Italien · 7.10.2026

Sardinien Sehenswürdigkeiten: die 50 schönsten Orte, Region für Region

Jaké má počasí Sardinie?

Aktualizováno 7.10.2026

Auf der Karte wirkt Sardinien handlich, in Wirklichkeit sind es von Nord nach Süd über 250 Kilometer, und eine Autobahn gibt es nicht (das hat uns selbst überrascht). Wer nach Sardinien Sehenswürdigkeiten sucht, landet meist bei Stränden, dabei ist das nur ein Teil der Insel. Dazu kommen Tausende Nuraghen aus der Bronzezeit, eine der tiefsten Schluchten Europas, antike Städte direkt am Meer, Grotten, in die man mit dem Boot hineinfährt, und ein gebirgiges Hinterland, in das die meisten Urlauber nie kommen. Unsere 50 Orte haben wir nach Regionen sortiert, denn auf Sardinien plant man am besten Stück für Stück. Also, wohin auf Sardinien?

Sardinien Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

  • Such dir ein oder zwei Regionen aus. Zwischen Olbia und Cagliari fährst du ohne Pause dreieinhalb Stunden.
  • Die berühmtesten Strände brauchen in der Saison 2026 eine Reservierung. La Pelosa (3,50 €), Cala Brandinchi (2 €), Tuerredda (3 €) und Cala Goloritzé (7 €) siehst du nur mit Buchung vorab.
  • Su Nuraxi bei Barumini ist das einzige UNESCO-Welterbe Sardiniens. Eintritt 16 €, nur mit Führung, die Besichtigung dauert eine Stunde.
  • Für Gorropu und Tiscali brauchst du Bargeld. Mit Karte kannst du dort nicht zahlen.
  • Wer Sand oder Quarzkörner mitnimmt, riskiert 500 bis 3.000 € Bußgeld. Und die Gemeinde Cabras kassiert es an Is Arutas tatsächlich.
  • Die schönsten Orte sind Bosa, Castelsardo und Alghero, am wildesten ist der Osten zwischen Dorgali und Baunei.

Ein bisschen Geschichte, damit du weißt, was du siehst

An einem einzigen Tag kommst du hier an einem bronzezeitlichen Turm, römischen Thermen, einer romanischen Kirche und katalanischen Stadtmauern vorbei. Einen Sinn ergibt das erst, wenn du weißt, wer auf der Insel wann das Sagen hatte.

  • Die Nuraghenkultur. Die Menschen der Bronzezeit errichteten etwa zwischen 1600 und 1200 v. Chr. ohne Mörtel kegelförmige Türme, die Nuraghen, dazu Dörfer, heilige Brunnen und Gemeinschaftsgräber, die Gigantengräber. Schätzungen sprechen von mehr als 7.000 Nuraghen auf der ganzen Insel. Am vollständigsten ist Su Nuraxi bei Barumini (Nr. 39), das laut UNESCO noch im 3. Jahrhundert n. Chr. bewohnt war. Weitere stehen bei Arzachena (8), in Santu Antine (24) und Losa (28), die Riesen von Mont’e Prama (27) gehören zur Spätphase.
  • Phönizier und Karthago. Ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. gründeten phönizische Händler Häfen auf Landzungen am Meer: Nora (35), Tharros (25), Sulci auf dem heutigen Sant’Antioco (32) und Karalis, das heutige Cagliari. In Nora fand man eine Stele aus dem 9. bis 8. Jahrhundert v. Chr. mit der ältesten bekannten Inschrift des Namens Sardinien. Im 6. Jahrhundert v. Chr. übernahm Karthago die Küste.
  • Die Römer. Nach dem Ersten Punischen Krieg fiel die Insel 238 v. Chr. an Rom, das die punischen Städte umbaute. Das meiste, was du heute in Nora und Tharros siehst, also gepflasterte Straßen, Thermen, Mosaiken und das Theater, ist römisch. Die Berge der Barbagia (47) haben die Römer allerdings nie richtig unterworfen.
  • Judikate und Pisaner. Als Byzanz die Kontrolle über die Insel verlor, entstanden vier unabhängige Königreiche, die Judikate Cagliari, Arborea, Torres und Gallura. Ihre Herrscher holten Mönche und Baumeister aus Pisa und Genua, daher die pisanisch-romanischen Kirchen mitten in den Feldern. Die Basilika von Saccargia (15) ließ Richter Konstantin I. von Torres bauen, geweiht wurde sie 1116. Die Streifen aus schwarzem Basalt und weißem Kalkstein sind die typische Handschrift der pisanischen Meister. Die Genueser Familie Doria baute die Burg in Castelsardo (14), und die Pisaner befestigten Anfang des 14. Jahrhunderts das Castello in Cagliari (33).
  • Katalanen und Spanier. 1297 gab der Papst Sardinien dem König von Aragón zum Lehen, ab 1323 eroberten die Aragonesen die Insel nach und nach. Alghero (19) wurde 1354 geräumt und mit Katalanen neu besiedelt, deshalb hörst du dort bis heute Katalanisch. Die Wachtürme an der Küste stammen größtenteils aus spanischer Zeit und hielten Ausschau nach Piraten.
  • Die Savoyer. 1720 bekam das Haus Savoyen die Insel samt Königstitel, von Turin aus wurde das Königreich Sardinien regiert, das 1861 Italien einigte. Aus dieser Zeit stammt Carloforte (31), wohin 1738 Genueser von der tunesischen Insel Tabarka umsiedelten und das sie nach König Karl Emanuel III. benannten. Und auf Caprera (1) verbrachte Giuseppe Garibaldi seine letzten Jahre.

Sardinien Sehenswürdigkeiten im Norden und Nordosten: Gallura, Costa Smeralda und La Maddalena

Der Norden ist der bekannteste und teuerste Teil der Insel. Von Palau und Santa Teresa ist es nur ein Katzensprung zum La-Maddalena-Archipel und nach Korsika. Wer nach Olbia fliegt, startet hier. Rechne damit, dass das Parken im August ordentlich ins Geld geht.

1. La-Maddalena-Archipel und die Insel Caprera

Ein Nationalpark aus sieben großen und Dutzenden kleinen Inseln zwischen Sardinien und Korsika. Bewohnt ist nur die Hauptinsel La Maddalena. Von Palau fahren die Fähren von Delcomar alle 30 Minuten von sechs Uhr morgens bis acht Uhr abends, danach nachts stündlich, die Überfahrt dauert etwa 20 Minuten. Fußgänger zahlen im Sommer 4,70 € pro Strecke, ein Auto bis vier Meter 10,20 €, dazu erhebt die Gemeinde von April bis Oktober eine Hafengebühr von 2,50 € (Fahrplan Delcomar).

Von La Maddalena führt eine Brücke nach Caprera, wo Giuseppe Garibaldi seine letzten Jahre verbrachte. Sein Haus ist heute das Museum Compendio Garibaldino (8 €, unter 18 Jahren frei, montags geschlossen, Reservierung über die App Musei Italiani). In die Bucht Cala Coticcio, die man auch Tahiti nennt, darfst du seit 2026 nur mit einem vom Nationalpark zugelassenen Guide, in Gruppen von höchstens 15 Personen und mit 3 € Parkgebühr extra. Plan für die Inseln einen ganzen Tag ein. Ganztägige Bootsausflüge starten in Palau, La Maddalena und Santa Teresa.

Bootsausflüge im La-Maddalena-Archipel GetYourGuide
Ab Palau: Bootsausflug nach La Maddalena, 4 Inseln an einem Tag

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★ 4,6 · 2.493 Bewertungen
La-Maddalena-Archipel: Bootstour zwischen den Inseln mit Mittagessen

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★ 4,9 · 1.774 Bewertungen
Palau oder La Maddalena: 4-stündige Schlauchboottour durch den Archipel

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★ 4,8 · 878 Bewertungen
Preise und Bewertungen sind Richtwerte (GetYourGuide, Oktober 2026).

