Schweiz · 3.7.2026

Zermatt Wetter: Klimatabelle, beste Reisezeit und wann das Matterhorn frei ist

Aktualizováno 27.9.2026

Mitte Juni, unser erster Morgen in Zermatt: blauer Himmel, das Matterhorn steht so scharf über dem Tal, dass es fast unecht aussieht. Um eins ziehen Wolken auf, eine Stunde später ist der Berg komplett verschwunden, und es regnet. Am nächsten Tag lief alles genau umgekehrt. Wer das Zermatt Wetter verstehen will, muss vor allem eins wissen: Das Dorf liegt auf rund 1.600 Metern, und hier oben kippt das Wetter innerhalb weniger Stunden. Eine Mütze gehört auch im August ins Gepäck.In diesem Artikel findest du die Klimatabelle von Zermatt Monat für Monat, die beste Reisezeit zum Wandern und zum Skifahren, die Temperaturen oben am Gornergrat und am Klein Matterhorn, eine Packliste und die Antwort auf die Frage, die sich fast jeder stellt: Wann zeigt sich das Matterhorn ohne Wolken?

Zermatt Wetter auf einen Blick

  • Höhe: Das Dorf liegt auf rund 1.610 m – Bergklima mit kalten Nächten, auch im Hochsommer.
  • Zum Wandern am besten: Juli und August (tagsüber um 20 °C, Wege schneefrei), ruhiger und oft klarer im September.
  • Zum Skifahren am besten: Dezember bis März; mehr Sonne und längere Tage im Februar und März.
  • Das Matterhorn siehst du am ehesten morgens – nachmittags kommen oft Wolken und Gewitter.
  • Schnelle Wetterwechsel: auch im Sommer Zwiebellook, Windjacke und Mütze.
  • Niederschlag: Zermatt liegt in einem trockenen inneralpinen Tal (rund 640 mm im Jahr), im Sommer gibt es aber Nachmittagsgewitter.

Zermatt Wetter: wie das Klima im Hochtal funktioniert

Zermatt liegt ganz hinten im Mattertal im Kanton Wallis, je nach Quelle auf 1.608 bis 1.620 Metern – und genau so fühlt sich das Klima auch an. Lange, kalte Winter, kurze und milde Sommer und ein großer Unterschied zwischen Tag und Nacht. Im wärmsten Monat, dem Juli, erreicht das Thermometer tagsüber im Mittel rund 20 °C, nachts fällt es auf etwa 8 °C. Die Viertausender rundherum – allen voran das Matterhorn mit 4.478 m – tragen das ganze Jahr über Schnee und Eis.Was Zermatt von vielen anderen Alpenorten unterscheidet: Es liegt in einer der trockensten Ecken der Alpen. Die hohen Gebirgsketten rundherum fangen den größten Teil der Feuchtigkeit ab, bevor sie ins Tal kommt. Nach den Normwerten von MeteoSchweiz (1991–2020) fallen im Dorf nur rund 640 mm Niederschlag im Jahr – weniger als im deutschen Durchschnitt. Dazu kommen gut 1.650 Sonnenstunden. Das heißt aber nicht, dass es hier immer trocken und ruhig ist.Das Wichtigste, was du dir über das Wetter in Zermatt merken solltest, ist das Tempo der Wechsel. Vormittag und Nachmittag können sich hier anfühlen wie zwei Jahreszeiten. Ein klarer Morgen zieht gegen Mittag zu, die Sonne weicht dem Wind, und im Sommer folgt oft ein Gewitter. Anspruchsvolle Touren und Fotos vom Matterhorn planst du deshalb auf den Vormittag – dazu gleich mehr.
💡 Tipp: In der Höhe ist die Sonne viel stärker als im Flachland. Selbst an einem kühlen Tag holst du dir schnell einen Sonnenbrand. Sonnencreme und Sonnenbrille gehören auch im Winter auf die Piste, denn der Schnee reflektiert die Strahlung zusätzlich.

