2026 veröffentlichen die Veranstalter nicht. Als Richtwert kannst du für Punsch oder Glühwein mit 5 bis 7 € rechnen, plus 4 bis 5 € Pfand für das Häferl, das du zurückbekommst, wenn du die Tasse zurückgibst. Maroni oder gebrannte Mandeln kosten rund 5 €, eine Wurst oder Bratkartoffeln rund 7 bis 8 €.
Wie komme ich mit dem Zug zum Weihnachtsmarkt nach Wien?
Aus München fahren Railjets von ÖBB und DB über Salzburg und Linz direkt zum Wien Hauptbahnhof, das dauert rund vier Stunden. Aus Nürnberg und Frankfurt kommst du mit dem ICE über Passau, aus Graz mit dem Railjet, zwischen Salzburg, Linz und Wien fährt auch die Westbahn. Vom Hauptbahnhof bringt dich die U1 direkt zum Stephansplatz, zum Rathaus dann die U2 oder die Straßenbahn. Kauf die Tickets früh und mit Reservierung, die Adventwochenenden sind oft ausgebucht.
Wo parke ich beim Weihnachtsmarkt in Wien?
Fahr nicht mit dem Auto ins Zentrum, Kurzparken ist in ganz Wien gebührenpflichtig. Am günstigsten ist ein P+R-Parkplatz an einer U-Bahn-Endstation, zum Beispiel Hütteldorf an der U4 bei Anreise über die A1 aus dem Westen oder Leopoldau an der U1 bei Anreise aus dem Norden, und weiter mit der U-Bahn. Für die österreichischen Autobahnen brauchst du eine Vignette, die 10-Tages-Vignette kostet 12,80 €.
Hat der Eislaufplatz am Rathaus auch nach Weihnachten offen?
Ja. Der Eistraum im Rathauspark hat vom 13. November 2026 bis 6. Januar 2027 geöffnet, täglich 10:00 bis 22:00 Uhr, an Heiligabend bis 18:30 Uhr, an Silvester ist geschlossen. Vom 22. Januar bis 7. März 2027 läufst du dann auf dem großen Wiener Eistraum auf dem Rathausplatz.
Wohin als Nächstes
Wien ist im Advent großartig, aber nicht die einzige Adresse. Wer noch woandershin will, findet bei uns weitere Tipps:
- Weihnachtsmarkt Bratislava, Weihnachtsmarkt Linz und Weihnachtsmarkt Salzburg, wenn dir eine Stadt nicht reicht
- Weihnachtsmarkt Brünn, Weihnachtsmarkt Olmütz und Weihnachtsmarkt Uherské Hradiště, als Abstecher nach Tschechien
- Weihnachtsmarkt Prag und die Übersicht der schönsten Weihnachtsmärkte in Tschechien
- Weihnachtsmarkt Dresden, Nürnberg und die ganze Übersicht der Weihnachtsmärkte in Deutschland
- Weihnachtsmarkt Krakau, Breslau und die schönsten Weihnachtsmärkte in Polen
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