2. Der rosa Strand auf der Insel Budelli

Die Spiaggia Rosa ist der berühmteste Strand des Archipels und zugleich einer, den du seit Jahrzehnten nicht betreten darfst. Sehen kannst du ihn nur vom Deck eines Ausflugsboots, das an Budelli vorbeifährt. Warum er rosa ist, seit wann er gesperrt ist, welche Boote hinfahren und was sie kosten, steht in unserem Artikel über den rosa Strand auf Sardinien.

Spiaggia Rosa auf der Insel Budelli mit hellem Sand und türkisfarbenem Wasser im La-Maddalena-Archipel

3. Palau, Leuchtturm Porto Faro und Roccia dell’Orso

Die meisten kennen Palau nur als Hafen nach La Maddalena, dabei führt eine Promenade die Küste entlang bis zum Strand mit dem Leuchtturm Porto Faro. Fünf Kilometer außerhalb steht auf einem Hügel die Roccia dell’Orso, ein Granitfelsen in Form eines Bären. Vom Parkplatz sind es rund 500 Meter über Stufen, für den ganzen Besuch reichen 45 Minuten. Der Eintritt kostet 3 €, Kinder von 11 bis 18 Jahren zahlen 2 €, geöffnet ist vom 1. April bis 2. November ab 9:30 Uhr (rocciadellorso.com).

4. Costa Smeralda und Porto Cervo

Die Smaragdküste entstand in den 1960er-Jahren, als Prinz Karim Aga Khan hier einen Ferienort für Reiche mit niedrigen Häusern in Pastellfarben bauen ließ. Ihr Zentrum ist Porto Cervo mit einer Marina voller Megayachten. Die bekanntesten Strände sind Spiaggia del Principe, Liscia Ruja, Capriccioli und Grande Pevero.

Die Strände sind öffentlich, das Parken nicht. In Capriccioli zahlst du 1,50 € pro Stunde, höchstens 7,50 € am Tag (Juni bis September). Plan einen halben bis ganzen Tag ein und komm morgens. Wohnen würden wir hier nicht: Dasselbe Meer hast du von Cannigione oder Arzachena aus für einen Bruchteil des Preises.

5. San Pantaleo

Ein Steindorf zwischen Olbia und Porto Cervo unter Granitgipfeln, in dem sich Maler und Keramiker niedergelassen haben. Am besten kommst du donnerstagvormittags (ungefähr von Mai bis Oktober), dann ist hier Markt mit Kunsthandwerk und Essen. Sonst reicht eine Stunde. Geparkt wird am Ortsrand.

6. Cala Brandinchi und La Cinta bei San Teodoro

Cala Brandinchi heißt wegen des flachen türkisfarbenen Wassers und des weißen Sands zwischen den Pinien auch „kleines Tahiti“. Vom 1. Juni bis 30. September 2026 gilt hier Reservierungspflicht, täglich dürfen 1.447 Personen an den Strand, der Eintritt kostet 2 € (Gäste örtlicher Unterkünfte 1 €, Kinder unter 12 Jahren frei). Gebucht wird auf santeodorospiagge.it, jeweils ab 18 Uhr zwei Tage im Voraus (santeodoroturismo.it). Dasselbe System gilt für den Nachbarstrand Lu Impostu.

Ohne Reservierung badest du an La Cinta, einem fünf Kilometer langen Strand direkt bei San Teodoro, wo auch im August genug Platz ist. Der Parkplatz kostet 1,50 € pro Stunde (im Juli und August 2 €).

7. Die Insel Tavolara

Ein Kalksteinberg, der gegenüber von Porto San Paolo 565 Meter hoch aus dem Meer ragt. Zur Sandzunge mit den Stränden fährst du mit dem Boot von Porto San Paolo in 15 bis 20 Minuten. Von Mitte Juli bis Ende August fahren die Boote zwischen 9:00 und 13:30 Uhr hin und bis 18:30 Uhr zurück, einen Preis nennt der Betreiber auf seiner Website nicht. Das Meer rundherum ist Meeresschutzgebiet, also nimm einen Schnorchel mit. Ein halber Tag genügt.

8. Gigantengräber und Nuraghen bei Arzachena

Rund um Arzachena liegen sieben archäologische Stätten. Die Tomba dei Giganti Coddu Ecchju (auch Coddu Vecchiu geschrieben) ist ein Gigantengrab aus der Bronzezeit mit einer hohen Steinstele, von der zwei steinerne Arme wie Stierhörner abgehen. Einen Kilometer entfernt steht der Nuraghe La Prisgiona mit seinem Dorf. Auf der anderen Seite liegen das Grab Li Lolghi und die jungsteinzeitliche Nekropole Li Muri.

Eine Stätte kostet 4 €, zwei 7 €, drei 10 € und alle sieben 20 €, Kinder unter 12 Jahren frei (gesecoarzachena.it). Prisgiona und Coddu Ecchju haben von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Li Muri und Li Lolghi von 10 bis 18 Uhr. Für zwei Stätten reichen zwei Stunden.

9. Capo Testa und Valle della Luna

Eine Halbinsel, die nur über eine schmale Landenge mit Sardinien verbunden ist und auf der Wind und Salz den Granit zu Formen geschliffen haben, die du eher auf den Seychellen erwarten würdest. Zwischen den Felsen führen Pfade zum Leuchtturm und zu kleinen Buchten (Cala Spinosa, Cala Francese, Spiaggia Zia Culumba), und rund zwanzig Gehminuten vom Parkplatz liegt die Valle della Luna, das Mondtal zwischen riesigen Granitblöcken. Bei klarem Wetter siehst du Korsika.

Seit 1. Juni 2026 ist das Parken auf der Halbinsel kostenpflichtig und wird per Kennzeichenkamera überwacht, außerhalb der markierten Flächen gilt Halteverbot. Uns gefällt es hier morgens am besten, wenn die Felsen noch kühl sind und nur wenige Leute auf den Wegen unterwegs sind.

Vom Wind geschliffene Granitfelsen am Capo Testa, dahinter das Meer der Straße von Bonifacio
Granit am Capo Testa bei Santa Teresa Gallura. Hinter dem Meer liegt schon Korsika. Foto: Isiwal, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

10. Santa Teresa Gallura und ein Ausflug nach Korsika

Ein Städtchen an der Nordspitze der Insel mit dem Strand Rena Bianca direkt unterhalb des Zentrums. Auch hier gilt vom 1. Juni bis 30. September 2026 Reservierungspflicht (lovesantateresa.it/booking), 70 % der Plätze werden 72 Stunden vorher freigegeben. Über dem Strand steht der spanische Turm Longonsardo (im Juli und August geöffnet, 2,50 €), außerhalb der Stadt liegt das Nuraghendorf Lu Brandali, für das du bei einer Einzelbesichtigung 3 € zahlst (santateresaturismo.it).

Vom Hafen fahren Fähren von Moby und Ichnusa Lines nach Bonifacio auf Korsika, die Überfahrt dauert rund 50 Minuten, ein einfaches Ticket für Fußgänger kostet je nach Termin ab etwa 33 €. Bonifacio auf seinen Kalkfelsen lohnt einen ganzen Tag.

11. Porto Pollo und Isola dei Gabbiani

Eine kleine Halbinsel zwischen Palau und Santa Teresa, die über eine Sandbank mit dem Festland verbunden ist, sodass du auf zwei Seiten baden kannst. Weil hier fast immer Wind weht, ist das ein bekannter Spot für Windsurfen und Kitesurfen. Zwei Stunden reichen.