Bergweiler oberhalb von Zermatt im Nebel

Zermatt Wetter nach Monaten: die Klimatabelle

Die folgende Tabelle zeigt die mittleren Höchst- und Tiefstwerte und den Niederschlag in Zermatt für jeden Monat. Die Zahlen sind gerundete Normwerte der MeteoSchweiz-Station Zermatt (1.638 m) für die Jahre 1991–2020 – oben am Gletscher ist es natürlich deutlich kälter. Einzelne Jahre weichen ab, schau deshalb vor der Reise immer in die aktuelle Vorhersage (die Links findest du weiter unten).
MonatTagsüber °CNachts °CNiederschlag / SchneeWofür
Januarca. 1ca. −742 mm, Schnee, gute SchneedeckeSkifahren, sicherer Schnee
Februarca. 2ca. −730 mm, trockenster Monat, PulverschneeSkifahren, längere Tage
Märzca. 6ca. −433 mm, Schnee, immer mehr SonneFrühlingsskifahren, Sonne
Aprilca. 10ca. −140 mm, Schneeschmelze, oben noch SchneeSaisonende, Zwischensaison
Maica. 14ca. 377 mm, nassester MonatZwischensaison, vieles geschlossen
Junica. 18ca. 770 mm, Regen, NachmittagsgewitterStart der Wandersaison, Blütezeit
Julica. 20ca. 859 mm, NachmittagsgewitterHochsaison zum Wandern
Augustca. 20ca. 868 mm, NachmittagsgewitterHochsaison zum Wandern
Septemberca. 15ca. 551 mm, stabiler, oft klarbeste Zeit für Touren, ruhiger
Oktoberca. 11ca. 157 mm, erster Schnee in der HöheHerbstfarben, Zwischensaison
Novemberca. 5ca. −365 mm, der Schnee kommtZwischensaison, Ruhe
Dezemberca. 2ca. −647 mm, Schnee, AdventStart der Skisaison, Weihnachten
Was heißt das für deine Planung?
  • Am wärmsten sind Juli und August – tagsüber im Mittel um 20 °C, in der Sonne fühlt es sich wärmer an. Badewetter ist das trotzdem nicht, eher Wanderwetter für T-Shirt und Fleece.
  • Am kältesten ist der Januar, mit einem Monatsmittel von rund −4 °C und Nächten um −7 °C, an klaren Tagen auch kälter. Am Gletscher und an den Bergstationen musst du mit noch tieferen Werten und Wind rechnen.
  • Der meiste Niederschlag fällt im späten Frühling und im Sommer – aber kaum als Dauerregen, sondern als Schauer und Gewitter am Nachmittag. Morgens ist es meist klar.
  • Der trockenste Monat ist der Februar – ein Grund, warum er zu den beliebtesten Skimonaten gehört. Die meisten Sonnenstunden pro Tag hat dagegen der Juli.

Beste Reisezeit für Zermatt

Zermatt hat im Grunde zwei volle Saisons – Sommer und Winter – und dazwischen zwei ruhige Zwischensaisons. Welche die richtige ist, hängt nur davon ab, was du vorhast.

Sommer (Juni–September): Wandern und Touren

Wenn du zum Wandern, für die Aussichtspunkte und fürs Matterhorn ohne Ski kommst, sind Juli und August die beste Zeit. Die Wege sind schneefrei, Bergbahnen und Hütten laufen im Vollbetrieb, die Wiesen blühen, und die Temperaturen sind angenehm zum Gehen. Unser heimlicher Favorit ist aber der September: Das Wetter ist oft stabiler und klarer als im Hochsommer, es sind weniger Leute unterwegs, die Unterkünfte werden günstiger, und das Matterhorn zeigt sich häufiger. Nur die Morgen sind dann schon frisch.
💡 Tipp: Touren und Bergfahrten zu den Aussichtspunkten (Gornergrat, Matterhorn Glacier Paradise) planst du am besten morgens. Nicht nur wegen der Sicht auf den Berg, sondern auch weil Nachmittagsgewitter im Sommer keine Seltenheit sind – und auf einem offenen Grat in 3.000 Metern Höhe ist das kein Spaß.

