Aktualizováno 1.11.2026
Von Passau sind es gut 50 Kilometer, und trotzdem kennen ihn viele in Bayern nur vom Namen: den Hochficht, das nördlichste Skigebiet Oberösterreichs. Er liegt im österreichischen Teil des Böhmerwalds, sein Gipfel steht genau auf der tschechischen Grenze, und bis zum Dreiländereck mit Bayern sind es nur ein paar Kilometer. Alpen sind das nicht, und der Hochficht tut auch nicht so: drei bewaldete Kuppen, höchster Punkt 1.338 Meter, keine Gletscher und keine Dreitausender-Panoramen. Für ein Mittelgebirge hat er aber lange Abfahrten, eine Zehner-Kabinenbahn, Kunstschnee auf allen Pisten und eine Ausstattung, die man bei kleineren Skigebieten nur selten findet.
Das Skigebiet Hochficht lohnt sich vor allem für einen Tagesausflug oder ein langes Wochenende, mit Kindern genauso wie ohne. Wir haben zusammengetragen, was der Berg zu bieten hat, wie die dynamischen Skipass-Preise funktionieren, wann du unter Flutlicht fahren kannst, was kleine Kinder hier erwartet, wie du aus Passau, Regensburg oder München hinkommst und wo du auf österreichischer, bayerischer und tschechischer Seite übernachten kannst.
Skigebiet Hochficht auf einen Blick
- Drei verbundene Berge, 28 km Pisten und Beschneiung auf allen. Gefahren wird auf dem Hochficht (tschechisch Smrčina), dem Reischlberg (Hraničník) und dem Zwieselberg zwischen 860 und 1.338 m. Der Betreiber zählt 17 km blaue, 10 km rote und 1 km schwarze Piste plus eine Skiroute.
- Die Saison 2026/27 ist vom 5. 12. 2026 bis 29. 3. 2027 geplant, die Lifte laufen täglich von 8:30 bis 16:00 Uhr. Je nach Schneelage kann sich der Start verschieben.
- Die Skipässe haben dynamische Preise. Den Tagesskipass für Erwachsene bekommst du online ab 44,50 €. Je früher du kaufst, desto weniger zahlst du, und an der Kasse gilt derselbe Preis wie an diesem Tag online.
- Die Kleinsten fahren fast umsonst. Die KidsCard Mini hat als einziges Ticket die ganze Saison einen festen Preis, rund 5 € pro Tag.
- Flutlichtskifahren gibt es am 30. 12. 2026 und vom 6. 1. bis 26. 2. 2027 jeden Mittwoch und Freitag von 16 bis 19 Uhr auf der Wenzelwiese.
- Parken ist kostenlos, an der Skiarena unter der Kabinenbahn und an der Schwarzenbergbahn. Eine österreichische Vignette brauchst du nicht, aus Bayern kommst du ohne österreichische Autobahn hin.
- Von Passau sind es rund 50 km, aus Regensburg etwa 160 km, aus München gut 230 km. Am nächsten liegt die Schwarzenbergbahn auf der bayerischen Seite.
- Direkt an der Piste kann man kaum wohnen. Übernachtet wird in Ulrichsberg, Aigen-Schlägl, Schwarzenberg, im Bayerischen Wald oder auf tschechischer Seite am Lipno-Stausee.
Das Skigebiet Hochficht in Zahlen
Im Netz gehen die Zahlen zum Hochficht ziemlich auseinander. Mal liest du von 20 Pistenkilometern, mal von 21 oder 24, als Talstation mal 866 und mal 933 Meter. Das liegt daran, dass unterschiedlich gezählt wurde und das Skigebiet seit dem Bau der Kabinenbahn 2017 mehrmals neu vermessen hat. In die Tabelle haben wir übernommen, was der Betreiber Hochficht Bergbahnen heute auf seiner offiziellen Website skisport.com/hochficht angibt.
| Angabe | Hochficht |
|---|---|
| Höhenlage | 860 bis 1.338 m |
| Pisten | 28 km (17 km blau, 10 km rot, 1 km schwarz) plus Skiroute |
| Gipfel | Hochficht 1.338 m, Reischlberg 1.281 m, Zwieselberg 1.163 m |
| Lifte | 9: Zehner-Kabinenbahn Reischlbergbahn (zwei Sektionen), 3 Vierersessel, 2 Schlepplifte, 2 Förderbänder |
| Beschneiung | 100 % der Pisten |
| Flutlicht | Wenzelwiese, Mittwoch und Freitag 16:00 bis 19:00 Uhr (Januar und Februar), zusätzlich 30. 12. 2026 |
| Saison 2026/27 | geplant 5. 12. 2026 bis 29. 3. 2027, täglich 8:30 bis 16:00 Uhr |
| Parken | kostenlos, Skiarena Hochficht und Talstation Schwarzenbergbahn |
| Langlauf | Nordisches Zentrum Böhmerwald in Schöneben, 78 km Höhenloipen |
Zur Einordnung: Am Hochficht selbst sind es rund 400 Höhenmeter, die längste Piste, die Stierwiese, misst 3,4 km. Für den Böhmerwald ist das viel. Gegenüber dem tschechischen Lipno, wo man auf knapp 200 Höhenmetern fährt, ist das eine andere Liga, gegenüber den Alpen bleibt es ein kleines Skigebiet, das gute Skifahrer an einem Vormittag komplett abgefahren haben.