12. Costa Paradiso, Strand Li Cossi und Isola Rossa

An der Nordwestküste färbt sich der Granit rot und rosa. Der Strand Li Cossi liegt in einer Bucht unterhalb des Feriendorfs Costa Paradiso, vom Parkplatz läufst du etwa zehn Minuten auf einem Pfad mit Geländer, und es kostet nichts. Er ist klein und tagsüber oft voll. Wir würden am späten Nachmittag hingehen, wenn sich die Felsen im Sonnenuntergang orange färben.

Ein Stück weiter westlich liegt das Fischerdorf Isola Rossa mit spanischem Turm, danach folgen bei Badesi kilometerlange Sandstrände, die flach ins Meer abfallen.

13. Tempio Pausania, Monte Limbara und tausendjährige Olivenbäume

Ein Steinstädtchen in den Granitbergen im Inneren der Gallura, wohin man im Sommer wegen der Kühle fährt. Darüber erhebt sich der Monte Limbara mit seinem höchsten Punkt Punta Balistreri (1.362 m). Am Liscia-Stausee unweit des Dorfs Luras wachsen die Olivastri millenari di Santu Baltolu, wilde Olivenbäume, deren ältester auf rund 4.000 Jahre geschätzt wird. Der Eintritt kostet 5 €, mit Bootsfahrt auf dem See 22 € (olivastrimillenariluras.it), geöffnet ist von April bis Anfang November, eine Stunde reicht. Zwischen Tempio und Luras fährt in der Saison die historische Schmalspurbahn Trenino Verde.

Sardinien Sehenswürdigkeiten im Nordwesten: von Castelsardo bis Bosa

Historische Städte, das katalanische Alghero, eine wildere Küste und der berühmteste Strand der Insel. Der Flughafen Alghero ist klein und übersichtlich, und von hier aus erreichst du die meisten dieser Orte als Tagesausflug.

14. Castelsardo und der Elefantenfelsen

Bunte Häuser auf einem Felsen über dem Meer und ganz oben das Castello dei Doria, das die Genueser im 12. Jahrhundert bauten. Darin ist das Museo dell’Intreccio über das Korbflechten untergebracht. Der Eintritt kostet 5 €, Kinder von 6 bis 16 Jahren 4 €, im Juli ist bis Mitternacht geöffnet, im August sogar bis ein Uhr nachts (mimcastelsardo.it, manche Quellen nennen ein Kombiticket für 10 €). Für den Ort brauchst du zwei bis drei Stunden, park unterhalb des Zentrums, nach oben geht es über Treppen.

Vier Kilometer entfernt steht an der SS134 Richtung Sedini die Roccia dell’Elefante, ein Vulkanfelsen in Form eines Elefanten mit zwei eingemeißelten Felsgräbern, den Domus de Janas. Ein Stopp von fünf Minuten, Eintritt wird keiner verlangt.

Castelsardo auf dem Felsen über dem Hafen mit bunten Häusern und dem Castello dei Doria auf dem Gipfel
Castelsardo vom Hafen aus. Die Burg oben hat im Sommer bis in die Nacht geöffnet. Foto: Gianni Careddu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

15. Sassari, Monte d’Accoddi und die Basilika von Saccargia

Die zweitgrößte Stadt der Insel, die Urlauber fast komplett links liegen lassen. Ein Spaziergang lohnt sich zum Brunnen Fontana di Rosello, zur Piazza d’Italia und ins Nationalmuseum Sanna. Dreizehn Kilometer außerhalb liegt der Monte d’Accoddi, ein prähistorischer Stufenaltar, der oft mit einer mesopotamischen Zikkurat verglichen wird. Eintritt 5 €, unter 18 Jahren frei, montags geschlossen (montedaccoddi.cultura.gov.it).

Bei Codrongianos steht mitten in den Feldern die romanische Basilika Santissima Trinità di Saccargia mit ihrer gestreiften Fassade aus schwarzem und weißem Stein. Der Eintritt liegt bei etwa 3 €, geöffnet ist meist von April bis Oktober von 9 bis 18 Uhr. Beides sind Stopps für je eine Stunde.

16. La Pelosa und Stintino

La Pelosa mit ihrem flachen türkisfarbenen Wasser und dem Wachturm auf dem Inselchen ist der meistfotografierte Strand Sardiniens. Vom 15. Mai bis 15. Oktober 2026 gilt Reservierungspflicht über die einzige offizielle Website spiaggialapelosa.it, täglich gibt es 1.500 Plätze zu 3,50 € pro Person (Kinder unter 12 Jahren brauchen keine Reservierung). Das Handtuch darf nur auf einer Unterlage liegen, Hunde und Rauchen sind eingeschränkt, und bei Verstößen drohen 25 bis 500 € Bußgeld. Der Parkplatz ist in der Saison gebührenpflichtig.

Vier Kilometer vom Strand liegt der Fischerort Stintino mit dem Thunfischmuseum MuT für 5 € (mutstintino.com). Wer keine Reservierung bekommt, badet ein Stück weiter an den Stränden Le Saline oder Ezzi Mannu.

17. Nationalpark Asinara

Die lang gestreckte Insel gegenüber von La Pelosa war bis Ende der 1990er-Jahre ein Hochsicherheitsgefängnis. Heute ist sie Nationalpark und Heimat weißer Esel (Albinos). Autos sind hier verboten, auf der Insel bist du mit einer Bimmelbahn, dem Fahrrad, einem gemieteten Elektroauto oder zu Fuß unterwegs. Hunde und Drohnen sind nicht erlaubt.

Von Stintino fährt ein Boot in etwa 20 Minuten nach Fornelli, für 15 € (Kinder 10 €), ein Tagesausflug mit Bahn, Guide und Mittagessen kostet 75 € (treninoverdeasinara.it). Von Porto Torres fährt die Linie von Delcomar in etwa anderthalb Stunden nach Cala Reale, im Sommer für 12 € pro Strecke. Zum Preis kommt immer eine Eintrittsgebühr von 5 € (im Sommer), die bar bezahlt wird. Rechne mit einem ganzen Tag.

18. Argentiera

Ein verlassenes Bergbaudorf an der Küste der Nurra zwischen Alghero und Stintino, 43 km von Sassari. Über dem Meer steht die hölzerne Erzaufbereitung (Laveria), und zwischen den Gebäuden liegt das Freilichtmuseum Open MAR mit digitalen Installationen (sardegnaturismo.it). Unterhalb des Dorfs gibt es einen kleinen Strand. Ein bis zwei Stunden und einer der seltsamsten Orte der Insel.

19. Alghero

Die Stadt, die man auch Klein-Barcelona nennt. Die Altstadt mit ihren engen Gassen ist von Stadtmauern über dem Meer umgeben, auf denen man abends spazieren geht. Das ganze Zentrum ist ZTL-Zone, lass das Auto auf den Parkplätzen am Hafen. Für die Stadt reicht ein halber Tag, als Standort für den Nordwesten taugt sie für eine ganze Woche. Stadtmauern, Strände, Essen und Umgebung findest du in unserem Artikel über Alghero.

Stadtmauern von Alghero über dem Meer mit dem Glockenturm der Kathedrale Santa Maria

20. Capo Caccia und Grotta di Nettuno

Ein Kalkkap 24 km von Alghero mit bis zu 170 Meter hohen Klippen. Darunter liegt die Neptungrotte mit Tropfsteinen und einem unterirdischen See, die du mit dem Boot ab Alghero oder zu Fuß über die Treppe Escala del Cabirol (rund 650 Stufen) erreichst. Bei Wellengang bleibt die Grotte geschlossen, plane sie also nicht für den letzten Urlaubstag ein. Eintritt, Führungszeiten und den Bus ab Alghero haben wir im Artikel über die Grotta di Nettuno zusammengestellt.

Ganz in der Nähe führt von der Straße ein etwa zehnminütiger Pfad zur Grotta delle Brocche Rotte mit Blick über das ganze Kap, und das kostenlos.