Matterhorn über grünen Almwiesen bei Zermatt

Winter (Dezember–März): Skifahren

Dank Gletscher gehört Zermatt zu den schneesichersten Skigebieten der Alpen – Schnee gibt es praktisch den ganzen Winter über. Die Hauptsaison läuft von Dezember bis März. Dezember und Januar bringen viel Schnee und Weihnachtsstimmung, dafür sind die Tage kurz und es ist am kältesten. Februar und März sind für uns der goldene Mittelweg: Schnee liegt immer noch reichlich, die Sonne wärmt schon, die Tage sind länger, und auf den Terrassen der Bergrestaurants sitzt du mittags im Pulli. Über die Verbindung ins italienische Cervinia fährst du außerdem auf der italienischen Seite und bekommst dort deinen Aperol oft günstiger.Verschneite Grate und Gletscher bei Zermatt

Zwischensaison (April–Mai, Oktober–November): Ruhe und niedrigere Preise

Seien wir ehrlich: Die Zwischensaison ist ein Glücksspiel. Im späten Frühling (April–Mai) und im Spätherbst (Oktober–November) ist Zermatt am ruhigsten und am günstigsten, dafür musst du Kompromisse machen. Ein Teil der Bahnen und Restaurants macht Revisionspause, zum Skifahren ist es nicht mehr oder noch nicht ideal, und das Wetter ist wechselhaft. Der Mai ist laut Klimanormwerten obendrein der nasseste Monat des Jahres. Wenn du vor allem Ruhe und Atmosphäre suchst und dich nicht störst, dass nicht alles offen hat, kannst du hier sparen. Für bestimmte Erlebnisse solltest du aber die Hauptsaison wählen.Unterkünfte in Zermatt für deinen Reisezeitraum findest du hier →

Wetter und Matterhorn: wann der Gipfel wolkenfrei ist

Mal ehrlich: Die meisten fahren wegen einer einzigen Sache nach Zermatt – sie wollen das Matterhorn sehen. Und der Berg hat seinen eigenen Kopf. Hier geht es nur um die Frage, wann du ihn ohne Wolken erwischst. Was es rund um den Gipfel sonst zu sehen gibt, haben wir in unseren 17 Zermatt Sehenswürdigkeiten zusammengetragen.Es gilt eine einfache, aber verlässliche Regel: Die beste Sicht aufs Matterhorn hast du frühmorgens. Nach der Nacht ist die Luft am ruhigsten, und der Gipfel ist meist frei. Sobald die Sonne das Tal aufheizt, bilden sich Wolken um den Berg, und bis zum Nachmittag hüllt ihn oft die sogenannte „Fahne“ ein – eine Wolkenschleppe, die sich am Gipfel bildet. Hübsch auf dem Foto, aber die Spitze selbst versteckt sie.
💡 Tipp: Für das berühmte Foto vom Matterhorn mit Spiegelbild im See stehst du bei Sonnenaufgang auf und gehst zum Stellisee oder zum Riffelsee. Morgens liegt das Wasser still, der Berg ist frei und Leute sind kaum unterwegs. Ab neun, zehn Uhr kommt Wind auf, und die Ruhe ist vorbei.
Das Zweite, was du wissen solltest: Auch wenn es in Zermatt bewölkt ist, kann oben die Sonne scheinen – und umgekehrt. Schau dir deshalb die Webcams der Bergstationen (Gornergrat, Matterhorn Glacier Paradise) an, bevor du ein Bahnticket kaufst. Wenn unten Nebel liegt, hast du über der Inversion oft blauen Himmel und ein Wolkenmeer unter dir.
Matterhorn und Riffelsee mit Schneeresten

Was du für Zermatt einpacken solltest

Für Bergwetter gibt es eine Grundregel: Zwiebelprinzip, Zwiebelprinzip, Zwiebelprinzip. Statt einer dicken Jacke lieber mehrere dünne Schichten, die du im Laufe des Tages an- und ausziehst, je nachdem, wie das Wetter umschlägt. Und das tut es oft – siehe oben.

Im Sommer (Juni–September)

  • T-Shirts und Fleece – tagsüber reicht das T-Shirt, morgens und abends brauchst du einen Pulli oder eine leichte Fleecejacke.
  • Wasserdichte Windjacke – Pflicht wegen der Nachmittagsgewitter und des Windes auf den Graten.
  • Lange Wanderhose und bequeme, am besten wasserdichte Schuhe.
  • Mütze und dünne Handschuhe – auch im August, vor allem wenn du mit der Bahn über 3.000 m fährst.
  • Sonnenbrille und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor – in der Höhe ist die Sonne gnadenlos.