Pisten im Skigebiet Hochficht
Das Skigebiet verteilt sich auf drei nebeneinanderliegende Berge, die alle miteinander verbunden sind. Du kannst also hin- und herfahren, ohne die Ski abzuschnallen. Die Hänge von Hochficht und Reischlberg zeigen nach Südwesten und liegen im Wald, der Zwieselberg steht gegenüber und hat eine Nord- und eine Südseite. Der Haupteinstieg ist an der Skiarena unter der Kabinenbahn, der zweite an der Schwarzenbergbahn auf der Südseite des Zwieselbergs.
Hochficht (Smrčina)
Der höchste Berg mit den längsten Abfahrten. Hinauf geht es mit der Vierersesselbahn Hochfichtbahn. Hinunter gibt es zwei Hauptvarianten: die Standardabfahrt, eine breite rote Piste in einer Waldschneise, auf der früher Europacup-Rennen gefahren wurden, und die Stierwiese, eine lange blaue Piste, die die rote in einem großen Bogen umrundet und bei den Skischulen beliebt ist. Vom Gipfel führt außerdem die Schönbergabfahrt entlang der tschechischen Grenze, oben gemütlich und unten in eine Waldtraverse übergehend. Im oberen Teil der roten Piste liegt eine Funslope mit Steilkurven, Wellen und Tunnel, also genau das, wofür Kinder immer wieder nach oben wollen.
Wer am Tag möglichst viele Kilometer am Stück fahren will, ist hier am besten aufgehoben. Uns gefällt der Hochficht am frühen Morgen am meisten, wenn die Standardabfahrt frisch präpariert ist und die anderen noch an der Kasse anstehen.
Reischlberg (Hraničník)
Der mittlere Berg, auf den vom Parkplatz die Zehner-Kabinenbahn Reischlbergbahn in zwei Sektionen fährt. Seit 2017 ist sie das Rückgrat des ganzen Skigebiets. Unter ihr verlaufen die flotte rote Reischlbergabfahrt (1,6 km) und die gemütlichere blaue Hochwaldabfahrt (1,7 km) mit Wellen im oberen Teil. Von der Mittelstation geht es über die breite Wenzelwiese hinunter, die abends beleuchtet ist. Am Gipfel hat bei Sonnenschein die Gipfelbar geöffnet.

Zwieselberg
Der niedrigste der drei, aber mit der sportlichsten Piste. Vom Reischlberg fährst du über die blaue Rehbergabfahrt (1,2 km) mit Schlepplift hinüber, die Kinder und Anfänger mögen. Vom Gipfel des Zwieselbergs führt über den Nordhang die Zwieselbergabfahrt FIS, eine homologierte Strecke für Riesenslalom und Slalom: oben gemäßigt, in der zweiten Hälfte mit dem einzigen wirklich schwarzen Abschnitt des ganzen Skigebiets. Daneben verläuft die familienfreundliche Zwieselberg Family. Auf der abgewandten Südseite zieht sich die breite blaue Schwarzenbergabfahrt (1,4 km) hinunter zur Schwarzenbergbahn und zum zweiten Parkplatz.
Für wen der Hochficht nichts ist: für Skifahrer, die steile schwarze Pisten und viele Höhenmeter suchen. Eine richtig steile Abfahrt fehlt hier, und am Wochenende wird es nach dem Mittagessen voll. Für alle anderen, von Kindern auf dem Förderband bis zu Eltern, die ordentlich carven wollen, ist er für uns eines der besten Tagesskigebiete im ganzen Böhmerwald.
💡 Wenn an der Skiarena alles voll ist, starte an der Schwarzenbergbahn. Der zweite Parkplatz liegt auf der Südseite des Zwieselbergs, und genau hier kommst du an, wenn du aus Bayern über Neureichenau fährst. Morgens ist es dort meist ruhig, und auf die Hauptberge kommst du über die Pisten.
Lifte im Skigebiet Hochficht
Am Hochficht gibt es neun Lifte. Die meisten Pisten erreichst du mit Sessel- oder Kabinenbahn, Schlepplifte gibt es nur zwei am Rehberg.
- A Hochfichtbahn: Vierersesselbahn auf den Gipfel des Hochfichts, in Betrieb seit 1994.
- B und C Reischlbergbahn I und II: Zehner-Kabinenbahn von der Skiarena über die Mittelstation auf den Reischlberg, seit 2017.
- G Zwieselbergbahn: Vierersesselbahn auf den Zwieselberg von der Nordseite. Laut dem Magazin SNOW ist sie langsamer, am Wochenende stehst du dort also eine Weile an.