Mit dem Boot ums Capo Caccia und nach Asinara GetYourGuide
Alghero: Bootsausflug mit Schnorcheln in Porto Conte und am Capo Caccia

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★ 4,9 · 294 Bewertungen
Ab Stintino: Halbtagesausflug mit dem Motorboot nach Asinara

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★ 4,7 · 441 Bewertungen
Ab Stintino: Ausflug nach Asinara im Minibus

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★ 4,8 · 446 Bewertungen
Preise und Bewertungen sind Richtwerte (GetYourGuide, Oktober 2026).

21. Nuraghe Palmavera und die Nekropole Anghelu Ruju

Zwei archäologische Stätten direkt bei Alghero, die sich an einem Vormittag verbinden lassen: das Nuraghendorf Palmavera mit Turm und Resten steinerner Hütten und die prähistorische Nekropole Anghelu Ruju mit in den Fels gehauenen Domus de Janas. Jede kostet 7 €, das Kombiticket 12 €, von Mai bis September ist von 10 bis 19 Uhr geöffnet (nuraghepalmavera.it).

22. Porto Ferro

Fast zwei Kilometer goldener Sand zwischen Pinienwald und Dünen, mit drei Wachtürmen. Der Zugang ist frei, ohne Reservierung und ohne Limit. Von Alghero fährst du eine halbe Stunde, geparkt wird auf unbefestigten Flächen am Baratz-See, zum Meer läufst du etwa zehn Minuten durch Sand und Pinienhain. Das ist unsere Antwort auf die Frage, wohin, wenn du für La Pelosa keine Reservierung hast. Nur sind die Wellen höher, wenn der Mistral bläst.

23. Bosa

Die bunten Häuser des Viertels Sa Costa, die den Hang hinauf zur Burg Malaspina aus dem 12. Jahrhundert klettern, und darunter der Temo, der einzige schiffbare Fluss der Insel. Bosa ist für uns der schönste Ort Sardiniens. Von Alghero führen 45 km über die Küstenstraße SP105, eine der schönsten Panoramastraßen Italiens, mit dem Auto brauchst du etwa eine Stunde.

Für den Ort brauchst du zwei bis vier Stunden, kostenlos parkst du an der Brücke über den Fluss. Drei Kilometer vom Zentrum liegt der Strand Bosa Marina. Wir würden hier übernachten: Abends, wenn die Tagesausflügler weg sind, ist Bosa ein ganz anderer Ort.

Bunte Häuser von Bosa am Hang, darüber die Ruine der Burg Malaspina
Bosa mit der Burg Malaspina. Von den Mauern blickst du über das ganze Tal des Temo. Foto: Ziutek26, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

24. Nuraghe Santu Antine

Einer der größten und am besten erhaltenen Nuraghen der Insel, im „Tal der Nuraghen“ bei Torralba, eine Autostunde von Alghero und von Bosa. Den Hauptturm umgibt eine dreieckige Mauer mit weiteren Türmen. Eintritt 10 €, Kinder von 6 bis 13 Jahren 6 €, inklusive Museo Valle dei Nuraghi. Von April bis September ist von 9 bis 20 Uhr geöffnet (nuraghesantuantine.it). Wer es nicht nach Barumini im Süden schafft, bekommt hier fast dasselbe Erlebnis. Rechne mit anderthalb Stunden.

Westen und Südwesten: Halbinsel Sinis, Costa Verde und die Inseln

Die Westküste ist wilder, windiger und weniger bebaut als der Norden: antike Städte, Strände aus Quarzkörnern, riesige Dünen und eine Bergbauvergangenheit.

25. Tharros und die Halbinsel Sinis

Eine antike Stadt auf einer schmalen Landzunge der Halbinsel Sinis. Erhalten sind gepflasterte Straßen, Thermen, Tempelfundamente und zwei römische Säulen nah am Meer. Für das Gelände reichen ein bis anderthalb Stunden, danach kannst du zum Turm Torre di San Giovanni oberhalb hinaufgehen.

Tickets gibt es vor allem als Kombi: Tharros, das Museum in Cabras und der Turm für 15 €, mit den Statuen von Mont’e Prama für 18 € (Ticketverkauf). Unterhalb von Tharros liegt der lange Strand San Giovanni di Sinis.

Zwei römische Säulen in der antiken Stadt Tharros über dem türkisfarbenen Meer auf der Halbinsel Sinis
Die Säulen von Tharros. Schatten gibt es hier keinen, im Sommer kommst du am besten gleich zur Öffnung. Foto: Àlex, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

26. Is Arutas, Mari Ermi und Putzu Idu

An der Westküste von Sinis liegen Strände, die keinen Sand haben, sondern kleine, glatt geschliffene Quarzkörner in Weiß, Rosa und Grünlich. Am bekanntesten und am leichtesten erreichbar ist Is Arutas, ähnlich ist Mari Ermi. Das Wasser wird sofort tief und ist glasklar. Im Norden der Halbinsel liegt Putzu Idu, ein Sandstreifen zwischen Meer und Lagune.

Steck dir nicht einmal ein paar Körner in die Tasche, die Gemeinde Cabras verhängt für das Mitnehmen von Sand und Quarz tatsächlich Bußgelder (Meldung der Gemeinde). In den Lagunen rund um Cabras kannst du Flamingos beobachten.

27. Die Steinriesen von Mont’e Prama in Cabras

In den 1970er-Jahren stießen Bauern bei Cabras beim Pflügen auf Tausende Bruchstücke, aus denen Archäologen Dutzende Steinstatuen von Kriegern und Bogenschützen mit runden Augen zusammensetzten, bis zu etwa zweieinhalb Meter hoch. Die meisten stehen im Museo Civico Giovanni Marongiu in Cabras, geöffnet von Juni bis September von 10 bis 20 Uhr. Am günstigsten ist das Kombiticket mit Tharros. Eine Stunde reicht, und in der Mittagshitze ist es der ideale Rückzugsort.

28. Nuraghe Losa und der heilige Brunnen Santa Cristina

Zwei nuraghische Stätten direkt an der Schnellstraße SS131 zwischen Cagliari und Sassari, also ideal als Stopp, wenn du die Insel durchquerst. Der Nuraghe Losa bei Abbasanta ist eine dreieckige Festung mit zentralem Turm, Eintritt 6 € (nuraghelosa.net), geöffnet von 8:30 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang. Zehn Minuten entfernt liegt bei Paulilatino der heilige Brunnen Santa Cristina, wo perfekt behauene Steinstufen hinunter zum Wasser führen. Eintritt 9 €, Kinder von 6 bis 13 Jahren 5 € (pozzosantacristina.com). Für jede Stätte brauchst du etwa eine Stunde.

29. Die Dünen von Piscinas und das Bergbaudorf Ingurtosu

An der Costa Verde liegen riesige, mit Gräsern bewachsene Sanddünen und davor der Strand Piscinas, über drei Kilometer lang und fast unbebaut. Hinter dem verlassenen Bergbaudorf Ingurtosu führen etwa zehn Kilometer Schotterpiste dorthin. Ein normales Auto schafft das, mit einem höheren Wagen ist es bequemer. Parken am Strand kostet laut Bewertungen etwa 15 € am Tag. Plan einen halben Tag ein und nimm Wasser mit.

30. Porto Flavia und Cala Domestica

Ein in den Fels über dem Meer gehauener Verladehafen bei Masua, aus dem in den 1920er- und 1930er-Jahren Erz direkt in die Schiffe geschüttet wurde. Die Führung dauert etwa 50 Minuten: Es geht durch einen 600 Meter langen Tunnel, dann 108 Stufen hinunter in den unteren Stollen, und am Ende stehst du in einer Öffnung im Fels direkt gegenüber dem Felsen Pan di Zucchero. Eintritt 13 €, Kinder von 6 bis 12 Jahren und Senioren 8 €, geschlossene Schuhe sind Pflicht. Tickets gibt es auf iglesiasturismo.it, und wer zu spät kommt, verpasst die Führung. Der Parkplatz ist kostenlos.