Im Winter (Dezember–März)

  • Eine richtige Winterjacke, Funktionsunterwäsche, Mütze, Schlauchschal und zwei Paar Handschuhe.
  • Skibrille und Gesichtscreme – Frost, Wind und Sonne zusammen setzen der Haut zu.
  • Schuhe mit griffiger Sohle – die Gassen sind oft verschneit und glatt (und in Zermatt gehst du ohnehin viel zu Fuß, das Dorf ist autofrei).
💡 Tipp: Egal wann du fährst: Nimm einen kleinen Rucksack mit, in den eine Schicht extra, Wasser und etwas zu essen passen. Auf einer Wanderung über dem Tal kannst du Sonne, Wind und Schauer an einem einzigen Nachmittag erleben.

Webcams und Wetterbericht: wo du das Zermatt Wetter live prüfst

Weil das Wetter hier so schnell wechselt, lohnt sich vor jeder Bergfahrt ein Blick auf die aktuelle Lage. Diese Quellen nutzen wir selbst:
  • Webcams der Bergstationen – auf matterhornparadise.ch, der Seite der Zermatt Bergbahnen, findest du 360°-Livecams unter anderem vom Matterhorn Glacier Paradise, Trockener Steg, Schwarzsee, Riffelberg, Gornergrat, Sunnegga und Rothorn, dazu Kameras auf der italienischen Seite in Cervinia. Der schnellste Weg herauszufinden, ob das Matterhorn jetzt frei ist.
  • Bergfex – übersichtliche Mehrtagesvorhersage mit Neuschnee und Sonnenscheindauer, dazu Schneehöhen und Links zu den Webcams.
  • Meteoblue – detaillierte Bergvorhersage mit Meteogramm und stündlicher Niederschlagswahrscheinlichkeit.
  • MeteoSchweiz (der offizielle Schweizer Wetterdienst) und yr.no – zuverlässig fürs Gebirge.
  • Kachelmannwetter und wetter.com – auf Deutsch, gut für den schnellen Überblick über die nächsten Tage.
Keine Vorhersage ist in den Bergen hundertprozentig, für ein bis zwei Tage im Voraus ist sie heute aber ziemlich genau. Längere Prognosen nimmst du nur als grobe Richtung und hast immer einen Plan B für schlechtes Wetter (Matterhorn Museum – Zermatlantis, Wellness, Cafés im Dorf).Wenn du deine Zeit in Zermatt auch bei unsicherem Wetter voll nutzen willst, lohnt es sich, ein paar Aktivitäten vorab zu reservieren. Ausflüge und Erlebnisse in Zermatt bei GetYourGuide →

Wetter im Dorf und oben am Gletscher

Die Zahlen in der Tabelle oben gelten für das Dorf Zermatt auf rund 1.600 Metern. Sobald du in eine Bahn steigst, ändert sich das Klima mit jedem Höhenmeter. Als Faustregel nimmt die Temperatur pro 100 Höhenmeter um etwa 0,6 bis 0,7 Grad ab. Zwischen dem Dorf und der Bergstation am Klein Matterhorn liegen gut 2.200 Höhenmeter – also rund 13 bis 15 °C Unterschied. Wenn im Dorf im August angenehme 18 °C herrschen, liegt die Temperatur am Matterhorn Glacier Paradise (3.883 m) nur wenige Grad über null, und mit Wind fühlt es sich noch kälter an.Es geht nicht nur um die Temperatur. Oben weht mehr Wind, die Sonne brennt viel stärker, und das Wetter schlägt schneller um. Bewölkt im Tal heißt außerdem nicht bewölkt am Berg: Dank Inversion fährst du oft aus dem Nebel im Dorf hinauf über ein Wolkenmeer in den blauen Himmel. Genau deshalb lohnt sich vor jeder Bergfahrt der Blick auf die Webcam der Zielstation.
OrtSommer (Jul/Aug)Winter (Januar)Wofür
Dorf Zermatt (rund 1.610 m)tagsüber um 20 °C, nachts um 8 °Ctagsüber um 0 °C, nachts um −7 °CWandern, Ausgangspunkt, Spaziergänge
Gornergrat (3.089 m)orientierend 3 bis 10 °Corientierend −8 bis −17 °CAussichtspunkt, Blick aufs Matterhorn
Matterhorn Glacier Paradise (3.883 m)orientierend −2 bis +5 °Corientierend −13 bis −22 °CGanzjahres-Skigebiet, Aussichtspunkt
💡 Tipp: Egal wann du mit der Bahn hochfährst: Pack auch im Sommer Mütze, Handschuhe und eine warme Schicht ein. An den Bergstationen frierst du im T-Shirt selbst an einem sonnigen Augustvormittag, und der Wind drückt die gefühlte Temperatur noch weiter nach unten.