- H Schwarzenbergbahn: Vierersesselbahn von der Südseite des Zwieselbergs, am zweiten Parkplatz.
- E1 und E2 Rehberglift: zwei Schlepplifte an der blauen Rehbergabfahrt.
- D und F: Förderbänder im Fichtl Kids Park an der Skiarena und im Reischa Junior Park an der Mittelstation der Kabinenbahn (das dortige ist überdacht).
Die Lifte laufen täglich von 8:30 bis 16:00 Uhr. Die Saison 2026/27 ist vom 5. 12. 2026 bis 29. 3. 2027 geplant, der Betreiber schreibt aber, dass er startet, sobald es der Schnee erlaubt. In der letzten Saison ging es schon am 28. 11. 2025 los. Was gerade läuft, zeigt die Live-Info auf der Website des Skigebiets, mit Webcams vom Gipfel des Hochfichts und von der Skiarena.
Skipass-Preise am Hochficht
Seit der Saison 2024/25 hat der Hochficht keine feste Preisliste mehr für Tagesskipässe. Die Preise sind dynamisch: Ein Algorithmus berechnet sie laufend neu, je nach Saisonphase, Wochentag, Kaufdatum, Zahl der schon verkauften Tickets für den Tag und Wetterprognose. Der Betreiber vergleicht das in seinen FAQ mit Flugtickets, und es gilt eine einfache Regel: Wer früher kauft, zahlt weniger. Der Preis, den du online siehst, sinkt danach nicht mehr.
Für die Saison 2026/27 startet der Tagesskipass für Erwachsene online ab 44,50 €. An einem Samstag in den Faschingsferien, morgens an der Kasse gekauft, wird es mehr sein. An der Kasse zahlst du denselben Preis, der an diesem Tag online gilt, sparen kannst du also nur, wenn du vorher kaufst. An der Kasse bekommst du aber auch Skipässe für spätere Tage, praktisch, wenn du keine Kreditkarte hast.
Was du sonst zu den Preisen wissen solltest:
- Auch Stunden- und Mehrtagesskipässe sowie Kinder- und Jugendtickets werden dynamisch berechnet.
- Die Ausnahme ist die KidsCard Mini für die Kleinsten, die die ganze Saison einen festen Preis hat. In der Saison 2024/25 kostete sie 4 € pro Tag, die Schwester-Skigebiete desselben Betreibers verkaufen sie inzwischen für 5 €. Sie gilt für Kinder in Begleitung eines Erwachsenen mit gültigem Skipass, das Alter muss nachgewiesen werden.
- Studierende an Hochschulen bis 26 Jahre fahren zum Jugendtarif und zeigen an der Kasse einen gültigen Studierendenausweis. Für Saisonkarten gilt das nicht.
- Der Fichtl Kids Park hat ein eigenes Tagesticket, für Erwachsene ab 13,50 €. Darin enthalten sind zwei Fahrten mit der Kabinenbahn zur Mittelstation, wo der Reischa Junior Park liegt.
- Für die Chipkarte zahlst du 2 € Pfand, das du am Rückgabeautomaten zurückbekommst. Eine Karte vom letzten Mal kannst du online aufladen und direkt zum Drehkreuz gehen.
- Ein im Voraus gekaufter Skipass lässt sich weder zurückgeben noch umbuchen, außer bei schwerer Verletzung oder Krankheit mit ärztlichem Attest. Fährt an dem Tag kein einziger Lift, bekommst du einen Gutschein für einen anderen Tag derselben Saison.
Damit du den Unterschied zu früher einschätzen kannst: In der letzten Saison mit festen Preisen (2023/24) kostete der Tagesskipass laut der Übersicht auf lipno.cz 52 € online und 55 € an der Kasse, für Kinder 26 € und als Vier-Stunden-Karte 48 €. Flutlichtskifahren kostete 20 €, für Kinder 10 €. Heute kommst du bei frühem Kauf deutlich unter diese Zahlen, in der Hauptsaison auf den letzten Drücker eher nicht.
Saisonkarten für die Saison 2026/27
Für Familien aus der Region, die jedes Wochenende am Hochficht sind, lohnt sich die Saisonkarte HochfichtCard. Sie gilt den ganzen Winter inklusive Flutlichtskifahren und hat einen großzügigen Familienbonus: Kaufen beide Eltern eine Saisonkarte, bekommen alle Kinder aus demselben Haushalt mit Jahrgang 2012 und jünger die Karte gratis. Bei Kindern mit Jahrgang 2017 und jünger reicht auch ein Elternteil. Nachgewiesen wird das mit Geburtsurkunde oder Familiennachweis.
| HochfichtCard (2026/27) | Kauf bis 31. 10. 2026 | Kauf ab 1. 11. 2026 |
|---|---|---|
| Erwachsene | 527 € | 659 € |
| Erwachsene nur Montag bis Freitag | 398 € | 498 € |
| U25 (Jahrgänge 2001 bis 2007) | 454 € | 568 € |
| Jugend (Jahrgänge 2008 bis 2011) | 269 € | 336 € |
| Kinder (Jahrgang 2012 und jünger) | 161 € | 201 € |
Neu ist der Familienbonus+ für Großeltern und Alleinerziehende: Zu einer Erwachsenen-Saisonkarte bekommen bis zu drei Kinder mit Jahrgang 2012 und jünger die Karte für je 81 €. Ein Erwachsener mit einem Kind zahlt also 608 €, mit zwei Kindern 689 € und mit drei 770 €. Diese Variante gibt es nur im Vorverkauf bis 31. 10.