Ein Stück weiter nördlich liegt Cala Domestica, ein Strand in einer schmalen Felsbucht. Für uns ist das die am meisten unterschätzte Ecke Sardiniens.

31. Carloforte auf der Insel San Pietro

Der einzige Ort auf der Vulkaninsel San Pietro, etwa fünfzehn Kilometer vor der Küste, mit Pastellhäusern am Hafen und Thunfisch auf jeder Speisekarte. Die Fähre von Delcomar fährt ab Portovesme fast stündlich, braucht rund 40 Minuten und kostet im Sommer 5,40 € für Fußgänger und 13,20 € für ein Auto pro Strecke, plus Hafengebühr (delcomar.it). Plan für den Ausflug einen ganzen Tag ein.

32. Sant’Antioco und die Nekropole Montessu

Eine Insel, die über eine Straße mit dem Festland verbunden ist. Der Ort Sant’Antioco steht an der Stelle der phönizischen Stadt Sulci, der archäologische Park mit Museum und dem Heiligtum Tophet kostet 7 €, alle Stätten zusammen 17 € (parcostoricoarcheologicosantantioco.it). Im Süden der Insel liegen die ruhigen Strände Maladroxia und Coaquaddus.

Auf dem Festland, etwa eine halbe Stunde entfernt, liegt bei Villaperuccio die jungsteinzeitliche Nekropole Montessu mit Dutzenden Gräbern in einem Felsamphitheater. Der Eintritt liegt bei etwa 5 €.

Sardinien Sehenswürdigkeiten im Süden: Cagliari, Chia, Villasimius und das Hinterland

Der Süden ist der am leichtesten erreichbare Teil der Insel: Nach Cagliari gibt es die meisten Flüge, aus Deutschland unter anderem ab Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart, und aus der Stadt kommst du auch ohne Auto an den Strand. Westlich der Stadt liegen die Strände von Chia, östlich Villasimius, und eine Stunde landeinwärts steht die berühmteste Sehenswürdigkeit Sardiniens.

33. Cagliari und das Viertel Castello

Die Hauptstadt liegt auf mehreren Hügeln, auf dem höchsten das Viertel Castello, die befestigte Altstadt mit den pisanischen Türmen Torre dell’Elefante und Torre di San Pancrazio aus dem 14. Jahrhundert. Auf den Elefantenturm kannst du hinaufsteigen (3 €). Unterhalb der Mauern liegt die Terrasse Bastione di Saint Remy mit Blick auf Hafen und Lagunen, am schönsten in der Abenddämmerung. Im Castello stehen auch die Kathedrale Santa Maria und das Archäologische Nationalmuseum mit den Bronzefiguren nuraghischer Krieger, täglich geöffnet von 8:30 bis 19:30 Uhr, Kombiticket mit der Pinakothek 10 €, unter 18 Jahren frei (museinazionalicagliari.cultura.gov.it).

Das in den Fels gehauene römische Amphitheater ist seit 2011 geschlossen, die Stadt hat eine teilweise Öffnung für Ende Sommer 2026 versprochen. Für das Zentrum brauchst du einen Tag, und als Standort ohne Auto ist Cagliari auf der ganzen Insel am praktischsten.

34. Strand Poetto, Teufelssattel und Flamingos im Molentargius

Der Poetto ist ein acht Kilometer langer Stadtstrand mit Bars und Promenade, aus dem Zentrum fahren die CTM-Buslinien PF und PQ hin (ctmcagliari.it). An seinem Ende steht der Felsen Sella del Diavolo (Teufelssattel), auf den von der Bucht Calamosca ein Rundweg von knapp vier Kilometern mit Blick über den ganzen Golf der Engel führt.

Direkt hinter dem Strand liegen die Lagunen und Salinen des Parks Molentargius, wo das ganze Jahr Flamingos leben. Zu Fuß oder mit dem Rad ist der Eintritt frei, mit Guide fährt der Minibus Eco Safari für 25 € (parcomolentargius.it).

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Cagliari: Bootsausflug zum Teufelssattel mit 4 Stopps und Prosecco

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Cagliari: EcoSafari zu den Flamingos im Park Molentargius

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★ 4,7 · 3.054 Bewertungen
Preise und Bewertungen sind Richtwerte (GetYourGuide, Oktober 2026).

35. Nora

Eine antike Stadt auf einer Landzunge bei Pula, 30 km von Cagliari. Erhalten sind das Theater, dessen Kulisse das Meer ist und in dem im Sommer gespielt wird, Thermen und Mosaikböden. Eintritt 10 €, unter 18 Jahren 6 €, die Führung ist inklusive, muss aber per E-Mail reserviert werden, von Juni bis September ist von 9 bis 20 Uhr geöffnet (fondazionepulacultura.it). Für den Besuch reichen ein bis anderthalb Stunden, danach kannst du gleich nebenan am Strand von Nora baden.

36. Chia und Tuerredda

Eine Autostunde südwestlich von Cagliari liegt Chia, wo sich mit Wacholder bewachsene Dünen mit den Buchten Su Giudeu und Monte Cogoni abwechseln, darüber steht der Wachturm Torre di Chia aus dem 17. Jahrhundert. Parken an der Baia Chia kostet 5 € am Tag, nach 16 Uhr 3 €.

Kurz hinter dem Kap Malfatano liegt Tuerredda, ein Strand in einer tiefen Bucht mit einem grünen Inselchen etwa 200 Meter vor dem Ufer, zu dem du hinüberschwimmen kannst. Vom 2. Juni bis 15. Oktober 2026 dürfen hier täglich 1.100 Personen hin, reserviert wird auf spiaggiatuerredda.it jeweils ab 8 Uhr für den Folgetag, der Eintritt kostet 3 € (Gemeinde Teulada). Der Parkplatz kostet je nach Quelle etwa 10 € am Tag.

37. Die Dünen von Porto Pino

An der Südwestspitze liegt die Bucht Porto Pino mit weißen Dünen, die je nach Quelle bis zu etwa 30 Meter hoch sind. Sie grenzen an das Militärgebiet Capo Teulada, sind nur im Sommer zugänglich, etwa von Juli bis September, und begehen darfst du sie nur auf den markierten Wegen. Der nördliche Teil des Strands hat Infrastruktur und Restaurants, zu den Dünen im Süden gehst du vom zweiten Parkplatz über einen Holzsteg.

38. Villasimius, Punta Molentis und Costa Rei

Auf der anderen Seite von Cagliari, eine Autostunde entfernt, liegt das Meeresschutzgebiet Capo Carbonara. Der Strand Porto Giunco hat auf der einen Seite das Meer und auf der anderen die Lagune Notteri mit Flamingos, darüber steht ein spanischer Turm. Punta Molentis mit weißem Sand und Granitfelsen hat seit Juni 2026 einen begrenzten Zugang: Eintritt 10 € pro Person, höchstens 190 Personen gleichzeitig, ohne Reservierung, bis die Kapazität erreicht ist (Betreiber). Manche Medien schreiben allerdings von einer Reservierungspflicht, prüf das also vor der Fahrt.

Nördlich von Villasimius beginnt die Costa Rei, ein Ferienort mit einem einzigen langen Sandstrand (laut sardegnaturismo.it über 10 km), an dem sich immer ein Platz findet.

39. Su Nuraxi di Barumini

Der berühmteste Nuraghe Sardiniens und der einzige auf der UNESCO-Welterbeliste (seit 1997). Den bronzezeitlichen Hauptturm, ursprünglich über 18 Meter hoch, umgeben vier kleinere, durch eine Mauer verbundene Türme, und rundherum liegt ein Dorf aus runden Steinhütten. Die Gänge sind eng und steil, zieh feste Schuhe an, mit Kinderwagen oder Rollstuhl kommst du hier nicht durch.