Ganzjährig Skifahren auf dem Gletscher

Zermatt ist einer der ganz wenigen Orte in den Alpen, an denen du das ganze Jahr über Ski fahren kannst – neben dem Hintertuxer Gletscher in Tirol. Möglich macht das das Gletschergebiet rund um das Matterhorn Glacier Paradise, die höchstgelegene Seilbahn-Bergstation Europas; der Aussichtspunkt auf dem Klein Matterhorn liegt auf 3.883 m. Auf dem Theodulgletscher stehen nach Angaben der Zermatt Bergbahnen auch im Sommer bis zu 21 Pistenkilometer bereit, je nach Schneelage. In den warmen Monaten fährst du aber vor allem vormittags: Sobald die Sonne den Schnee auf dem Gletscher aufweicht, schließen die Pisten, in der Regel gegen Mittag. Wer im Juli oder August auf die Ski will, muss also früh aufstehen.In der Winter-Hauptsaison ist das Gletschergebiet mit dem großen Skigebiet über Zermatt und mit dem italienischen Cervinia verbunden. Schnee und Betrieb sind hier auch dann verlässlich, wenn tiefer gelegene Skiorte mit Schneemangel kämpfen.

Schnee in Zermatt nach Monaten

Dank der Höhe und des Gletschers ist Zermatt eines der schneesichersten Skigebiete der Alpen. Die folgenden Werte sind orientierende langjährige Mittelwerte der Schneehöhe auf den Pisten, getrennt für den unteren und den oberen Teil des Gebiets. Jeder Winter ist anders, aber das Muster ist meist ähnlich: Die Schneedecke wächst den ganzen Winter über und ist hoch oben an den Hängen im März und April am mächtigsten.
MonatUnten im SkigebietOben im SkigebietBedingungen
Dezemberorientierend 60 cmorientierend 150 cmdie Grundlage bildet sich, viel Neuschnee
Januarorientierend 130 cmorientierend 210 cmsicherer Schnee, Frost, Pulver
Februarorientierend 100 cmorientierend 210 cmstabile Bedingungen, trocken und sonnig
Märzorientierend 125 cmorientierend 230 cmam meisten Schnee in der Höhe, längere Tage
Aprilorientierend 130 cmorientierend 240 cmFrühlingsskifahren, oben noch tiefer Schnee
Im Jahr fallen in Zermatt orientierend rund vier Meter Schnee. In den Hochlagen und auf dem Gletscher bleibt der Schnee dauerhaft liegen, deshalb gibt es dort auch außerhalb der Hauptsaison Skibedingungen, auf die du dich unten im Tal nicht verlassen kannst.