Außerdem gehört der Hochficht zur SunnyCard (acht Skigebiete, darunter Hinterstoder, Wurzeralm und der Schnalstaler Gletscher) und neu auch zur SuperSkiCard, die laut Betreiber rund 89 Skigebiete in Österreich und Bayern mit mehr als 2.800 Pistenkilometern abdeckt. Wann sich welche Karte lohnt, zeigen wir im Artikel zum Skipass für Österreich.
💡 Kauf den Skipass am Vorabend, nicht morgens auf dem Parkplatz. Am Hochficht gewinnst du damit doppelt: Der dynamische Preis steigt, je näher der Tag rückt, du sparst also. Und mit dem QR-Code aus der E-Mail holst du die Karte am Automaten neben den Kassen ab. In der Schlange am Schalter stehen samstags um neun dann die anderen.
Skigebiet Hochficht mit Kindern
Hier ist der Hochficht richtig stark, und das ist der Hauptgrund, warum so viele Familien herkommen. Das ganze Skigebiet ist so angelegt, dass Eltern und Kinder sich nicht verlieren: Die Pisten laufen immer wieder zusammen, es gibt keine steilen Abbrüche und kein Lawinengelände, und vom Parkplatz zum Kinderpark sind es ein paar Dutzend Meter.
- Der Fichtl Kids Park liegt direkt an der Talstation der Kabinenbahn neben der Skiarena. Es ist ein abgetrenntes Übungsgelände mit Förderband und Übungsfläche für die allerersten Versuche auf Ski und Snowboard. Gleich daneben ist das Fichtl Restaurant mit Kinderecke, von dem aus man direkt in den Park kommt, und die Eltern sehen ihre Kinder durch die Glaswand.
- Der Reischa Junior Park ist die zweite Stufe. Er liegt an der Mittelstation der Kabinenbahn, und hinauf führt ein überdachtes Förderband, das das Skigebiet 2026 erneuert hat. Wer den Junior Park schafft, fährt über die breite, flache Wenzelwiese ab, für Kinder die erste richtige Piste.
- Der Comic-Slalom auf der Wenzelwiese hat an jedem Tor ein Stück Comic mit den Maskottchen des Skigebiets. Laut Betreiber ist er der erste seiner Art weltweit. Für Sechsjährige ist das das Hauptprogramm des Tages.
- Funslopes und Wellenbahnen sind über das ganze Skigebiet verteilt, die längste liegt im oberen Teil des Hochfichts.
- Die Ski- und Snowboardschule Hochficht ist auf Kinder und Anfänger spezialisiert. Sie hat ein eigenes, abgetrenntes Kinderland mit überdachtem Förderband unter der Mittelstation der Kabinenbahn, ein Büro in der Skiarena und ein Skidepot. Einen Kurs solltest du vorher buchen, vor allem in den Ferien.
- Die Rodelbahn verläuft neben dem Lift. Laut dem tschechischen Reiseportal Nev-Dama ist sie 350 Meter lang und auch beim Flutlichtskifahren kostenlos.
Kleine Kinder fahren mit der KidsCard Mini für ein paar Euro, für Familien mit mehreren Kindern gibt es an der Kasse auch Familienrabatte. Und wer selbst gerade erst anfängt, etwa ein Elternteil, der nach Jahren wieder auf die Ski steigt, kann den ersten Vormittag im Fichtl Kids Park mit dem Ticket für 13,50 € verbringen und sich erst am Nachmittag einen Stundenskipass kaufen.
Für Kinder zwischen etwa vier und zwölf Jahren ist der Hochficht für uns besser als die meisten Skigebiete dieser Größe. Nicht wegen der Kilometer, sondern weil der Übergang vom Förderband zur ersten blauen Piste so durchdacht ist. Auf der tschechischen Seite des Böhmerwalds ist Lipno mit seinem Fox Park und dem Foxiště die nächste Alternative für kleine Skifahrer.
Flutlichtskifahren am Hochficht
Unter Flutlicht wird am Hochficht nur auf einer Piste gefahren, dafür regelmäßig. In der Saison 2026/27 ist geplant:
- 30. 12. 2026 und dann vom 6. 1. bis 26. 2. 2027 jeden Mittwoch und Freitag,
- immer von 16 bis 19 Uhr,
- auf der Wenzelwiese, der breiten blauen Wiese an der Kabinenbahn Reischlbergbahn I, beleuchtet ist rund ein Kilometer Piste.