Besichtigt wird nur mit Führung, die alle 30 Minuten beginnt und eine Stunde dauert. Eintritt 16 €, 13 bis 17 Jahre 14 €, 7 bis 12 Jahre 12 €, inklusive Casa Zapata und Centro Giovanni Lilliu. Von Mai bis August ist von 9 bis 20 Uhr geöffnet, letzte Führung um 19 Uhr (fondazionebarumini.it). Von Cagliari fährst du etwa eine Stunde, der Parkplatz ist kostenlos. Wir würden die erste Führung am Morgen nehmen, im Sommer brennt hier mittags die Sonne.

Nuraghe Su Nuraxi bei Barumini, bronzezeitliche Steinfestung mit Hauptturm und Besuchertreppe
Su Nuraxi bei Barumini, der einzige Nuraghe auf der UNESCO-Liste. Hinauf geht es im Inneren des Turms über die originalen Stufen. Foto: Norbert Nagel, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

40. Giara di Gesturi und die Wildpferde

Eine Basalthochebene von rund 45 km² auf etwa 500 Metern Höhe, drei Kilometer von Barumini. Sie ist mit Eichenwäldern und Macchia bewachsen, und hier lebt der größte Teil der wilden Sardinienponys. Am besten ausgestattet ist der Zugang beim Dorf Tuili mit kostenlosem Parkplatz. Die Pferdchen siehst du am ehesten morgens oder am späten Nachmittag. Kombiniere das mit Barumini, und du hast einen ganzen Tag im Hinterland.

Sardinien Sehenswürdigkeiten im Osten: Golfo di Orosei, Supramonte und Barbagia

Hier stürzen Kalkberge direkt ins Meer, und die SS125 zwischen Dorgali und Baunei gehört zu den schönsten Straßen Italiens. Das Hinterland gleich hinter der Küste ist das wildeste Stück der Insel. Uns gefällt dieser Teil Sardiniens von allen am besten.

41. Golfo di Orosei: Cala Luna, Cala Mariolu und Buchten, die nur vom Meer aus erreichbar sind

Über dreißig Kilometer Steilküste zwischen Cala Gonone und Santa Maria Navarrese mit den Buchten Cala Luna, Cala Mariolu, Cala dei Gabbiani, Cala Biriola und Cala Sisine. Eine Straße führt nicht hin, man fährt mit dem Boot ab Cala Gonone, Santa Maria Navarrese oder Arbatax. Das Boot nach Cala Luna kostet in der Saison 2026 bei Cala Gonone Crociere 35 €. Buchten, Boote, die Grotte Bue Marino und Wanderungen findest du in unserem Artikel über den Golfo di Orosei. Plan mindestens einen ganzen Tag ein, besser zwei.

Felsküste und türkisfarbenes Meer im Golf von Orosei an der Ostküste Sardiniens

Bootsausflüge ab Cala Gonone GetYourGuide
Cala Gonone: Schlauchboottour nach Cala Mariolu und Cala Goloritzè

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★ 4,7 · 2.535 Bewertungen
Cala Gonone: Bootsfahrt im Golf von Orosei mit Badestopps

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★ 4,8 · 793 Bewertungen
Cala Gonone: Bootsausflug zur Grotte Bue Marino und zum Strand Cala Luna

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★ 4,2 · 860 Bewertungen
Preise und Bewertungen sind Richtwerte (GetYourGuide, Oktober 2026).

42. Cala Goloritzé

Eine kleine Bucht mit weißen Kieseln, einem natürlichen Felsbogen und der Kalknadel Punta Caroddi. Boote dürfen nicht anlegen, deshalb ist der einzige legale Weg zu Fuß von der Hochebene Golgo oberhalb von Baunei, ab dem Parkplatz Su Porteddu. Der Pfad ist etwa 3,6 km lang und hat 500 Höhenmeter, hinunter brauchst du rund anderthalb Stunden, hinauf zwei.

Der Eintritt kostet 7 €, Kinder unter 5 Jahren frei, reserviert wird auf heartofsardinia.com oder in der App Heart of Sardinia. Die Termine werden um Mitternacht drei Tage im Voraus freigeschaltet, am Strand dürfen gleichzeitig 250 Personen sein, Einlass ist zwischen 7:30 und 17 Uhr. Feste geschlossene Schuhe sind Pflicht, das Ticket wird nicht erstattet. Am Strand gibt es keinen Schatten, kein Wasser und keine Bar, nimm also mindestens zwei Liter pro Person mit. Wir würden gleich das erste Zeitfenster am Morgen nehmen, solange der Weg noch im Schatten liegt.

43. Cala Gonone

Ein ehemaliges Fischerdorf, in das man von Dorgali durch einen Tunnel hinunterfährt. Es ist der wichtigste Hafen für die Boote zu den Buchten und hat ein paar eigene Strände (Cala Fuili, Palmasera, Cartoe und Osalla in der Umgebung). Von Cala Fuili kannst du zu Fuß nach Cala Luna gehen, anderthalb bis zweieinhalb Stunden pro Richtung. Als Standort für den Osten ist es für uns am bequemsten, mehr dazu im Artikel über Cala Gonone.

Cala Gonone
Cala Gonone

44. Grotta di Ispinigoli

Eine Tropfsteinhöhle in den Hügeln über Dorgali mit einer 38 Meter hohen Kalksäule, laut Betreiber der höchsten Europas. Hinunter führen rund 280 Stufen, drinnen hat es etwa 16 °C. Führungen beginnen zu jeder vollen Stunde (im Juli und August von 10 bis 18 Uhr) und dauern etwa 45 Minuten.

Die Website des Museums in Dorgali nennt 10 € Eintritt, ermäßigt 5 €, andere Quellen schreiben von 8 € außerhalb der Hauptsaison (Infos des Betreibers). Es gibt auch ein Kombiticket mit Bue Marino und dem Archäologischen Museum in Dorgali für 18 €.

45. Gola su Gorropu

Eine Schlucht im Supramonte-Gebirge mit bis zu 500 Meter hohen Wänden, drinnen kletterst du über riesige Felsblöcke. Los geht es am Pass Genna Silana an der SS125 oder auf dem längeren, aber flacheren Weg von der Brücke Sa Barva bei Dorgali. Der Eintritt kostet 6 €, Kinder von 6 bis 17 Jahren 4 €, bezahlt wird nur bar direkt am Eingang, Einlass ist von 10 bis 16:30 Uhr (gorropu.info). Rechne mit einem ganzen Tag. Routen, Gehzeiten und den Jeep-Transfer beschreiben wir im Artikel über die Gola su Gorropu.

Unterwegs zur Schlucht Gola su Gorropu im Supramonte-Gebirge

46. Tiscali und das Lanaittu-Tal

Ein Nuraghendorf, versteckt in einer riesigen eingestürzten Doline auf einem Berggipfel. Von außen siehst du nichts, bis du dich durch eine schmale Felsöffnung zwängst, und dann stehst du zwischen den Resten steinerner Hütten, auf die von oben Licht fällt.

Hinauf geht es aus dem Valle di Lanaittu zwischen Oliena und Dorgali, etwa anderthalb bis zwei Stunden pro Richtung auf einem steilen, steinigen Pfad. Der Eintritt kostet 6 €, ermäßigt 3 €, nur bar, geöffnet ist von Mai bis September von 9 bis 19 Uhr, sonst bis 17 Uhr. Für den ganzen Ausflug brauchst du einen halben Tag. Unterwegs liegt die Quelle Su Gologone, wo der Eintritt in den Park 2 € kostet (sorgentisugologone.it).

47. Orgosolo, Mamoiada und Nuoro

Orgosolo ist bekannt für seine Murales, Wandbilder an den Hausfassaden, die hier seit 1969 entstehen und Politik, Kriege und das Leben der Hirten kommentieren. Für einen Bummel durch die Gassen brauchst du ein bis zwei Stunden. Mit dem Auto parkst du am Ortsrand, das Zentrum ist gesperrt.