Womit du weiterplanst

Häufige Fragen zum Zermatt Wetter

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Wie ist das Wetter in Zermatt im Sommer? Im Juli und August liegen die Tageshöchstwerte im Dorf im Mittel um 20 °C, nachts kühlt es auf etwa 8 °C ab. Der Sommer ist ideal zum Wandern, du musst aber mit Nachmittagsgewittern und kühlen Morgen rechnen – auch im August brauchst du Fleece, Windjacke und für die Bergfahrt eine Mütze.Wann ist die beste Reisezeit für Zermatt? Zum Wandern Juli und August (offene Wege, angenehme Temperaturen) oder der September, der oft stabiler und ruhiger ist. Zum Skifahren Dezember bis März, am schönsten im Februar und März mit längeren Tagen und mehr Sonne. Die Zwischensaison (April–Mai, Oktober–November) ist ruhig und günstiger, dafür machen viele Bahnen und Restaurants Pause.Wie ist das Wetter in Zermatt im Winter? Der Winter ist lang und kalt: Im Dezember und Januar bleiben die Tageswerte um den Gefrierpunkt, nachts sind −7 °C normal, in klaren Nächten wird es kälter. Schnee ist dank Höhe und Gletscher praktisch den ganzen Winter sicher, die Skibedingungen sind von Dezember bis März verlässlich.Wie ist das Wetter in Zermatt im September und Oktober? Der September bringt tagsüber im Mittel rund 15 °C und nachts etwa 5 °C, dazu oft stabiles, klares Wetter und weniger Andrang – für uns die schönste Zeit zum Wandern. Im Oktober sind es tagsüber nur noch um 11 °C, in der Höhe fällt der erste Schnee, und im Spätherbst machen etliche Bahnen und Restaurants Revisionspause.Auf welcher Höhe liegt Zermatt? Das Dorf Zermatt liegt je nach Quelle auf 1.608 bis 1.620 Metern über dem Meer, ganz hinten im Mattertal im Kanton Wallis. Die Gipfel rundherum, darunter das Matterhorn mit 4.478 m, ragen über 4.000 Meter hoch und tragen das ganze Jahr Schnee und Eis.Wann ist das Matterhorn wolkenfrei? Am ehesten frühmorgens. Nach der Nacht ist die Luft am ruhigsten, und der Gipfel ist meist frei. Im Laufe des Tages bilden sich Wolken um den Berg, bis zum Nachmittag verschwindet er oft darin. Für das Foto mit Spiegelbild im See (Stellisee, Riffelsee) gehst du bei Sonnenaufgang los, wenn das Wasser still ist.Regnet es in Zermatt viel? Nein. Zermatt liegt in einer der trockensten Ecken der Alpen – nach MeteoSchweiz fallen im Jahr nur rund 640 mm Niederschlag, weniger als im deutschen Durchschnitt. Am nassesten ist der Mai, viel Niederschlag gibt es auch im Sommer, meist aber als Schauer und Gewitter am Nachmittag statt als Dauerregen. Dazu kommen gut 1.650 Sonnenstunden im Jahr.Was ziehe ich in Zermatt im Sommer an? Auf jeden Fall auch warme Sachen. Tagsüber sind 15 bis 20 °C üblich, morgens und abends ist es auf 1.600 Metern aber kühl, und an den Bergstationen über 3.000 m liegt die Temperatur auch im August oft nur knapp über null. Pack Fleece, eine wasserdichte Windjacke, Mütze und dünne Handschuhe ein – das Zwiebelprinzip ist in den Bergen die Grundlage.Wie schnell ändert sich das Wetter in Zermatt? Sehr schnell. Ein klarer Morgen zieht gegen Mittag oft zu, dann kommt Wind und im Sommer ein Nachmittagsgewitter. Anspruchsvolle Touren und Fahrten zu den Aussichtspunkten planst du deshalb auf den Vormittag und hast immer einen Plan B für schlechtes Wetter.Wie kalt ist es auf dem Gornergrat und am Klein Matterhorn? Rechne pro 100 Höhenmeter mit etwa 0,6 bis 0,7 Grad weniger. Der Gornergrat (3.089 m) ist damit rund 9 bis 10 °C kälter als das Dorf, das Matterhorn Glacier Paradise (3.883 m) rund 13 bis 15 °C. Sind es im Dorf im Sommer 18 °C, liegt die Temperatur oben nur wenige Grad über null, und der Wind drückt sie gefühlt noch tiefer. Im Winter sind oben −15 bis −20 °C keine Seltenheit, deshalb nimmst du auch für die Sommerfahrt Mütze und eine warme Schicht mit.Kann man in Zermatt im Sommer Ski fahren? Ja. Auf dem Theodulgletscher unterhalb des Matterhorn Glacier Paradise, der höchstgelegenen Seilbahn-Bergstation Europas, fährst du praktisch das ganze Jahr Ski. Im Sommer sind je nach Schneelage bis zu 21 Pistenkilometer offen, aber vor allem vormittags: Sobald die Sonne den Schnee aufweicht, schließen die Gletscherpisten in der Regel gegen Mittag.Wo finde ich Webcams und den Wetterbericht für Zermatt? Die Webcams der Bergstationen findest du bei den Zermatt Bergbahnen auf matterhornparadise.ch, Vorhersagen bei Bergfex, Meteoblue, yr.no und MeteoSchweiz. Auf Deutsch geben dir Kachelmannwetter und wetter.com einen schnellen Überblick. Vor jeder Bergfahrt lohnt der Blick auf die Kamera – unten kann Nebel liegen, während oben die Sonne scheint.

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