Das Abendticket wird wie die anderen dynamisch berechnet, in den Saisonkarten HochfichtCard und SunnyCard ist es enthalten. Wer in Passau oder im Bayerischen Wald wohnt, kann nach der Arbeit für drei Stunden hinfahren. Längere Flutlichtpisten findest du eher auf der tschechischen Seite, einen Überblick haben wir im Artikel über Nachtskifahren in Tschechien.
Funpark, FIS-Strecken und Skiroute
Für sportlichere Skifahrer hat der Hochficht zwei homologierte FIS-Strecken. Auf der Standardabfahrt am Hochficht und auf der Slalomstrecke am Zwieselberg wurden Europacup-Rennen gefahren, und 2007 und 2012 fanden hier Skibob-Weltmeisterschaften statt. Die Trainingsstrecken können Vereine mieten, und wenn gerade trainiert wird, ist ein Teil der Piste gesperrt.
Snowboarder und Freestyler haben einen Funpark mit Obstacles und einen Kids Funpark für die Kleinen. Wer abseits der präparierten Pisten fahren will, nimmt die Skiroute, also eine markierte, aber nicht präparierte Strecke. Echtes Freeride-Gelände solltest du hier aber nicht erwarten, der größte Teil des Skigebiets ist Wald, und die tschechische Seite des Bergs liegt in der Kernzone des Nationalparks Šumava, die nicht betreten werden darf.
Langlaufen in Schöneben
Der Hochficht ist nicht nur Piste. Ein paar Kilometer vom Skigebiet entfernt, in Schöneben am ehemaligen Grenzübergang nach Přední Zvonková, beginnt das Nordische Zentrum Böhmerwald: laut Betreiber 78 km Höhenloipen auf rund tausend Metern und bei guter Schneelage etwa 70 km weitere im Tal. Gespurt wird für klassischen Stil und Skating, und laut Hochficht Bergbahnen gehört das Gebiet zu den schneesichersten Langlaufregionen Oberösterreichs, am meisten Schnee liegt meist im Februar.
Statt Parkgebühr zahlst du hier einen Loipenbeitrag. In Schöneben gibt es Parkplatz, Umkleiden, Duschen und ein Restaurant, laut Nev-Dama auch eine zwei Kilometer lange beleuchtete Runde für Dienstag und Donnerstag. Die kürzere Panoramaloipe Klaffer ist neun Kilometer lang und beginnt am Dorfplatz in Klaffer.
So lässt sich zwischen Loipe und Piste ein schöner Familienkompromiss finden: Einer fährt morgens Ski, der andere geht langlaufen, und mittags trefft ihr euch zum Essen. Weitere Loipen jenseits der Grenze findest du in unserem Artikel über Langlauf in Tschechien.
Anfahrt zum Skigebiet Hochficht
Der Hochficht liegt im Dreiländereck, wo Bayern, Oberösterreich und Tschechien aneinanderstoßen, und genau diese Lage ist sein größter Vorteil und zugleich sein Nachteil. Aus Niederbayern ist er nah, aber die letzten Kilometer führen über Landstraßen und Bergstraßen. Eine österreichische Autobahn nutzt du nicht, eine Vignette für Österreich brauchst du also nicht.
Aus München und Regensburg fährst du über die A92 und A3 bzw. direkt über die A3 Richtung Passau und weiter in den Bayerischen Wald. Der kürzeste Weg führt über Waldkirchen, Jandelsbrunn und Neureichenau direkt zur Talstation der Schwarzenbergbahn: aus München rund 230 km und knapp drei Stunden, aus Regensburg etwa 155 km und gut zwei Stunden, je nach Verkehr und Schnee auch länger. Zur Skiarena an der Kabinenbahn sind es von dort noch ein paar Kilometer mehr über Schwarzenberg und Klaffer.
Aus Passau sind es zu beiden Einstiegen rund 50 km und etwa eine Stunde, entweder über Hauzenberg und Neureichenau zur Schwarzenbergbahn oder über Wegscheid und Rohrbach nach Österreich und weiter über Aigen-Schlägl und Ulrichsberg zur Skiarena. Aus Freyung sind es nur gut 30 km bis zur Schwarzenbergbahn.
Wer am Lipno-Stausee auf tschechischer Seite wohnt, hat laut lipno.cz drei Routen:
| Von | Route | Entfernung |
|---|---|---|
| Nová Pec | Přední Zvonková/Schöneben, Lichtenberg, Ulrichsberg | 29 km |
| Přední Výtoň | Guglwald, Haslach an der Mühl, Aigen, Ulrichsberg | 40 km |
| Vyšší Brod | Studánky, Bad Leonfelden, Haslach, Aigen, Ulrichsberg | 48 km |
| Lipno nad Vltavou | über Přední Výtoň und Aigen | etwa 50 km, gut eine Stunde |
Am kürzesten ist der Weg über Přední Zvonková und Schöneben, aber das ist eine schmale Bergstraße. Auf tschechischer Seite wird sie mit Pflug und Splitt geräumt, auf österreichischer mit Salz, nach Neuschnee ist sie trotzdem unangenehm. Wer von Horní Planá kommt, kann den Weg mit der Fähre Horní Planá – Přední Zvonková abkürzen, die laut lipno.cz meist bis zum Zufrieren des Stausees fährt. Im Hochwinter solltest du aber nicht damit rechnen.