Ganz in der Nähe liegt Mamoiada, das Dorf der Karnevalsmasken der Mamuthones. Das Museo delle Maschere Mediterranee kostet 9 €, hat von 10 bis 18 Uhr geöffnet und ist dienstags geschlossen. Nuoro hat das Museo del Costume mit Trachten der ganzen Insel (5 €) und über der Stadt den Monte Ortobene mit der Bronzestatue des Erlösers von 1901 auf 925 Metern Höhe, zu der eine Straße etwa sieben Kilometer vom Zentrum hinaufführt.

48. Pedra Longa, Santa Maria Navarrese und Rocce Rosse

Pedra Longa ist eine 128 Meter hohe Kalknadel, die unterhalb von Baunei direkt aus dem Meer ragt, und der letzte Ort an dieser Küste, den du mit dem Auto erreichst. Hier beginnt der Selvaggio Blu, ein Trekking von etwa 40 Kilometern bis Cala Luna, für das man meist fünf Tage mit Guide und Seilen braucht. Vom Ferienort Santa Maria Navarrese läufst du etwa zwei Stunden bis Pedra Longa.

Ein Stück weiter südlich in Arbatax stehen direkt am Hafen die Rocce Rosse, rote Porphyrfelsen, die nichts kosten. Arbatax ist auch Startbahnhof der historischen Schmalspurbahn Trenino Verde nach Lanusei (einfach 12 €, hin und zurück 16 €, treninoverde.com).

49. Ulassai, die Grotte Su Marmuri und das verlassene Gairo Vecchio

Ein Bergstädtchen unter Kalkwänden, Geburtsort der Künstlerin Maria Lai. Ihre Werke sind in der Stazione dell’Arte zu sehen (12 €, montags geschlossen). Etwas oberhalb des Orts liegt die Grotte Su Marmuri mit bis zu 70 Meter hohen Tropfsteinsälen, Besichtigung nur mit Führung vom Frühjahr bis Oktober, drinnen hat es etwa 10 °C, also nimm auch im August einen Pulli mit. Einen Preis veröffentlicht die Gemeinde nicht, reserviert wird telefonisch unter +39 0782 79859.

Auf dem Weg liegt Gairo Vecchio, ein Dorf, das nach Überschwemmungen und Erdrutschen 1951 verlassen wurde. Der Zugang ist frei, nur in die Häuser solltest du wegen Einsturzgefahr nicht hineingehen. Für uns ist das einer der eindrücklichsten Orte im Hinterland.

50. Gennargentu und Punta La Marmora

Das höchste Gebirge der Insel, mit lang gezogenen kahlen Kämmen und Weiden. Auf den höchsten Gipfel, die Punta La Marmora (1.834 m), kommst du am einfachsten über den Weg 702 ab der Station Bruncu Spina bei Fonni: 4,9 km, etwa zwei Stunden pro Richtung und gut 400 Höhenmeter (sardegnasentieri.it). Bei klarem Wetter siehst du von hier das Meer auf beiden Seiten der Insel. Im Winter gibt es am Bruncu Spina sogar einen Skilift.

Reservierung und Eintritt auf einen Blick

Orte aus dieser Liste, an denen du in der Saison 2026 Eintritt zahlst oder vorab buchen musst. Die Preise gelten für Erwachsene.

OrtEintritt 2026Reservierung
La Pelosa (Stintino)3,50 €Pflicht vom 15.5. bis 15.10., 1.500 Personen pro Tag
Cala Brandinchi (San Teodoro)2 €Pflicht vom 1.6. bis 30.9., ab 18 Uhr zwei Tage vorher
Tuerredda (Teulada)3 €Pflicht vom 2.6. bis 15.10., ab 8 Uhr für den Folgetag
Cala Goloritzé (Baunei)7 €Pflicht, drei Tage vorher, 250 Personen gleichzeitig
Cala Mariolu (vom Meer)2 bis 3 €QR-Code in der App Heart of Sardinia, 1.5. bis 20.10., bei Ausflugsbooten meist im Preis
Punta Molentis (Villasimius)10 €nein, bis 190 Plätze belegt sind
Cala Coticcio (Caprera)3 € + Guidenur mit Guide, Gruppen bis 15 Personen
Grotta di Nettuno (Alghero)18 €ja, Zeitfenster bei Anreise über Land
Porto Flavia (Masua)13 €empfohlen, Führungen zu festen Zeiten
Nora (Pula)10 €Führung per E-Mail

💡 Bargeld und Reservierungen am Vorabend klären. An der Gorropu-Schlucht und in Tiscali kannst du nicht mit Karte zahlen, und Netz gibt es dort womöglich auch nicht. Die Buchungsfenster öffnen zu einer festen Uhrzeit (La Pelosa zwei Tage vorher, Tuerredda um 8 Uhr für den Folgetag, Goloritzé um Mitternacht drei Tage vorher), und für Termine im August sind sie schnell ausgebucht.

Wo übernachten, wenn du das alles sehen willst

Regionen der Insel, Unterkunftsarten und Preise nach Saison findest du in unserem Artikel über Unterkünfte auf Sardinien. Für diese Liste reicht eine Regel: Such dir zwei Standorte aus und wechsle zwischen ihnen, nicht jeden Tag. Sechzig Kilometer in den Bergen dauern schnell anderthalb Stunden.

Für den Nordwesten (Orte 14 bis 24) passen Unterkünfte in Alghero am besten, wer Ruhe und Abendstimmung sucht, probiert Unterkünfte in Bosa. Für den Norden und La Maddalena sind Unterkünfte in Palau oder in Santa Teresa Gallura praktisch.

Für den Westen und Sinis eignen sich Unterkünfte in Cabras, für den Süden und Barumini Unterkünfte in Cagliari. Und für den ganzen Osten, den Golf von Orosei, Gorropu und Tiscali würden wir in Cala Gonone wohnen oder etwas günstiger in Dorgali.

Konkrete Unterkunftstipps nach Region

Alle Unterkünfte unten haben wir im September 2026 auf Booking geprüft, die Bewertungen stammen von Booking. Mehr Tipps und einen Vergleich der Regionen findest du im Artikel über Unterkünfte auf Sardinien.

Norden und La Maddalena (Orte 1 bis 13)

Palau

  • Palau City Hotel (Palau): 700 Meter vom Hafen, an dem die Fähren nach La Maddalena ablegen, und sieben Gehminuten vom Strand Porto Faro. Der eigene Parkplatz am Hotel ist im August Gold wert, die Bewertung von 7,7 ist eher Durchschnitt.
  • La Fonda (Palau): Bed & Breakfast 600 Meter vom Strand Palau Vecchio mit einer Bewertung von 9,6. Gut für Paare, die morgens das erste Boot zu den Inseln erwischen wollen.

Santa Teresa Gallura

  • Rosa dei Venti Affittacamere (Santa Teresa Gallura): klimatisierte Zimmer 300 Meter vom Strand Rena Bianca, Bewertung 9,0. Die günstigere Variante, wenn du zum Capo Testa und nach Korsika willst.
  • Gallura Hotel (Santa Teresa Gallura): Drei-Sterne-Hotel mit italienischem Frühstück 600 Meter von Rena Bianca, Bewertung 8,6. Ins Zentrum und zum Hafen der Korsika-Fähren gehst du zu Fuß.