Mit dem Skibus. Auf österreichischer Seite fährt ein kostenloser Skibus aus Rohrbach und Aigen-Schlägl, als Fahrschein gilt der Skipass. In der letzten Saison fuhr er an Samstagen, Sonn- und Feiertagen sowie täglich über Weihnachten und in den österreichischen Semesterferien, den Fahrplan für 2026/27 hat der Betreiber noch nicht veröffentlicht. Von tschechischer Seite bieten laut Nev-Dama Vermieter und Reisebüros am Lipno je nach Nachfrage einen Skibus über Přední Zvonková an, die Termine erfährst du bei ihnen.
Mit dem Zug kommst du nicht bis an die Piste. Am nächsten liegt die Endstation Aigen-Schlägl an der Mühlkreisbahn aus Linz und von dort der Skibus. Aus Deutschland ist das ein Umweg, das Auto ist hier klar die bessere Wahl.
Parken ist auf zwei großen Parkplätzen kostenlos: an der Skiarena Hochficht (Einstieg in die Kabinenbahn, Zufahrt ab Pfaffetschlag ausgeschildert) und an der Talstation der Schwarzenbergbahn. An der Skiarena gibt es laut Website des Skigebiets rund 1.200 Plätze, die Parkplätze sind terrassiert, und Einweiser lotsen dich auf einen freien Platz.

Hochficht und Lipno kombinieren
Einen gemeinsamen Skipass für Hochficht und Lipno gibt es nicht, es sind zwei verschiedene Betreiber in zwei Ländern. Am Lipno verkaufen Vermieter aber gern Pakete nach dem Motto „Wohnen am Lipno, Skifahren am Hochficht“, und viele machen es genau so: Sie wohnen auf tschechischer Seite, wo es mehr Betten und günstigere Abendessen gibt, und fahren mit dem Auto zum Hochficht.
Mit Kindern würden wir eine Woche so planen: Basis am Lipno, die Kleinen in der Skischule und im Fox Park am Kramolín und ein oder zwei Tage Ausflug zum Hochficht, sobald die Kinder eine blaue Piste schaffen. Mit Kindern, die schon sicher fahren, oder ohne Kinder würden wir es umdrehen und gleich in Österreich wohnen, denn jeden Tag eine Stunde Autofahrt hin und zurück, das läppert sich. Wer aus Bayern kommt, ist ohnehin schneller direkt am Hochficht als am Lipno.
Essen und Skiverleih
Im Skigebiet gibt es vier Einkehrmöglichkeiten:
- Das Restaurant in der Skiarena an der Talstation der Kabinenbahn, Selbstbedienung im Obergeschoss, direkt von der Piste erreichbar. Terrasse mit kostenlosen Liegestühlen und das Fichtl Restaurant mit Kinderecke. Laut SNOW kosten Hauptgerichte hier meist 5 bis 10 €: Suppen, Nudeln, Würstel, Schnitzel.
- Gasthaus zum Überleben an der Mittelstation der Kabinenbahn, eine Blockhütte mit Kachelofen und Terrasse mit Blick bis zu den Alpen. Regionale Gerichte wie Brat’l in da Rei, Stifterjause oder Bauernkrapfen.
- Zwieseltreff an der Bergstation der Schwarzenbergbahn auf 1.150 m, das höchstgelegene Restaurant im Mühlviertel, Glas und Holz und eine Terrasse für hundert Leute mit kostenlosen Liegestühlen.
- Gipfelbar auf dem Reischlberg, nur bei Sonnenschein.
Verleih und Service von Intersport Pötscher sind direkt in der Skiarena und haben im Winter täglich von 8:15 bis 16:30 Uhr geöffnet. In den Liftstationen gibt es kostenloses WLAN, und in der Skiarena findest du kostenlose Schließfächer, in denen du dein Handy laden kannst.
Wer sparen will, nimmt eine Brotzeit im Rucksack mit und setzt sich mittags auf die Terrasse. An klaren Tagen sieht man vom Gasthaus und vom Zwieseltreff die Alpenkette, und das ist für uns der schönste Ausblick des Tages.
Unterkunft am Skigebiet Hochficht
Direkt an der Piste gibt es fast nichts, der Hochficht liegt in dünn besiedeltem Grenzland, und die nächsten Orte sind klein. Du hast drei Möglichkeiten: die österreichischen Dörfer rund ums Skigebiet (Ulrichsberg mit Schöneben, Klaffer, Schwarzenberg am Böhmerwald), das größere Aigen-Schlägl mit Hotels und Wellness oder die tschechische Seite am Lipno und in Nová Pec. Aus Bayern kannst du natürlich auch zu Hause oder im Bayerischen Wald übernachten und als Tagesgast kommen. Diese konkreten Adressen haben wir auf Booking geprüft:
- keyone homes Hochficht (Ulrichsberg). Ganz neu, das Skigebiet hat die Eröffnung für den 27. 11. 2026 angekündigt. Apartments mit Küche, saisonaler Außenpool, Sauna und Hamam. Für uns die spannendste Wahl für Familien, die selbst kochen und nah an der Piste wohnen wollen.
- INNs HOLZ (Schöneben, Ulrichsberg). Wellnesshotel und Holzchalets am Rand von Schöneben, nah an den Loipen und laut Partnerseite des Skigebiets etwa zehn Minuten mit dem Auto von den Pisten. Saunen, Whirlpool, Restaurant und Kinderecke. Teurer, aber für ein Wochenende zu zweit ideal.
- Hotel Almesberger (Aigen-Schlägl). Großes Wellnesshotel mit 5.000 m² Spa, Hallen- und Außenpool und Blick auf den Böhmerwald. Von Aigen fuhr in der letzten Saison am Wochenende ein Skibus zum Hochficht. Für alle, die nachmittags lieber in die Sauna gehen als in die zweite Runde auf der Piste.
- Ferienhaus Grobauer (Schwarzenberg am Böhmerwald). Freistehendes Ferienhaus mit zwei Schlafzimmern, Küche und Parkplatz. Schwarzenberg ist der Ort unterhalb des Zwieselbergs, zur Schwarzenbergbahn ist es nicht weit.
- Penzion Mauritz (Nová Pec). Familiengeführte Pension auf tschechischer Seite, die das Skigebiet unter seinen Partnerunterkünften führt. Von Nová Pec zum Hochficht sind es über Přední Zvonková knapp 30 km. Die günstigste dieser Unterkünfte, mit tschechischer Küche.
- Amenity Hotel & Resort Lipno (Lipno nad Vltavou). Hotel und Apartments direkt am See. Passt, wenn du Lipno und Hochficht kombinieren und abends etwas unternehmen willst.
Weitere Unterkünfte nach Ort: Unterkünfte in Ulrichsberg, in Aigen-Schlägl, in Schwarzenberg, in Nová Pec und in Lipno nad Vltavou. Für die Faschingsferien würden wir früh buchen: Die kleinen österreichischen Dörfer rund ums Skigebiet haben nicht so viele Betten, wie im Februar Gäste kommen, auch weil dann in Tschechien die Frühjahrsferien laufen.

Ein bisschen Geschichte: ein Berg auf der Grenze
Der Hochficht, tschechisch Smrčina, ist 1.338 Meter hoch, und die Grenze zwischen Österreich und Tschechien verläuft direkt über seinen Gipfel. Oben stehen ein Felsen mit Kreuz, eine Wetterstation und die Bergstation der Sesselbahn. Die tschechische Seite des Bergs gehört zur Kernzone des Nationalparks Šumava: Während am österreichischen Hang Lifte fahren, wächst auf der anderen Seite Wald, der nicht betreten werden darf. Für die Menschen in Südböhmen war das jahrzehntelang ein Berg, den man nur über den Stacheldraht hinweg anschauen konnte.
Seine heutige Form bekam das Skigebiet ab den Neunzigerjahren. 1994 kam die Vierersesselbahn Hochfichtbahn dazu, 2001 die Schwarzenbergbahn, 2004 die Zwieselbergbahn, und 2017 ersetzte die Zehner-Kabinenbahn Reischlbergbahn drei alte Schlepplifte. Die Hochficht Bergbahnen gehören zur Hälfte dem Unternehmer und langjährigen früheren Präsidenten des Österreichischen Skiverbands Peter Schröcksnadel und zur Hälfte dem Prämonstratenserstift Schlägl im benachbarten Aigen. Auf den FIS-Strecken wurden Europacup-Rennen gefahren, 2007 und 2012 fanden hier Skibob-Weltmeisterschaften statt.
Der große Umbruch kam mit dem Schengen-Beitritt Tschechiens Ende 2007, als die Grenzkontrollen wegfielen. Aus Tagesausflügen zum Hochficht wurde in Südböhmen eine Wintertradition, und das Skigebiet reagierte mit tschechischer Website, tschechischsprachigem Personal in den Hütten und Partnerpensionen am Lipno. Deshalb hörst du auf den Pisten heute fast so oft Tschechisch wie Deutsch.

Was wir anders machen würden
Zum Hochficht fährt man mit Plan: Skipass vorab gekauft, um acht auf dem Parkplatz, erste Abfahrt auf der Standardabfahrt, Mittagessen um elf, bevor sich die Skiarena füllt. Das funktioniert. Wer aber ein ganzes Wochenende bleibt, muss nicht jeden Tag von der ersten bis zur letzten Liftfahrt durchfahren.