Nordwesten (Orte 14 bis 24)

Alghero

  • Hotel Oasis (Alghero): ein paar Schritte vom Strand, mit Pool, Spielplatz und kostenlosen Parkplätzen. Ins Zentrum fährt direkt vor dem Hotel ein Bus in etwa zehn Minuten, zum Flughafen sind es 7 km.
  • Agriturismo Porticciolo (Porto Conte bei Alghero): einzelne Häuschen mit Veranda im Park Porto Conte, 400 Meter vom Strand Porticciolo. Zum Capo Caccia und zur Grotta di Nettuno hast du es von hier näher als aus der Stadt, nur ohne Auto geht es nicht.
  • Villa Las Tronas Hotel & SPA (Alghero): ehemalige königliche Residenz auf einem Felsvorsprung, zehn Gehminuten vom Zentrum, mit Pool über der Bucht und Spa. Für einen besonderen Aufenthalt.

Bosa

  • Palazzo Pischedda (Bosa): Boutiquehotel 50 Meter von der Brücke Ponte Vecchio mit Zimmern mit Blick auf den Temo oder die Burg Malaspina, Restaurant und kostenlosen Parkplätzen. Bewertung 8,9.
  • Bosa Queen House (Bosa): kleinere Pension mit klimatisierten Zimmern und einer Bewertung von 9,4, zum Strand Bosa Marina sind es 2,6 km. Eine gute Wahl, wenn du in Bosa übernachten, aber kein Hotel bezahlen willst.

Westen und Sinis (Orte 25 bis 32)

Cabras

  • Hotel Villa Canu (Cabras): historisches Landhaus am Rand der Lagune, die meisten Zimmer haben einen Zugang zum Garten. Nach Sinis, nach Tharros und ins Museum von Mont’e Prama direkt in Cabras hast du es nicht weit.
  • Torremana (Cabras): Zimmer mit Klimaanlage und Kaffeemaschine, Garten und eine Bewertung von 9,9, nach Tharros sind es 13 km. Zur Costa Verde und nach Piscinas ist es von Cabras eine längere Fahrt, steh an dem Tag früher auf.

Süden und Barumini (Orte 33 bis 40)

Cagliari

  • Hotel Aristeo (Cagliari): einfaches Drei-Sterne-Hotel mit Klimaanlage und Frühstück, praktisch zum Übernachten ohne große Ansprüche. Nach Nora und Barumini startest du von hier mit dem Auto.
  • Bianca Dimora (Cagliari): Apartments mit Frühstück und Terrasse 700 Meter vom Archäologischen Nationalmuseum, Torre dell’Elefante und Bastione di Saint Remy sind nicht weit. Für alle, die das Castello zu Fuß erkunden wollen.
  • Hotel Nautilus (Cagliari, Poetto): Hotel mit Blick auf den Strand Poetto und Garten, ins Zentrum etwa 15 Minuten mit dem Auto. Wenn du morgens ans Meer und abends in die Stadt willst.

Osten: Orosei, Supramonte und Barbagia (Orte 41 bis 50)

Cala Gonone

  • Hotel Caramare (Cala Gonone): Drei-Sterne-Hotel 200 Meter vom zentralen Strand, alle Zimmer haben Balkon. Zum Hafen, wo die Boote nach Cala Luna und Cala Mariolu ablegen, gehst du zu Fuß.
  • Hotel Resort Nuraghe Arvu (Cala Gonone): Resort in einem privaten Park 500 Meter vom Strand, mit Pool, Spielplatz und kostenlosen Parkplätzen. Nach Tiscali sind es laut Booking 45 Minuten mit dem Auto.

Dorgali und Umgebung

  • Ghivine Albergo Diffuso (Dorgali): ein Albergo diffuso, also ein Hotel mit Zimmern in verschiedenen Dorfhäusern, mit Garten, Terrasse und einer Bewertung von 9,1. Nach Cala Gonone sind es 7 km, zur Gorropu-Schlucht und ins Lanaittu-Tal hast du es näher als vom Meer.
  • Hotel Villa Cedrino (Dorgali): Drei-Sterne-Hotel mit Außenpool, Restaurant und kostenlosen Parkplätzen, Bewertung 9,4. Tiscali liegt laut Booking 18 km entfernt.
  • Agriturismo Canales (Dorgali): Bauernhof mit Restaurant, Spielplatz und einer Bewertung von 9,3, 16 km von Nuoro. Ein guter Standort für die Dörfer der Barbagia, Orgosolo und Mamoiada.

Was wir anders machen würden

Fünfzig Orte auf einer Reise sind Unsinn. Diese Liste ist eine Speisekarte, kein Programm.

  • Wir würden nicht den berühmten Stränden hinterherjagen. La Pelosa, Brandinchi und Goloritzé sind wunderschön, aber mit Reservierung, Matte unter dem Handtuch und fünfzehnhundert Leuten um dich herum. In Porto Ferro, in Cala Domestica oder unterhalb der Costa Paradiso kontrolliert niemand etwas, und das Meer ist genauso klar.
  • Wir würden dem Hinterland mehr Zeit geben. Gairo Vecchio, die Murales in Orgosolo, ein Mittagessen im Agriturismo in der Barbagia und die Stille auf der Giara sind eine ganz andere Insel. Müssten wir streichen, dann den zweiten Tag an der Costa Smeralda, nicht den Ausflug in die Berge.
  • Und wir würden öfter anhalten. Die meisten Erlebnisse hat man auf Sardinien unterwegs zwischen den Punkten dieser Liste: der Abstecher zu einem Nuraghen, der nicht einmal ein Schild hat, Schafe auf der Straße, eine Bar im Dorf. Lass Lücken im Plan.

Häufige Fragen zu Sardinien Sehenswürdigkeiten

Was muss man auf Sardinien gesehen haben, wenn man zum ersten Mal hinfährt?
Wenn du eine Woche hast, such dir eine Hälfte der Insel aus. Im Norden sind das der La-Maddalena-Archipel, Capo Testa, Castelsardo und Alghero mit der Neptungrotte, im Süden Cagliari, Nora, die Strände von Chia und Villasimius und der Nuraghe Su Nuraxi in Barumini. Wer die spektakulärste Landschaft sehen will, hängt zwei Tage im Osten am Golf von Orosei und an der Gorropu-Schlucht an.

Welche Strände auf Sardinien muss man reservieren?
In der Saison 2026 La Pelosa, Cala Brandinchi und Lu Impostu, Tuerredda, Rena Bianca in Santa Teresa und Cala Goloritzé. In Cala Mariolu zahlst du das Anlanden per QR-Code, an Punta Molentis zahlst du Eintritt, bis die Kapazität erreicht ist, und nach Cala Coticcio darfst du nur mit Guide.

Was kann man auf Sardinien kostenlos sehen?
Die Altstädte von Cagliari, Alghero, Bosa und Castelsardo, die Bastione di Saint Remy, die Halbinsel Capo Testa (nur das Parken kostet), die Roccia dell’Elefante, Gairo Vecchio, die Murales in Orgosolo, den Park Molentargius mit seinen Flamingos und die meisten Strände, zum Beispiel Porto Ferro, La Cinta oder Is Arutas.

Was kann man auf Sardinien mit Kindern unternehmen?
Gut funktionieren Strände mit flachem Wasser wie La Cinta, Poetto oder Porto Pino, die Neptungrotte mit Anfahrt per Boot ab Alghero, die Grotte Ispinigoli, die weißen Esel auf Asinara, eine Fahrt mit dem Trenino Verde oder die Flamingos im Molentargius. Su Nuraxi ist auch für Kinder spannend, mit dem Kinderwagen kommst du dort aber nicht hinein.

Braucht man auf Sardinien ein Auto?
Für die meisten Orte dieser Liste ja. Die Busse von ARST und die Züge verbinden vor allem die größeren Städte. Ohne Auto bleibst du am besten in Cagliari, wo Stadtbusse zum Poetto fahren, oder in Alghero, von wo Bus und Boote zur Neptungrotte fahren.

Wie viele Tage braucht man für ganz Sardinien?
Für eine Rundreise um die ganze Insel rechne mit mindestens zwei Wochen. In einer Woche schaffst du eine Hälfte der Insel in Ruhe, in zehn Tagen eine Hälfte und dazu die Ostküste.

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