Wir würden uns einen Nachmittag fürs Langlaufen in Schöneben freihalten, selbst wenn wir nach Jahren zum ersten Mal wieder auf schmalen Ski stünden. Im Wald über Ulrichsberg ist es so still, wie es auf der Piste nie wird, und an klaren Tagen sieht man zwischen den Bäumen die Alpenkette.
Abends würden wir nicht das Nächstbeste suchen, sondern nach Aigen oder Ulrichsberg zu einem einfachen Wirtshausessen fahren, Mühlviertler Speckknödel oder ein Bier aus der Gegend probieren und uns überraschen lassen. Après-Ski gibt es am Hochficht nicht, und das ist für uns ein Vorteil.
Und mit Kindern würden wir nicht auf Kilometer drängen. Ein Tag, an dem die ganze Familie immer wieder die Wenzelwiese und den Comic-Slalom fährt, ist allemal besser als einer, an dem Papa abgehetzt vom Hochficht zurückkommt und das Kind nach der zweiten Abfahrt aufgegeben hat. Das Handy mit der Kilometer-App kann ruhig in der Tasche bleiben, den Böhmerwald schaust du dir vom Gipfel des Hochfichts am besten ohne Display an.
Häufige Fragen zum Skigebiet Hochficht
Was kostet der Skipass am Hochficht?
Der Hochficht hat dynamische Preise und deshalb keine feste Preisliste für Tagesskipässe. Den Tagesskipass für Erwachsene bekommst du für die Saison 2026/27 online ab 44,50 €. Je früher du kaufst, desto weniger zahlst du, an der Kasse gilt derselbe Preis wie an diesem Tag online. Die Kleinsten fahren mit der KidsCard Mini zum Festpreis von rund 5 € pro Tag, Studierende bis 26 Jahre zahlen den Jugendtarif.
Wie viele Pistenkilometer hat das Skigebiet Hochficht?
Laut Betreiber 28 km: 17 km blau, 10 km rot und 1 km schwarz, dazu eine Skiroute. Im Netz findest du auch 20 oder 21 km, das sind ältere Angaben. Gefahren wird auf drei verbundenen Bergen zwischen 860 und 1.338 m, und alle Pisten werden beschneit.
Wann ist Flutlichtskifahren am Hochficht?
In der Saison 2026/27 gibt es Flutlichtskifahren am 30. 12. 2026 und vom 6. 1. bis 26. 2. 2027 jeden Mittwoch und Freitag von 16 bis 19 Uhr. Beleuchtet ist die Wenzelwiese an der Kabinenbahn Reischlbergbahn I. Die Saisonkarten HochfichtCard und SunnyCard gelten auch abends.
Wie komme ich von Passau zum Hochficht?
Von Passau sind es rund 50 km und etwa eine Stunde. Über Hauzenberg und Neureichenau kommst du zur Schwarzenbergbahn auf der bayerischen Seite, über Wegscheid, Rohrbach und Aigen-Schlägl zur Skiarena an der Kabinenbahn. Aus München sind es rund 230 km und knapp drei Stunden, aus Regensburg etwa 155 km. Auf tschechischer Seite ist der Hochficht vom Lipno-Stausee aus etwa 50 km entfernt.
Brauche ich für den Hochficht eine Vignette?
Eine österreichische nicht. Aus Bayern kommst du über Landstraßen hin, ob über Neureichenau zur Schwarzenbergbahn oder über Wegscheid und Rohrbach zur Skiarena. Auch vom Lipno aus führen die Routen über Přední Zvonková oder Aigen nur über Landstraßen.
Was kostet das Parken am Hochficht?
Nichts, beide Parkplätze sind kostenlos. Der Hauptparkplatz liegt an der Skiarena Hochficht unter der Kabinenbahn, der zweite an der Talstation der Sesselbahn Schwarzenbergbahn auf der Südseite des Zwieselbergs. An der Skiarena gibt es laut Website des Skigebiets rund 1.200 Plätze.
Ist der Hochficht gut für Kinder?
Ja, für uns ist er eines der besten Skigebiete für kleine Skifahrer in der ganzen Gegend. Er hat zwei Kinderparks mit Förderbändern (Fichtl Kids Park am Parkplatz und Reischa Junior Park an der Mittelstation der Kabinenbahn), einen Comic-Slalom, Funslopes, eine Skischule mit eigenem Kinderland und ein Restaurant mit Kinderecke und Blick auf den Kinderpark. Kleine Kinder fahren mit der KidsCard Mini für ein paar Euro.
Wann beginnt die Skisaison am Hochficht?
Die Saison 2026/27 ist vom 5. 12. 2026 bis 29. 3. 2027 geplant, die Lifte laufen täglich von 8:30 bis 16:00 Uhr. Schneit es früher, öffnet das Skigebiet auch früher, in der letzten Saison ging es am 28. 11. 2025 los. Den aktuellen Stand zeigt die Live-Info auf der Website des Skigebiets.
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